Beiträge von DieZoey

    Ich finde, Du machst das so toll mit ihm und mit all Deinen Tieren. Wie schön, dass auch Du nun langsam wieder durchatmen kannst nach diesem schweren Winter. Was Du alles geleistet hast - meinen tiefsten Respekt davor.

    Und wie der kleine, tapfere Patient trotz allem stets in die Kamera strahlt...er ist so ein Sonnenschein und so hübsch!

    Möge nun alles bald überstanden sein und Ruhe einkehren dürfen. :kleeblatt:

    Zoey war schon fast ein Jahr bei uns und selbst ich traute mich irgendwann an den Freilauf heran. Wir bummelten gemütlich auf einem Feldweg herum, bis...ja, bis am Horizont plötzlich ein Regionalexpress auf dem fernen Bahngleis auftauchte.

    Das Tier setzte sich schlagartig in Bewegung und stürmte in totaler Rage auf den Zug zu, um ihn zu töten. :emoticons_look:

    Mein Schreien und Rufen blieb natürlich ungehört und es war offensichtlich, dass Zug und Hund ziemlich zum selben Zeitpunkt den Bahnübergang erreichen würden. Vor meinem inneren Auge wurde derweil mein Hund vom Regionalexpress geschreddert.

    Doch just in diesem Moment schickte der Himmel einen couragierten Radfahrer, der die Situation erkannte und einen Pfiff der Hölle losließ. :barbar:
    Und das Tier stoppte wie von der Tarantel gestochen und rührte sich nicht mehr vom Fleck.

    Seitdem gibt es Freiläufe nur noch in kilometerweiter Entfernung jedweder Bahnverbindungen. :shocked:

    Ach, ich fühle so sehr mit Dir - bin selbst auch immer das reinste Nervenbündel wenn mit dem Tier etwas nicht stimmt. Ich bin für diese Art der Sorge einfach nicht geschaffen und mein Umfeld ist dann häufig on top auch noch genervt von mir und somit wenig hilfreich. :( :

    Wäre es mein Tier mit diesen Beschwerden, so würde ich wohl während der Schmerzspitzen insofern beruhigen, als dass ich sagen würde: 'ist gleich vorbei, mein Schatz, gleich vorbei...' und versuchen, dabei möglichst ruhig und zuversichtlich zu klingen. :roll:

    Aber Diagnostik würde ich dann auch betreiben wollen - und notfalls freundlich, aber bestimmt, darauf bestehen.

    Ich wünsche Euch eine möglichst ruhige Nacht mit ein paar Mützen Schlaf für alle! :sleep:

    Ich finde es ganz normal, dass man sich selbst hinterfragt, wenn die Dinge mitunter anders laufen, als man es gewohnt ist bzw. wenn man das Beste für jemanden wie Mensch und/oder Tier möchte und zunächst einmal herausfinden muss, was genau denn jetzt überhaupt das Beste für dieses Geschöpf wäre.

    Denn das ist individuell so verschieden, dass es ganz schön herausfordernd sein kann, dieses dann auch zu erkennen und zu akzeptieren.

    Von außen betrachtet finde ich, dass Du Riley so viel Liebe, Geduld und Verständnis entgegenbringst, wie sie es vermutlich so noch nie kennengelernt hat. Mir scheint auch, sie ist ein sehr sensibles Tier und braucht sehr wahrscheinlich ihren Rückzug, um all die Dinge, sich sich in ihrem Leben ereignen, in Ruhe zu verarbeiten.

    Möglicherweise bleibt das auch ihr ganzes Leben so - und es ist dann auch gar nicht gegen Dich oder die Umstände gerichtet, sondern sie macht es für sich. Um sich zu sortieren und zu resetten und um Kraft zu tanken.

    Ich finde es toll, dass sich Riley diesen Rückzug nimmt und genauso toll finde ich es, dass Du ihn ihr gestattest und sie sich immer wieder freiwillig entscheiden kann, wann sie dabei sein möchte. :smile:

    Unsere Zoey braucht auch sehr häufig ihre Ruhe. Fernab vom Trubel und dann ganz allein irgendwo. Sie ist da ähnlich wie ihr Frauchen...das braucht das auch so sehr.
    Ohne diese Rückzüge würden wir wohl beide bekloppt werden, das Tier und ich. :headbash:

    Eine hohe Reizoffenheit bei Mensch und Tier braucht auf der anderen Seite stets einen Ausgleich. Ohne diesen wäre dann das Leben nämlich noch anstrengender, als es ohnehin für sensible Wesen schon ist.

    Du machst das SO gut mit ihr...und manchmal ist weniger einfach mehr und genau das, was es braucht.

    Nun...er ist ja auch bald wieder zuhause. :streichel:

    Meine Kollegin hat ihre Hündin im letzten Sommer verloren. Auch ihr Bettchen steht noch und die Geschirre hängen an der Hundgarderobe, genau wie bei Freesendeern .

    Gerade heute habe ich einen Bericht gelesen, dass der Verlust eines Haustieres, insb. bei Hund und Katze, häufig eine genauso intensive Trauer(zeit) auslöst wie der Verlust eines nahen Menschen.

    Nimm' Dir alle Zeit, die Du brauchst. Einmal um die Jahresuhr ohne ihn mit all den Erinnerungen, ach...heute vor einem Jahr...

    ich persönlich mag den Begriff und die Vorstellung des Trauerjahres ja sehr und ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich die Trauer danach wirklich verändert. Sie wird leichter und noch liebevoller, weil der Schmerz nicht mehr so im Vordergrund steht.

    Er war so ein unfassbar süßer, kleiner Bub. Welch ein Geschenk, dass Ihr Euch so lange gegenseitig begleiten durftet. :hundeleine04: