Ja, hätte ich das vorher gewusst! ![]()
Damals war ich die Initiatorin, dass das Tier, damals 5-jährig, ihr Frauchen verloren, zu uns zog. 'Vorsicht!' warnte der Sohn des verlorenen Frauchens: 'sie ist ein Männerhund!'.
Aaaach, habe ich noch in einem Anfall positiven Denkens gedacht: kann sich ja alles noch ändern...
Pustekuchen. ![]()
Herr und Hund. Two of a kind. Wo er ist ist auch sie und umgekehrt.
Und ich fand mich in der Rolle der Nanny wieder. Ich darf kümmern, pflegen, verwöhnen, wie Frau Holle die zahlreichen Bettchen schütteln und pädagogisch un- oder wertvolles Spielzeug anreichen.
Wenn ich mit dem Tier tagsüber allein bin, haben wir einen Modus gefunden, den wir beide gut akzeptieren können, doch sobald Herrchen zuhause ist bin ich komplett abgeschrieben.
Anfangs hat das sehr geschmerzt, doch ich bin inzwischen fein damit.
Mein Mann und ich haben durchaus unterschiedliche Erziehungsstile: ich bin sicherlich die Strengere und gleichzeitig die Kümmerin und Besorgtere, das scheint dem Tier wohl nicht sehr attraktiv. Ihr Lieblingsmensch ist (bei ihr) sehr milde mit einer großen Portion laissez-faire, und er würde seine Püppi aus jeder unangenehmen Situation sofort rauspauken. ![]()
Ich gestehe: manchmal bin ich schon eifersüchtig. ![]()
Und das Tier wohl auch. ![]()