Beiträge von Finchen_1989

    Ich bin - spät aber doch - auf den Claire Obscur Expedition 33 Zug aufgesprungen.

    Ich hätte nicht so etwas Düsteres erwartet, aber es gefällt mir. Ich bin nur zu blöd zum Parieren und Ausweichen. Krieg ich einfach nicht gebacken.

    Der Soundtrack jedenfalls ist herrlich, der Preis dazu ist sehr verdient :)

    Und wir haben heute Split Fiction fertig gespielt.

    Also meine Katzen haben weitaus mehr gehaart und viel mehr Dreck gemacht als der Hund. Das ganze Streu das überall rumliegt, ständig räumen sie einem irgendwelche Kasteln ab, weil sie drauf springen etc.

    Ich habe im Juli meinen ersten Welpen aufgenommen, wenn du möchtest, schreibe ich dir hier eine ungefähre Kostenaufstellung:

    Anschaffungspreis 2.000 Euro (gut, fällt eventuell weg)

    Tierarztkosten (Vorsorge und Impfungen) 300 Euro

    Hundeschule gesamt bis zum heutigen Tag: 750 Euro (klar könnte ich in eine günstigere ausweichen, aber Qualität hat nunmal ihren Preis)

    Trainerkosten extra: ca. 350 Euro (auch das ist natürlich optional, wir wollten eine gute Basis legen, damit wir späteren Problemen vorbeugen)

    Tierversicherung: 650 Euro Jahresbeitrag

    Sachkundenachweis inkl. Anmeldung bei der Gemeinde: ca. 150 Euro

    Nicht dabei sind da natürlich Futterkosten, Kosten für die Ausstattung etc.

    Haustiere muss man sich heutzutage wirklich leisten können und wollen.

    Ganz abgesehen davon würde mein japanischer Spitz ziemlich alle deine Anforderungen erfüllen.

    Er haart wenig, er bellt wenig, hat kaum Jagdtrieb. Wacht, aber sehr gemäßigt und gut handelbar. Man kann ihn problemlos überall hin mitnehmen und er benimmt sich einfach mustergültig. Kann gut eine angemessene Zeit alleine bleiben. Ist sehr offen und freundlich gegenüber anderen Menschen und Hunden. Sehr sensibel und feinfühlig, er merkt sofort, wenn zB. jemand Angst vor Hunden hat und passt sich an. Die Japaner sind da etwas gemäßigter als andere Spitz-Rassen. Allerdings sind sie selten, wir haben 2 Jahre auf unseren Sammy gewartet.

    Wobei viele dieser Dinge Erziehungs / Trainingssache sind, die wir garantiert nicht so gut inbekommen hätten, ohne Geld in die Hundeschule / Trainerbegleitung zu investieren.

    Heute landet mein baldiger Ehemann in diesem Thread.

    Nicht zu vergessen der Mann, der mir die 2 Jahre auf der Warteliste im 2 Wochen Abstand erklärt hat, er will eigentlich keinen Hund und das wird so viel Arbeit und sowieso und überhaupt.

    Dieser besagte Hund, den er gar niemals wollte, spielt hingebungsvoll im Schnee und legt sich hin.

    Mann ruft ihm zu: "Du brauchst dich nicht verstecken, Schatz. Ich seh dich immer, du bist ja das Beste was mir je passiert ist!" während ich daneben stehe?! :stock1:

    Ich freu mich natürlich, dass er Sammy so lieb hat :relieved_face:

    Sammy ist so alt wie deine Hündin :)

    Wir gehen problemlos auch 2,5 Stunden - mit natürlich vielen Pausen dazwischen und an der langen Schlepp bzw. Freilauf je nach Umgebung und Pubertätsohren.

    Sammy beißt auch noch manchmal in die Leine und wird albern. Dann legen wir eine Pause ein bis er sich wieder beruhigt hat und weiter gehts :)

    Und selbst das wird schon immer weniger - also nur Mut!

    Ich empfehle einen guten Hundetrainer, der euch vor Ort zeigt, an welchen Stellschrauben man drehen kann.

    Wir haben uns auch durch die ersten 1,5 Monate sehr engmaschig von einer Trainerin begleiten lassen und es war jeden Cent 3 Mal wert.

    Ganz am Anfang hatten wir auch eine Phase, wo Sammy einfach "durchgedreht" ist und uns "angefallen" hat. Durch die oben genannte Trainerbegleitung kam raus, dass wir viel zu viel machen und der kleine Knopf total gestresst ist. Dabei haben wir gefühlt garnichts gemacht, uns fehlte einfach das Gefühl wie neu und aufregend die Welt für so ein Hundekind ist und was schon alles ein neuer, spannender Reiz ist.

    Wir haben uns dann mit unserer Trainerin hingesetzt und einen detaillierten Wochenplan gemacht, mit eingetragenen Pausentagen etc.

    Das hat uns extrem gut geholfen und das Problem war in 2 Wochen komplett erledigt :)

    Die Pubeetät kommt auch in Wellen, nur weil es jetzt grad nicht klappt, heißt das nicht, dass es nie wieder klappt.

    Mein Junghund ist 7 Monate alt, war immer super abrufbar, bis zum Eintritt in die Pubertät.

    Wir haben einen Garten und das letzte Monat musste ich ihn immer einsammeln, weil er auf Durchzug gestellt hat. Da durfte er dann natürlich draussen nicht in den Freilauf, sondern lief an der Schlepp.

    Dann wurde es besser und er reagierte wieder prompt im Garten und kam rein, da durfte er dann auch wieder in den Freilauf draussen.

    Kommt die nächste Welle und er stellt Durchzug kommt auch draussen die Schlepp wieder dran.

    Ich hoffe, du nimmst es nicht krumm, aber ich finde es ehrlich gesagt schade, wie hier über deine Schwester berichtet wird, die sich ja selbst nicht äußern kann.

    Statt aufzudröseln was sie alles falsch macht ist es doch meiner Meinung nach viel sinnvoller zu schauen, wo du sie unterstützen kannst. Denn offensichtlich ist sie total überfordert.

    Und wenn du das nicht willst - was ich auch völlig legitim finde, es ist ja nicht dein Hund - würde ich mich ehrlich gesagt abgrenzen von dem Thema und zurückziehen, statt in der Ferne zu sitzen und sie zu verurteilen :see_no_evil_monkey: