Beiträge von yane

    zur Ausgangsfrage: Ressourcenverteidigu g ist in einem Rudel JEDEM gestattet. Nur in Ausnahmezeiten wie Bsp. Hungersnot gelten andere "Regeln". Da ich mal nicht davon ausgehe, dass die Tochter der TE aufgrund von Hungergefühlen dem Jungspund die Wurstverpackung wegnehmen wollte, bestand Also keine "Notwendigkeit" hier mit Zwang die Verpackung wegzunehmen.

    Der Hund ist eine Woche da - "Gut eingelebt" ist nicht gleichbedeutend mit "vertrauen".
    Was will ich mit "Aus" und "Pfui" erreichen? Der Hund hat doch noch gar nicht gelernt, was das bedeutet ... da könnte ich auch Suaheli mit ihm reden ... Hätte den gleichen Effekt - mal abgesehen davon, dass ich kein Suaheli kann.

    Was lernt also Hund, wenn man ihm was wegnehmen will?
    Doch gerade erst Ressourcenverteidigung. Frei nach dem Motto "wenn Die mir das wegnehmen will, bringe ich es ganz schnell in Sicherheit". Bei Futter häufig durch gerade erst recht hastiges runterwürgen. Bei anderen Sachen durch echte Verteidigung.
    Und wenn das jetzt kein leicht zu beeindruckendender, unsicherer Jungspund von 4 Monaten ist, sondern ein ausgewachsener 4jähriger selbstsicherer 50kg Hund, der bereits gelernt hat, dass Menschen ihm körperlich unterlegen sind, enden solche Situationen gern mal mit entsprechender Überschrift in der BILD.

    Aus diesem Grund sollte man sicher immer gut überlegen, ob man das Ausgeben eher auf Zwang basierend oder auf freiwilliger Kooperation des Hundes aufbauen möchte.

    Wegnehmen, auch wenn es hinterher ein Leckerli dafür gibt, ist immer erst mal Zwang. Wie man glaubt, darüber ein sicheres, zuverlässiges Aus beibringen zu können, entzieht sich meinem Verständnis. Es sei denn, man wendet für den jeweiligen Hund passend so massiv Zwang an, dass dieser Hund es nie wieder wagt, auch nur daran zu denken, seine Ressourcen zu verteidigen.

    An alle "Ich bin nicht für Tauschgeschäft"-Befürworter eine Frage.

    Was macht ihr, wenn euch euer knapp 4 Monate alter Jungspund, der aufgrund des Alters ganz sicher noch kein zuverlässiges AUS oder PFUI kennt, mit der Klinge eines wirklich scharfen Fleischmessers im Fang entgegenkommt?
    Versucht ihr dann auch, das Messer auf der Basis "Ich Chef, Du nix"-"Hund reißt Weltherrschaft an sich, wenn wir tauschen"-Basis aus dem Fang zu hebeln?

    über mangelnde Kundenfreundlichkeit konnte ich mich bei Carl noch nie beschweren.
    Sie könnten vielleicht die ganze Organisation noch optimieren, Manchmal dauerte es etwas mit der Lieferung. Aber wenn ich kurzfristig ne Bestellung aufgegeben habe, die ich schnellstens bräuchte, war das auch kein Problem. Einfach Info dazu, bis wann ich das brauche, und das Zeug war da.
    Und meine Sonderanfertigungswünsche bekam ich bisher auch immer problemlos.


    Kennt ihr so was von euren Hunden? Wie könnte ich trainieren, dass sie am Turniertag mitmacht? Oder mache ich mir zu viele Gedanken?


    Ja - kenne ich. Aber das Problem ist in den meisten dieser Fälle nicht der Hund, sondern befindet sich an seiner rechten Seite.

    Nicht der Hund findet die Situation nervösmachend, sondern der HF - und das überträgt sich auf den Hund, der aufgrund des für ihn sichtlich erkennbar nervösen HF dann halt ebenfalls "seltsam" reagiert.

    Da hilft nur - solche Situationen immer wieder und wieder herbeirufen .... denn warum ist man nervös? Weil man Angst hat, dass etwas nicht klappt. Weil man seine "Rettungsleine" nicht dabei hat. Sprich gewohnte Umgebung, bekannte Leute, etc. Man kommt auf einen fremden Platz, auf einmal schauen einem fremde Leute zu, da will man einerseits besonders gut sein und sich gar keine Fehler erlauben .... andererseits aber machen einem die Nerven einen Strich durch die Rechnung.

    Was man dagegen machen kann? Sich viel dieser Situation aussetzen. Samstag vormittag auf dem Supermarktparkplatz wo einem zig Leute zusehen. Oder in einem Einkaufszentrum. Oder auf einem fremden Hundeplatz. Oder .....

    Feldwege, Gassi etc. allein nützt nicht wirklich was. Denn idR ist die Nervosität v.a. deshalb da, weil man sich nicht vor anderen "blamieren" will. Der Ort an sich ist weniger das Problem.
    Selbstverständlich - wenn Hund nie gelernt hat unter verschiedenen "Ablenkungen" die Übungen auszuführen, dann sollte man das natürlich auch trainieren. Die Frage ist nur immer - WAS ist Ablenkung. Ablenkung kann auch das Fehlen von Ablenkungen sein. Da habe ich das beste Beispiel daheim - mit meiner Zwergin habe ich für die BH und Obedience trainiert. Entweder daheim oder während des Agi Trainings. Sie hatte keine PRobleme, ihre Obedience Übungen in der Mitte einer Reithalle auf einem 2m STreifen zu absolvieren, während links und rechts zwei Agi Parcours aufgebaut waren, in denen andere Hunde Agi machten. Ebenso hatte sie keine Probleme damit, auf Turnieren irgendwo am Rand zu trainieren, wo viele andere fremde Hunde, Leute etc. - halt Turniertrubel - waren.
    Dann kamen wir das erste Mal zum eigentlichen BH Training auf den Hundeplatz - Samstag morgen, ausser den BH HUnden keiner da. Und die trainierten allein oder zu zweit. Also kein Gekläffe, keine Bewegungsreize, gar nichts ..... und meine Hündin war völlig von der Rolle.
    Nach dem Training meinte ich nur noch "na ja, vielleicht können wir während der BH nebenan auf dem Agi Platz Geräte aufbauen, und während ich mit der Kleinen laufe, absolviert die Agi Gruppe da ein Sondertraining".

    Das heisst im Klartext - wenn man mal langsam in Richtung Prüfungen kommt, immer mal wieder auch so trainieren, dass es der Prüfungssituation entspricht.

    Nein, das heißt dann 'Der Hund hat minimal belästigt' :lol:


    :lachtot: und bei 'nem Zwergpudel heisst dann "wäre es ein Schäferhund gewesen, der so am Bein gebremst hätte, hätte der HF ernsthafte Standschwierigkeiten bekommen .... deshalb Punktabzug, auch wenn man bei dem Gewicht nicht wirklich von bedrängen reden kann".

    Möchte mit der Rika mal Agility machen (habe selbst jedoch keine Erfahrung mit dem Sport), wir haben aber den Eindruck, dass sie ihr dazu die nötige Portion "Agilität" fehlt und Schnelligkeit fehlt, die unser Rüde damals hatte.
    Wie und wann kann man feststellen ob ein Hund für Agility geeignet ist oder eher weniger?
    Gibt es Anzeichen dafür? Sollte man die Hunde frühzeitig mit den Agility-Geräten vertraut machen oder kann man Interesse gar nicht wecken?


    Ich finde diese Einstellung etwas befremdlich.

    Der Hund ist noch jung, nicht mal annähernd ausgewachsen .... Lass der Kleinen doch erst mal Zeit sich zu entwickeln.

    Mal davon abgesehen - nur weil ein Hund nicht mit MACH3 durch den Parcours rast, heisst das nicht, dass Hund für Agi nicht geeignet ist und keinen Spass daran hat.

    Als Anfänger sollte man die Finger von Selbstversuchen bzgl. Training lassen und sich einen guten Trainer suchen.

    mir geht es beim Füttern während des Fuß wie @Mara2011 - Click und dann Futter. Evtl. Noch in der Position aber nicht während des Gehens.
    Ich kenne nur sehr sehr wenig Hunde, die gleichzeitig fressen und korrekt Position halten können. Und meine gehören allesamt nicht dazu. Weder die Kleinen, noch die Grossen.

    Was das Kehrt angeht finde ich hintenrum nicht einfacher als vorne überwechseln. Wird der Hund vorne mit den Knie rumgeschoben sieht das unschön aus. Und kommt der Hund langsam rum und braucht 3-5 Schritte, bis er wieder in der richtigen Position ist, sieht das auch nicht besser aus.

    Dito Vorsitz. Wobei ich bei einem grossen Hund überlegen würde, ob hintenrum wechseln nicht vielleicht doch die bessere Wahl ist. Wobei die Amerikanische Bulldogge supergenial umgesprungen ist. So wohl in die linke als auch rechte GS ....


    @yane Hm, nein, hab ich noch nicht ausprobiert ... Aber im Normalfall sinds eben auch nur ein paar Tropfen (außer eben es geht ans Gassi gehen, aber das versteh ich ^^' ) und dann wars das auch wieder... ich weiß nicht, in wiefern so ein Höschen da helfen würde - sie pinkelt ja ohnehin in der Wohnung 'nur' wenn sie eben aufs Sofa/Bett darf ooooder wenn ich sie rufe und mit ihr am Boden rumsitz - für Sofa/Bett nehm ich halt die Welpenunterlagen her, und am Boden leg ich ein altes Handtuch hin, ist für sie glaub ich auch um einiges Stressfreier als wenn ich ihr noch ein Höschen an/ausziehen würd, wo ich doch nicht mal den Karabiner ans Halsband machen kann ;)


    Hast Du dir schon mal überlegt, eine dünne "Hausleine" dranzumachen? eine dünne Leine ohne Schlaufe, die ständig am Hund ist. Dann halt vielleicht nicht am Halsband, sondern am Geschirr.

    Ich hatte es mal bei einer Hündin, die hatte einfach etwas Angst/Unsicherheit bei diesem "Zugreifen". Speziell wenn man dann noch von vorn kommt oder vielleicht sogar von oben. Die Leine soll jetzt auch nicht besonders lang sein oder so. Muss nicht mal bis zum Boden reichen. (stimmt, dann vermutlich auch wieder Halsband).
    Soll nur dazu führen, dass Du nicht immer direkt ans Halsband greifen musst zum Anleinen, sondern, dass Du sie quasi schon an der Leine hast. Und dann ganz ruhig die nächsten Schritte machen kannst.

    Bei meiner Hündin hat es geholfen.