Beiträge von Finchen_1989

    Mein Opi-Kater hat immer neben das Katzenklo gekackt, wenn er sein Futter nicht wollte. Im Alter ist er sehr mäkelig geworden, das klassische: oohh bestes Futter der Welt! - 2 Schalen später der empörte Blick ob man ihn vergiften wolle.

    Wenn er am Futter nur geschnuppert hat und dann empört wegging konnte man sicher sein, dass er 5 Minuten später direkt neben das Klo gekackt hat.

    Immer selbe Stelle, immer nur, wenn er das Futter nicht mochte.

    Wir haben alles checken lassen, aber Zeit seines Lebens nie etwas gefunden, dass das körperlich verursachen würde.

    Alles Gute für dich und deine Miez :)

    Aber das könnte ja nun immer passieren :thinking_face: also das Risiko wird nicht weniger mit den Jahren, verstehst du was ich meine?

    Ich möchte dir auf keinen Fall etwas einreden und wenn du entscheidest, dass dir das Risiko zu groß ist, dann ist das so.

    Aber man kann Dinge auch bis zur Unkenntlichkeit zerdenken.

    Wenn meinem Mann etwas passiert / wir uns trennen, ich eventuell einen Unfall habe oder krank werde etc. - das ist nunmal das Leben, das kann immer und jederzeit passieren.

    Auch Menschen für Notfallpläne A - Z können ausfallen, selbst krank werden etc.

    Die 100 % Sicherheit gibt es einfach nicht.

    Also das heißt nicht: yolo holt euch alle einen Hund ohne drüber nachzudenken.

    Aber es heißt halt auch nicht: es gibt eine 0,01 % Chance auf etwas Schlimmes, also mache ich es lieber nie.

    Alles Gute für deinen Entschluss :)

    Mir ist aufgefallen, dass ich sogar ein "Dog Mom" T-Shirt habe:lol: Hab ich mal geschenkt gekriegt und ich liebe es und habe null Problem damit, darin auch in der Öffentlichkeit rumzulaufen. Aber ich küsse meine Hunde auch unter Leuten aufs Köpfchen und sage Zeug wie "Die Mama hat dich soo lieb", der Ruf ist also schon ruiniert und ich lebe mein Dog Mom Life ganz ungeniert:pfeif:xD

    Mein Mann und ich haben Kappen auf denen jeweils Dog Mom und Dog Dad steht :grinning_squinting_face:

    Und Sammy hat eine Fortgehtasche, auf der Doggy Things draufsteht. Der Autist in mir liebt es, wenn alles perfekt beschriftet ist :rolling_on_the_floor_laughing:

    Der Charakter der gewünschten Rasse sollte nach meinem Empfinden ebenfalls Berücksichtigung finden.

    Was nützt es wenn ich eine Rasse Klasse finde aber mit dem typischen Verhalten nicht fein werden kann?

    Ich liebe ja Samojeden. So wunderschöne Hunde.

    Und trotzdem wird hier nie einer einziehen (können), weil ich die Bedürfnisse dieser Rasse niemals erfüllen kann, egal wie sehr ich es auch versuche und möchte. Und das würde am Ende alle Beteiligten unglücklich machen.

    Zum Thema Anfänger und Welpen: ich wollte ja eigentlich einen erwachsenen Hund ursprünglich und bin dann doch zum Welpen geschwenkt. Der Anfang war unglaublich schwer, ich war ja das Leben mit Hund nicht gewohnt und gerade ein Welpe verlangt einem viele Ressourcen ab.

    Inzwischen liebe ich dieses Tier abgöttisch und wir passen zusammen wie Arsch auf Eimer.

    Das ist jetzt einerseits, weil es für mich die passende Rasse ist und wir eine phantastische Züchterin hatten, die uns aus dem Wurf den für uns perfekten Welpen empfohlen hat.

    Andererseits konnte ich mit einem Welpen mitlernen und gemeinsam die Welt entdecken. Es wurde unsere Welt, die wir gemeinsam erforscht haben. Wir sind quasi in unser gemeinsames Leben hineingewachsen.

    Ich habe keinen Vergleich zu einem erwachsenen Hund, stelle mir das aber in dem Punkt schwieriger vor, weil man 2 getrennte Leben hat, die man zusammenflechten muss. Aber natürlich zweifle ich nicht daran, dass das gut möglich ist und eine genauso starke Bindung entstehen kann.

    Ich kann nur von meiner Erfahrung erzählen:

    Ich hatte mich ja ursprünglich zuerst im Tierschutz auf die Suche gemacht. Dann fand ich über einen Verein einen Hund, die Fotos waren Zucker, ich war instant verliebt.

    Wir konnten ihn besuchen, der Besitzer / Pflegestelle. Der hatte den Hund als Welpe von der Orga aus Rumänien bekommen und wollte ihn nun weitervermitteln, weil er nach 3 Jahren versuchen nicht mehr klar kam. Pflegestelle für den Hund? Fehlanzeige, die Orga sagte, er muss in der Familie bleiben, bis er vermittelt ist.

    Er war sehr ehrlich, ertählte mir von den Problemen - Angsthund - und mein verliebtes Anfängerhirn dachte: garnicht so schlimm, das bekommen wir schon hin. Ist ja nur draussen, drinnen passt eh alles.

    Also habe ich mir ein Wochenende zum Probewohnen ausgemacht und da kam die große Ernüchterung: das hat meine Kompetenzen als Ersthundehalter ziemlich krass überstiegen.

    Obwohl der Hund wirklich süß war, hätte uns beide das nur unglücklich gemacht.

    Und das war nichtmal ein Direktimport von mir und der Besitzer hat da 3 Jahre viel Arbeit reingesteckt - aber leider vergebens.

    Das ist nun auch wieder über ein Jahr her, leider konnte der Hund nach wie vor nicht vermittelt werden, was ich mir als eine ziemlich furchtbare Situation für alle Beteiligten vorstelle.

    Ich wünsche dir jedenfalld alles Gute!

    Ich habe eine ganze Reihe an Spitznamen (höhö pun intended :grinning_squinting_face:)

    Im Moment nenne ich Sammy häufig Zähnchen, da er ja kürzlich gezahnt hat.

    Wir als Halter bezeichnen uns nur untereinander als Mama und Papa. zB. "Der Papa geht jetzt mit dir Gassi.", aber nicht nach Außen hin.

    Lustigerweise hat eine Freundin von mir selbstständig fesgelegt, dass sie Hundetante ist und Sammy ihr Neffen-Hund. Für mich passt das, Sammy ists wurscht, solange ihm jemand das Bäuchlein krault.

    Womit ich persönlich mich so garnicht anfreunden kann ist der Begriff Maus, der auf alles weibliche, Mensch wie Tier, angewandt wird. Lustigerweise halt nur bei Weibchen / Mädchen. Da schwingt für mich immer mit: leise, klein, süß, unauffällig, schwach und auf Beschützer angewiesen. Also ein Rollenbild, das man Mädchen auch heute noch gerne umhängt.

    Eine Freundin bezeichnet ihre beiden Katzen als Schwestern (sind biologisch nicht verwandt). Das finde ich auch etwas weird.

    Aber im Endeffekt ist das alles garnicht mein concern und jeder soll seine Spitznamen verteilen und sich selbst bezeichnen wie er es gut findet :nerd_face:

    Ja, ich glaube, er ist besonders aufgeregt und kann dann den Darm nicht mehr so gut kontrollieren. Das ist allerdings Tagesverfassungsabhängig, es gibt Tage, da sind viele Menschen total egal und dann Tage, wo das sehr aufregend ist. Das letzte Mal ist sehr lange her, da lag es noch an der Welpenverdauung und fehlender Kontrolle generell. Heute war es, denke ich, das dünnere Pubetätsnervenkostüm.

    Die 3 Mal waren jetzt auch innerhalb einer langen Zeit, also nicht Schlag auf Schlag. Damit meine ich, nicht bei jedem Mal Baumarkt o.ä. passiert das. 3 Mal in 4 Monaten insgesamt.

    Ich brauche da jetzt auch keine Hilfe oder Tipps, wir werden das (in der Nähe vieler Menschen ruhig sein) weiterhin üben und es wird klappen :)