Beiträge von Finchen_1989

    Also wir halten das hier sehr streng mit den Futterzeiten.

    Der Hund entscheidet wann die Zeit ist und der Mensch hat dann gefälligst dafür zu sorgen, dass dann Futter dasteht :face_with_monocle:

    Das ist natürlich über"spitzt" (pun intended).

    Wir haben anfangs viel ausprobiert. Immer zur selben Zeit füttern. Futter nach einer halben Stunde wegstellen. Völlig verschiedene Zeiten. Aber Sammy hat ein ganz feines Körpergefühl und zeigt uns gut, wenn er Hunger hat. Dann bekommt er auch was. Und da er Idealgewicht hat bzw. die Zulegkurve perfekt ist funktioniert das so am besten hier.

    Tatsächlich impfe ich Tollwut auch immer einen Tick später, weil ich die Impfungen entzerre, also nicht alles gleichzeitig impfen möchte. Daher gibt es die bei mir meist nach dem Zahnwechsel. Da das Immunsystem sich im Zahnwechsel umbaut, würde ich in dem Zeitfenster Impfungen vermeiden, wenn es geht, wäre aber auch nicht hysterisch, wenn es sein müsste ...

    So war auch meine Überlegung. Da sind wir jetzt auch, Zahnwechsel ist gut durch.

    Jetzt vorm Frühling, wo wir wieder viele Ausflüge machen etc. ists natürlich auch an der Zeit dafür, denn ich möchte da ja nichts riskieren.

    Bezüglich der Zerstörungslust: Sammy zrrstört auch super gerne Dinge. Er bekommt Kartons, Papiersackerl etc.

    Von unserer Trainerin haben wir den Tipp mit getrockneten Kalbsblasen bekommen. Gibt es beim großen A - 5 Stück für 8 Euro und Sammy liebt es heiß die zuerst zu zerfleddern und dann zu verspeisen. Da hat er Mega Spaß dran :)

    Wir werden uns bald der Tollwut-Impfung stellen. Wir möchten Ausflüge machen und auf Urlaub fahren mit Hund, da bleibt das nicht aus.

    Tollwut kann man ja ab 15 Wochen impfen, sind wir ja schon weit drüber mit fast 9 Monaten.

    Gibt es noch irgendwas zu beachten? z.B. Dinge wie - je später desto besser?

    Die Welpenimpfungen hat Sammy super vertragen, da gabs nix.

    Ich trau einer einfachen Internetsuche beim Thema Impfung nicht :dizzy_face:

    Das ist, denk ich, auch von Hund zu Hund sehr verschieden.

    Sammy hat schon von Rassestandards her einen großen Will to please. Bei ihm genügt es, wenn ich ihn kurz böse anschau und er lässt alles sofort sein, was mir missfallen könnte. Wir haben viel über Lob im Alltag hinbekommen, so dass das garnicht nötig war.

    Hund liegt ruhig herum? Ich habe gelobt. Hund nimmt sein Kauspielzeug selbständig? Ich hab gelobt. Also all diese Dinge, die man sonst als selbstverständlich hinnimmt haben wir bestätigt.

    Auf der anderen Seite natürlich eine fehlerarme Umgebung geschaffen.

    Wir haben alle Schuhe weggeräumt, Sammy hat nie in seinem Leben die Erfahrung gemacht: hey ur lustig, wenn ich den Schuh klau, rennt mein Mensch mir hinterher.

    Heutzutage stehen unsere Schuhe wieder querbeet im Vorzimmet herum und Sammy schaut sie mit dem Hintern nicht an.

    Nur meine Hausschlapfen, die hab ich einmal rumstehen lassen und flugs waren sie zerbissen :woozy_face: war eh Zeit für neue, die sind Sammy wieder total egal, auch wenn sie rumstehen. Ich weiß nicht, was an den anderen so besonders war. Vielleicht mochte er das Design nicht :rolling_on_the_floor_laughing:

    Bei King kommt es ja sehr drauf an auf welche Art seiner Romane man steht.

    Ich liebe es, wenn er in die menschlichen Abgründe hineingeht wie zB. Misery, The Long Walk etc. Sobald er ins Übernatürliche hineinrutscht finde ich es im besten Fall schräg.

    Basierend darauf kann ich Ursula Poznanski empfehlen. Wahnsinnig gut recherierte Thriller zu aktuellen Themen und die Plottwists fand ich jedes Mal wieder überraschend und großartig.

    Bei mir war es so, dass ich permanent dachte: der arme Hund, jetzt ist er bei mir und ich hab sein Leben versaut. Dabei hab ich ihn doch so lieb, kann ich ihm das antun?

    Da kam auch einfach: erster Hund und Welpe zusammen. Bei jeder kleinen Pfütze war ich total verzweifelt, weil was wenn er nie stubenrein wird? Für mich und für ihn war ja alles das erste Mal.

    Würde ich nochmal einen Welpen haben mit der heutigen Erfahrung würde ich mich selbst weniger stressen, glaub ich. Weil auch ich gelernt habe: Entspannung ist der Schlüssel. Je entspannter ich bin, desto entspannter ist der Hund, desto entspannter ist unser ganzes Leben.

    Und trotz eines Monats Welpenblues haben wir eine gute Bindung :) es waren bei mir, wie schon beschrieben, Wellen. Und zwischen den Wellen war ich absolut auf dem Trip: oh mein Gott so ein süßes Hundebaby, ich möchte es nur knuddeln und kuscheln.

    Im Nachhinein glaube ich sogar, dass uns das ganz gut getan hat, denn es hat den Fokus auch immer wieder vom Hund genommen.

    Das klingt, als wäre sie von der Situation erst recht aufgeganselt worden. Kennt ihr diesen Begriff? Hochdeutsch würde man wahrscheinlich sagen: zum spielen animiert.

    Wenn ich noch schlafen wollte und Sammy war schon wach, dann hab ich die Schlafzimmertür aufgemacht und er durfte sich im Wohnzimmer mit was auch immer er wollte beschäftigen - das war unser welpensicherer Raum. Ab und an hat er ein Kauli oder eine Schleckmatte bekommen.

    Heutzutage ists so, wenn ich vor 09:00 aufstehe (also 5 Mal die Woche) liegt Sammy vor der Schlafzimmertüre, straft mich mit dem Blick des Todes und trollt sich in seine Box zum Weiterschlafen. Manchmal krieg ich ihn nichtmal zum Pipi machen, weil das für ihn absolut keine adäquate Aufstehzeit ist :grinning_squinting_face: