Beiträge von Mello96

    Man muss natürlich hinter der Rasse stehen, das ist so. Es bringt nichts wenn einer nicht will. Wie gesagt, beim Eingangsbeiträg hätte ich gesagt "jo, das passt", jetzt zum Ende tendiere ich auch ehr zu nein.

    Verstehe, ich bin mal gespannt wie ich es beim Schäferhundeverein erlebe. Dann kann ich mir vielleicht nochmal mehr darunter vorstellen, warum du das dachtest bzw. jetzt denkst. Aber ja, es bringt nix, wenn mein Mann Angst hat oder im schlimmsten Fall Ablehnung. Bin mal gespannt, wie er es findet.

    Sind aber einfach sehr, sehr viel weicher als ein DSH. Wenn man das mag, dann ist das vielleicht auch eine passende Richtung.

    Das muss ich dann noch herausfinden. Oder ob mich etwas härteres überhaupt ernst nimmt.

    Es gibt kein DSH keine Not fürs Tierheim, eigentlich. Ich nehme rüpelige Junghunde mit Kusshand zurück, ehrlich gesagt.

    Die meisten, die ich gesehen habe, waren wirklich Extremfälle (ausgesetzt, hat wild gelebt) oder wo der Besitzer verstorben ist. Oder Vermehrer aus dem Ausland, aber eher seltener.

    Dem DSH tut einfach gut, dass er eben kein Modehund mehr ist. Die letzten 10 Jahre haben sich gesundheitlich schon extrem viel getan.

    Ja, das ist er nicht mehr, die Bürde haben jetzt Aussie und co. Würde mich freuen, wenn es ihm gesundheitlich besser geht. Mein Mann liegt mir in den Ohren mit "so ungesund, die Tierarztkosten, wird nicht alt, der Rücken", auch beim WSS.

    Unsere Aufgabe für die nächsten Jahre ist die Rückengesundheit, sowie die Normalisierung des Gebäudes. Der Trend geht in diese Richtung, auch seitens der Nachfrage, was enorm wichtig ist.

    Ich bin mal gespannt, was sich da getan hat, bis ich die Möglichkeit habe mir allgemein einen Hund zu holen, so in 2 Jahren. Vielleicht zu kurz. Von dem WSS weißt du wahrscheinlich dann nicht so viel gesundheitlich, ist eine ganz andere Zucht oder? Obwohl es beides Schäferhunde sind.

    Der eine ist so alt wie meine Hündin, dessen Hintern liegt auf halber Höhe im Vergleich zur Brust und der schlappt nur vor sich hin, meist hinter seinem Frauchen. Begegnet man dem mit Hund, ist der super aggro und ich verstehs auch, der muss ja Schmerzen haben.

    So einen hat meine angeheiratete Familie leider auch, die wohnen gegenüber. Der Arme läuft nach hinten abgesenkt es sieht furchtbar aus. Er bellt auch den ganzen Tag. Ich könnte heulen.

    Der DSH ist eine der günstigsten Rassewelpen, es lohnt sich dort kaum zu vermehren für den Verkauf. Auch unter Züchtern ist die Rasse deshalb nicht beliebt. An einem kleinen Wurf Kleinhunde verdient man mehr Geld mit weniger Aufwand (ja, wurde mir so schon verargumentiert von Kleinhundezüchtern), auch wenn da nur 3-4 Welpen fallen.

    Ja, der Markt für kleine Hunde und Schoßhunde ist massiv. Der Havaneser meiner Großeltern, 2000 € und das ist billig, er hat keine "besondere Farbe". Eine Zwergpudelzüchterin, bei der sie geschaut haben, wollte 2500 €. Schon ein "gutes Geschäft"...

    Die normalen, guten Würfe mit gesunden und leistungsstarken Hunden bleiben tatsächlich eher "unter uns" im In- und Ausland. Das verzerrt auch sehr das Bild über die Gesundheit der Rasse beim normalen Hundehalter.

    Es ist eben eine Gebrauchshunderasse, ähnlich wie ein Deutsch Drahthaar, Deutscher Jagdterrier, eine Deutsche Bracke, Riesenschnauzer, usw. Die sieht man ja alle vergleichweise wenig, obwohl die Wurfzahlen im VDH mit die Höchsten sind.

    Das erklärt etwas, warum ich so wenig DSH sehe obwohl sie so beliebt sind.

    Wir haben unsere eigenen Portale und so ein guter Wurf ist ruckzuck bei den passenden Leuten. Die Kontakte ins Ausland zu passenden Käufern wurden dadurch massiv vereinfacht, wo früher regionaler gearbeitet wurde.

    Ist aber auf der anderen Seite auch gut so, oder? Weniger landen so im Tierheim. Das sind dann wahrscheinlich meist Vermehrerhunde aus dem Ausland. Oft sind ja auch Ex-Diensthunde jung abzugeben, weil die zu nett sind, ganz salopp gesagt. Wobei ich in den paar Reportagen, die ich zu Polizeidiensthunden geschaut hab, so 7/10 Mali statt DSH LZ gesehen hab. Finde es aber ein spannendes Thema.

    Ich weiß nicht, ob die schon genannt wurden, aber mir wäre noch der Riesenschnauzer eingefallen, fallsHunde mit Bart infrage kommen.

    Sie sind ebenfalls Gebrauchshunde, aber mMn etwas selbstständiger, humorvoller und entspannter als Schäferhunde. Sie arbeiten gern und wenn nichts Actionreiches passiert, mutieren sie gerne zu Schoßhunden.

    Unsere würde sich bei euch auf jeden Fall sehr wohl fühlen. Es ist aber wahrscheinlich subjektiv, ob man deren Fell als mittellang bezeichnen will.

    Das ist noch eine Rasse, die mein Mann super toll findet :face_with_tears_of_joy:Da wird er sich freuen. Ich werde es mir mal durch den Kopf gehen lassen.

    Offensichtlich gilt der Schäferhund ebenso wie Malinois inzwischen als so gefährlich, dass ihn kaum mehr Privatleute halten. Jedenfalls nicht hier.

    Oder sie glauben den Gerüchten, dass sie sehr ungesund sind. Aber auf der anderen Seite halten sehr viele Leute auch Französische Bulldoggen, also daran kann es nicht liegen. Ich weiß nicht. Irgendwann hatte er ja mal den Ruf, er wäre sehr gefährlich. Inzwischen scheint er in Vergessenheit geraten zu sein?

    Ich könnte nicht mal sagen, ob Schäferhunde besonders wesensfest sind. Ich treffe die nie beim Wandern und beim Spazierengehen ist es ein seltenes Event. In der Stadt auch nicht und ehrlicherweise sozusagen nie in der Öffentlichkeit, sondern ausschließlich im Umkreis von 100 Metern um Hundesportplätze. Vielleicht haben Schäferhundbesitzer kein Interesse am wandern, vielleicht macht es mit Schäferhunden keinen Spaß oder vielleicht können sie es nicht. Man weiß es nicht. Würde ich einen Wanderbegleithund suchen, würde ich wahrscheinlich erstmal Rassen anschauen die ich da regelmäßig treffe. Der Fairness halber, ich treffe beim Wandern auch nie Kleinsthunde, die dafür sehr häufig in der Stadt.

    Ich treffe auch recht selten DSH, der letzte hat uns direkt fixiert als wir ihm entgegen kamen, war aber ruhig und an kurzer Leine. Beim wandern treffe ich einfach Rassen wild durcheinander. Habe einige Huskies gesehen, interessanterweise, im Herbst. Aber allgemein gar nicht so viele Hunde. Man könnte meinen, gerade im Herbst. Einmal einen Labrador, dann einen Aussie, sehr viele TS Hunde (man kennt ja das typische Aussehen eig). Wir waren mit meinem ersten Hund in der Kindheit, ein Dackel-Jack Russell-Mix im Wanderurlaub (vermute ich). Ansonsten hab ich auch noch keine kleinen Hunde gesehen. Aber bei uns gibt es unfassbar viele Labradore und TS Hunde allgemein, interessanterweise. Auch einige Collies.

    Meine steile These ist, dass die allermeisten pöbelnden, beißenden „Problem-Schäfis“ kein angekratztes Nervenkostüm oder so haben, sondern einfach „nur“ schlecht bzw. unpassend geführt werden. Was einerseits natürlich schön für die Hunde ist, aber andererseits ganz klar aufzeigt, dass man mit denen schon umgehen können muss, sonst hat man da nicht lange Freude dran (und die Umwelt auch nicht).

    Das kann sein. Es wundert mich nur, da ich davon ausgehe, dass diese Rentner wahrscheinlich seit 20, 30 Jahren Schäferhunde halten, ist ja doch oft so. Naja, einmal falsch, immer falsch, schätze ich. Sie hatten ja den Ruf vom Hofhund, der bewachen soll, mehr wollen die anscheinend nicht.

    Habe aber auch Bedenken, dass ich mir dann so einen ranziehe. Ich bin mal gespannt auf die Herbstprüfung dieses Wochenende.