Ich muss ja feststellen, dass ich immer weniger damit einverstanden bin, wenn im Zusammenhang mit Silvester von Krieg oder kriegsähnlichen Zuständen gesprochen wird.
fliegevogel ich hab da gar keine Vorschläge, ich find halt Formulierungen wie „an Silvester haben bei uns die Scheiben gescheppert und draußen war alles verqualmt.“ völlig ausreichend. Ich brauch da kein „Das war wie im Krieg“ dahinter…
Ich kann es durchaus verstehen, und höre die Kritik auch nicht zum ersten mal. Aber es ging mir persönlich um Empfindungen. Und ich habe zwar als Kind schon Angst vor Böllern gehabt, aber normalerweise jetzt nicht mehr. Ich finde sie sch***, auch weil ich weiß und sehe, was sie so anrichten - aber ich habe nicht mehr so eine Angst davor. Aber wenn, wie in den letzten zwei Jahren (dieses Jahr ging es ja) vor der Tür derart laute und häufige Explosionen die Häuser erschüttern, und man selber im Haus beginnt, wieder Angst zu bekommen - dann finde ich, auch und gerade, weil ich es nicht inflationär verwenden will, kriegsähnlich halt am zutreffendsten. Auch wenn ich Deinen Punkt komplett nachvollziehen kann.