Beiträge von Finchen_1989


    Wenn der Hund draussen etwas sieht, und du willst ihm vermitteln, ja da is was, geht dich aber nix an… wie lernt man dem Hund das? Auf Distanz gehen? Sich kurz vor ihn stellen, Richtungswechsel?

    Wir haben in der Hundeschule gelernt Blicke zu bestätigen.

    Sieht Sammy zB. einen Hasen / Menschen / was auch immer und schaut sich das einfach ruhig an, ohne in die Richtung zu ziehen, zu bellen etc. bestätige ich das mit "Super gesehen." und gebe direkt den nächsten Auftrag - also Komm oder warte etc. Damit sage ich ihm: ja, da ist etwas, du hast es gesehen - ich auch - und absolut adäquat reagiert, ich leite dich durch die Situation.

    Wenn er sich in so einer Situation dann noch zusätzlich rückversichert bei mir mit einem Blick, einem Ohr zu mir etc. gibt es ein Leckerchen und viel Lob dafür.

    Aber ich kann dir leider echt nicht sagen, ob das auf deinen Arbeitsmix umlegbar ist, da ich einen Begleithund habe, der mir jeden Wunsch von den Augen ablesen will :see_no_evil_monkey:

    Also ich werde nicht schlau aus den Futterempfehlungen auf Dosen.

    Gerade probieren wir verschiedene Sorten durch um zu schauen, was Sammy gerne mag.

    Bei Mac's Feuchtfutter steht drauf, ein Hund mit 10 kg soll am Tag 740 Gramm Futter bekommen.

    Das erscheint mir extrem viel, das sind ja fast 10 % seines Körpergewichts.

    Ist die 2-3 % Körpergewicht "Regel" noch aktuell?

    Danke :)

    Am besten für die Haare sind Scrunchies, also diese Stoffhaargummis. Festes Material kann schnell zu Haarbruch führen, meine Haare mögen zB die Telefonschnurgummis garnicht.

    Was mir auch gut geholfen hat war ein Kissenbezug aus Seide. Das reduziert die Reibung in der Nacht sehr. Man kann natürlich auch eine Seidenhaube aufsetzen, das funktioniert bei mir aber zB. garnicht, ich verliere die immer.

    Auch andere Haarbürsten auszuprobieren kann helfen. Ein Tangle Teezer zB. entwirrt sehr sanft und die Borsten sind nicht so hart, dass es zu Haarbruch kommt.

    Wir sind in der nächsten, großen Pubertätswelle gelandet. Der Knopf ist jetzt etwas über 8 Monate.

    Und hat gefühlt alles vergessen :ugly:

    Betten werden wieder durch die Gegend geschleppt, wir haben vergessen, dass wir nur auf Einladung aufs Sofa dürfen. Stufen sind plötzlich gruslig. Die große Brücke hingegen, die immer gruslig war, wird plötzlich überquert als wäre es niemals anders gewesen. Die Emotionen kochen hoch und oft weiß das Pubertier selbst nicht so genau, was es gerade will.

    Aber alles in allem ist Sammy trotzdem einfach perfekt und so brav und lieb :star_struck: ich kann mir keinen perfekteren Hund für mein Leben vorstellen :hugging_face:

    Wir hatten sowas, als wir noch 2 einzelne Matratzen hatten.

    War nicht das Gelbe vom Ei. Die Kanten der T-Form waren recht unbequem zum draufliegen, obwohl wir noch Topper und Leintuch drauf hatten. Haben sich auch oft nach oben gebogen.

    Und oft hat es sich dann zusammengewurschtelt, weil es viel zu tief in die Lücke gerutscht ist und dann lag dann drauf wie auf einer zu einer Wurst zusammen gerollten Decke.

    Wir sind dann auf eine durchgehende Matratze umgestiegen, war kein Vergleich :relieved_face:

    Danke, aber es ist heute viel schief gelaufen. Aber es kann nur besser werden

    Mach dich nicht verrückt, so ging es uns auch in der Welpenzeit.

    Ich mit totalem Welpenblues hab jeden Tag geweint das erste Monat, weil ich mir ganz, ganz sicher war, dass ich Sammy jetzt endgültig, unwiderruflich und für immer versaut habe und er ab jetzt ganz bestimmt ein gestörter Hund ist.

    Spoiler: er ist ein ganz wunderbarer, toller Junghund geworden, ich höre von jeder Seite wie brav und gut erzogen er ist, obwohl er gerade ein kleines Pubertier ist :zany_face:

    Mein Mann meinte zu mir während der Zeit, als es mir nicht gut ging: deine einzige Aufgabe ist dafür zu sorgen, dass der Hund nichts giftiges frisst. Groß wird er von alleine. Das hat mir scjon Druck genommen. Aber wirklich entlastet hat mich dann mein selbst auferlegtes Informationsverbot. Kein Forum, kein Googeln nach "was könnte passiert sein?". Einfach nur leben im Moment und unmittelbar reagieren. Ich habe mich davor viel zu sehr in jedes "was wäre wenn" reingesteigert.

    Bezüglich der Leine im Garten: ein ähnliches Problem hatten wir anfangs auch mit Sammy. Ich habe ihn auch an der Leine mit rausgenommen in den Garten, damit er nicht abgelenkt ist - bei uns war es in der Nacht und um 03:00 in der Nacht wird eben nicht gespielt im Garten, sondern Pipi und wieder rein.

    Ich bekam dann hier den Tipp mit einem Pipi-Kommando.

    Immer, wenn er Pipi gemacht hat, habe ich Pipi gesagt. Er hat das total schnell verstanden und die Leine wurde damit total unnötig im Garten.

    Wir gingen raus, ich sagte "Pipi", er hat gemacht und ist wieder brav reingedackelt zum Weiterschlafen.

    Vielleicht wäre das auch was für euch :)