Ich möchte euch von unserer Trainerstunde - oder im Endeffekt waren es zwei - erzählen.
Long Story short: Aiko ist unglaublich unsicher. Er ist schlecht sozialisiert, jedes Geräusch, jedes fallende Blatt verunsichert ihn extrem.
Auch das Verhalten gegenüber unserem Kater ist einfach Unsicherheit, weil er nicht weiß, wie er damit umgehen soll.
Das alles wäre prinzipiell managebar, aber unsere Trainerin sagte auch, dass wir vermutlich sehr lange Zeit (oder im blödesten Fall auch einfach nie) einen entspannten Hund an der Leine haben werden.
Die Hundebegegnungen sind besonders schlimm, weil Aiko so Angst hat, das etwas passieren könnte.
Und selbst danach noch so lange aufgeregt und nervös ist, weil er sich so gefurchten hat. Da hat selbst unsere Trainerin mal kurz geschluckt, als sie die Intensität bei Hundebegegnungen mitbekommen hat.
Auch im Alltag merkt man seine Unsicherheit immer wieder.
Er wird nie ein Immer-dabei-Hund werden, weil ihm alles Angst macht.
Er ist ein ganz lieber, großartiger Hund, aber ich glaube nicht, das ich ihm die Führung bieten kann, die er braucht, weil ich selbst zu unsicher bin.
Von daher haben mein Mann und ich entschieden, dass Aiko wieder in sein Zuhause ziehen wird am Sonntag.
Einen Angsthund trauen wir uns als Anfänger einfach nicht zu.
Das ist natürlich auch sehr traurig 
Aber ich glaube die richtige Entscheidung für uns.
Wenn ich mir zB. den neuesten Thread hier mit der Hunde-Abgabe ansehe kann ich nicht garantieren, dass nicht wir das in einem Jahr sind. Und das tut weder dem Hund noch uns gut.
Danke für all euren Rat und eure Unterstützung hier 