Beiträge von DieZoey

    Gibt es die Möglichkeit, dass eine andere Vertrauensperson, die er gut kennt und die er mag, bei ihm in Österreich bleibt, während Du im Urlaub bist?

    Okay...Du schreibst aber auch, dass Du diese Reise mit ihm gern noch einmal machen möchtest, dann scheidet o. Gedanke sehr wahrscheinlich aus.

    Worauf ich hören würde ist immer mein Bauchgefühl. Scheinbar sind in diesem Jahr die Bedenken lauter geworden, ob Du ihm diese Reise nochmal zumuten möchtest. Und die Gründe, die Du benennst, kann ich absolut nachvollziehen.

    Er bräuchte im Grunde diese Reise nicht. Dem entgegen steht Dein Wunsch nach Kontakt zu Deinen lieben Menschen und der Verbundenheit dort. Vielleicht fühlt es sich inzwischen aber so an, als wenn der Preis, den er womöglich zahlen müsste, inzwischen zu hoch sein könnte für Deine Sehnsucht nach der Reise.

    Und da sein Leben nun durch sein Alter begrenzt und ein Stückweit unvorhersehbarer geworden ist, fragst Du Dich, ob er nicht eine bessere Zeit hätte in seiner vertrauten Umgebung in all seiner Freiheit und der Liebe zu seinen Routinen.

    Ich finde, es ist wirklich eine schwere Zwickmühle - wenn Du Deinen Bauch befragst, was fühlt sich gerade weniger schwer an: ihm die Reise zuzumuten oder für sein geliebtes, gewohntes Leben zu verzichten?

    Es muss in meinen Augen da auch gar kein 'gut' für eine Entscheidung geben, weil man dieses wegen der Ambivalenz sowieso kaum hinbekommen wird. Aber was fühlt sich möglicherweise mehr 'okay' an?

    Zwischen den Behandlungen komplett ohne Belastung und mit wenig Belastung scheiden sich ja mitunter die Geister. Und natürlich kommt es auch auf die Erkrankung selbst an.

    Heutzutage wird zumindest bei Menschen (denen man das erklären kann :roll:) durchaus schon sehr früh nach Verletzungen oder selbst am Anfang Bewegung und Teilbelastung erlaubt bzw. empfohlen.

    Sicherlich ist es da auch immer ein Abwägen, ob der zwangsläufige Muskelabbau bei kompletter Schonung nicht womöglich mehr Folgeschäden mit/nach sich zieht als eine gemäßigte Teilbelastung und somit Erhalt der (unter)stützenden Muskulatur.

    Bei einem jungen und ansonsten gesunden Hund wir hier würde es mit einem Muskelaufbau nach kompletter Ruhigstellung wohl ziemlich schnell und gut klappen nach Ausheilung - bei einem alten, im Bewegungsapparat kranken Hund wie bspw. unserem, könnte eine absolute Bewegungspause möglicherweise fatale Folgen haben, weil außer einer guten Muskulatur kaum Kompensationsmöglichkeiten vorhanden sind.

    Eine Zweitmeinung einzuholen finde ich super - auch ich könnte mir vorstellen, dass noch keine solide Diagnose steht. Und die ist wirklich existenziell für den Hund und sein weiteres Leben, um ihm ein möglichst unbeschwertes, bewegtes Hundsein zu ermöglichen.

    Das Problem ist, dass man beim Röntgen die Weichteile wie Sehnen, Muskeln und Bänder nicht beurteilen kann. Möglicherweise ist in diesem Bereich etwas verletzt worden...das sähe man nur im MRT.

    Jedoch sehe ich 2 Wochen nach dem Unfall jetzt auch noch im normalen Rahmen an. Da sie jedoch auf 3 Beinen hüpft, wird sie sicherlich noch massive Schmerzen haben beim Laufen. Wäre es mein Hund, würde ich die Schmerzmittel auf jeden Fall noch weitergeben.

    Meine Hündin, die ich vor vielen Jahren in meinem Leben hatte, ist auch einmal vom Auto angefahren worden und hatte massive Prellungen. Die Heilung hat wochenlang gedauert und bis sie wieder rund lief, gingen ein paar Monate ins Land. Danach war aber alles wieder gut, sie hatte Gottseidank keine Einschränkungen zurückbehalten.

    Sieht man unter der Haut möglicherweise Einblutungen und/oder Schwellungen? Möglicherweise würde ihr Wärme ja helfen, die Blutergüsse schneller abzubauen. Ab 2 Tagen nach Verletzungen hilft Wärme mehr als kühlen. War für mich völlig neu und unbekannt, aber inzwischen schwöre ich nach der Kühlphase auf Wärme bei Prellungen.

    Das ist aber auch alles Mist. :frowning_face:

    Und Riley bei Mama geht nicht? Gibt es da vielleicht einen Garten und im schlimmsten Falle müsste die Maus dann damit Vorlieb nehmen?

    Oder gibt es nette, hundeaffine Menschen bei Mama, die vielleicht aushelfen würden?

    Sorry, wenn Du es schon mal irgendwo geschrieben hast. Aber Du hast in Gedanken bestimmt auch schon alle Szenarien durchgespielt. Da ist gerade ganz schön viel Last auf Deinen Schultern, hm? :streichel:

    Gibt es in Deinem Bekannten- und Freundeskreis bzw. in Deiner Hundegassirunde niemanden, der Dir Riley für die Gassigänge abnehmen könnte während Deiner Genesungszeit?

    Und wie machst Du es mit Ella und Bonny?

    Möglicherweise gibt es bei Dir so etwas wie eine Nachbarschaftshilfe, die Dich mit den Hunden unterstützen würden?

    Oder gibt es vielleicht sogar Dog Forum Mitglieder in Deiner Nähe, die eine Riley-Gassi-Gang für ein paar Wochen bilden könnten? :???: :winken: :hundeleine04: