Beiträge von GilianCo

    Im ersten Moment? Klar ist das eine Situation mit Komik - Bild im Kopf: ein Winzling von Hund und die Familie kuscht.

    Wir haben auch eine Kundin, die derartige Probleme hatte.... Havaneserrüde, 8 kg, und sie war nicht in der Lage, ihn zu händeln. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile wirklich besser ist (bei uns in der Praxis war der Hund immer handelbar, schon weil wir uns von ihm nicht haben einschüchtern lassen), aber die Besitzerin ist beispielsweise nur mit Gummistiefeln spazieren gegangen, weil der Hund NACH dem Spaziergang zu Hause sie immer angegangen ist, und sie sich mit den Gummistiefeln selber geschützt hat.

    Sie hat die Hunde dann (hat sich eine Hündin dazu geholt, weil sie gehofft hat, dann hört der Rüde mit seinem Verhalten auf.... das Risiko, dass SIE sich das Verhalten als Welpe abguckt, war bei ihr gar nicht vorhanden - zum Glück ist die kleine Maus echt lieb....) für 4 Wochen bei einem Trainer (über uns vermittelt) gelassen, und danach war es zumindest etwas besser. Denn das Problem lag nicht beim Rüden, sondern darin, dass SIE Angst vor ihm hatte, oder sehr großen Respekt, und er das wußte. Der hat sich bei keinem sonst so verhalten.

    Am Ende ist es traurig für alle Beteiligten.

    Also, REITEN konnte man bei uns im Schnee nicht wirklich... dazu war der Schnee etwas zu tief, bzw. ich hätte es dem Pony nicht zumuten wollten....

    ABER wir haben, sogar am Tag des Sturms, zumindest kurz im Schritt versucht, etwas zu tun..... hatte was faszinierendes.... und ich kann das mit dem "authentisch" auch, ich hatte nämlich mein Stirnband vergessen. Normalerweise kein Thema, ich hab selten was auf dem Kopp - aber an dem Tag war es SO eisigkalt, dass ich stumpf ne Bandage vom Pferd genommen habe *kicher*

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    Fällt aber schon auch etwas in die Kategorie "muss man halt wollen" *ggg*

    ....heute mal was nettes.. und im Grunde auch nicht so ungewöhnlich. Aber dennoch, ab und zu wirkt es halt doch schräg.

    Pepper setzt sich im Stall meist auf sein Kissen auf der Bank. ODER er legt sich ins Stroh (da kommt er nur während des Mistens selten zur Ruhe, weil ständig jemand Stroh wegholt, und ihm ständig "sein Bett" geklaut wird.

    Also hat sich Pepper heute morgen den aus seiner Sicht sinnvollsten Platz auf dem Hof gesucht. Warm von unten, und Übersicht über den kompletten Hof (für " die beiden Möpse der Verpächterin, die ihn sich ja gerne im Team "greifen, auch sinnvoll, dann weiß er, wann er flüchten muß....) - quasi der "perfekte" Sitzplatz *g*

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    Ich muß auch sagen, klar geht einem Glatteis (und in meinem Fall auch Wasserschleppen für die Pferde und so) auf den Keks - aber ehrlich, wenn ich dann daran denke, dass wir ab spätestens Dienstag wieder permanente Dauernässe haben, mit Regen, Matsch, ständig ist alles klamm.... nö, dann hätte ich das Wetter gern noch ne Weile behalten.

    Wir sind heute auch bei minus 10 Grad eine große Runde gelaufen. War wunderbar - aber am Ende war ich ganz froh, dass ich die Stallarbeit und Co so geplant hatte, dass wir nicht noch mal in den Stall mußten direkt, sondern direkt nach Hause fahren und uns aufwärmen konnten.... war die bessere Wahl....

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    Ich hab morgen Abend Dienst - ich denke, ich werde mit meiner Chefin besprechen, dass ich mit meinem Auto nach Hause fahre, und den Praxiswagen vor der Praxis lasse.... momentan sind Notfälle in der Kleintierpraxis viel häufiger, wenn überhaupt was aufläuft, und ansonsten kann ich das Praxisfahrzeug ja holen... aber bei Glatteis hab ich mit dem Caddy echt Manschetten, in die Tiefgarage zu fahren.... das war am letzten Wochenende schon häufig genug kritisch....

    Eben, das hängt von der Auslastung ab. Ich stand am zweiten Januar im Stall draußen, habe die ausgebüxten Pferde eingesammelt (wenigstens nur durch einen Zaun innerhalb des Grundstückes, aber eben auch, weil auf der Straße geböllert wurde. Das war der erste Schneetag. Ich hab bei unserer Wache angerufen - und bekam trocken zu hören "haben sie mal raus gesehen?" Ähm, wenn er zugehört hätte, hätte er wohl gehört, dass ich gerade Pferde einfange, und das vermutlich nicht in meinem Wohnzimmer....*knirsch*

    Ich hoffe, dass es bei uns ruhig bleibt, ich hatte tatsächlich den Eindruck, dass die Leute aufgrund des Schnees die Sache mit dem Böllern hier schnell "vergessen" haben.... ich hoffe sehr, dass das so bleibt....

    Wie auch in anderen Bereichen - manchmal scheinen Politiker vor allem zu denken, dass wenn sie lange genug abwarten, sich die Probleme von selber lösen, oder keine Ahnung.... da gibt es ja noch mehr Bereiche, wo die immer immer größer werdenden Probleme irgendwie keinerlei Maßnahmen nach sich ziehen....

    Mein Schnappschuss vom Morgenspaziergang - die dürften nach Silvester abgefeuert worden sein... der Schnee ist ja überhaupt erst am 03. Januar so doll geworden....

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    Es hat allerdings Gründe das Polizeibeamte und Rettungssanitäter die Zustände ebenso bezeichnen. Könnte man einfach mal drüber nachdenken statt sich in dieser überzogenen und deplatzierten politischen Korrektheit zu echauffieren.

    Das irritiert mich jetzt - denn katzenpfote hatte ja bereits geschrieben, dass es katzenpfote stört, und dass es eben katzenpfotes Empfinden ist.... Wie dann andere erklärt haben, das "kriegsähnlich" eben IHR Empfinden ist. (und meines ja auch).

    Am Ende sitzen wir doch alle im gleichen Boot, da finde ich einen so scharfen Ton (empfinde ich so) doch etwas deplatziert.

    Ich muss ja feststellen, dass ich immer weniger damit einverstanden bin, wenn im Zusammenhang mit Silvester von Krieg oder kriegsähnlichen Zuständen gesprochen wird.

    fliegevogel ich hab da gar keine Vorschläge, ich find halt Formulierungen wie „an Silvester haben bei uns die Scheiben gescheppert und draußen war alles verqualmt.“ völlig ausreichend. Ich brauch da kein „Das war wie im Krieg“ dahinter…

    Ich kann es durchaus verstehen, und höre die Kritik auch nicht zum ersten mal. Aber es ging mir persönlich um Empfindungen. Und ich habe zwar als Kind schon Angst vor Böllern gehabt, aber normalerweise jetzt nicht mehr. Ich finde sie sch***, auch weil ich weiß und sehe, was sie so anrichten - aber ich habe nicht mehr so eine Angst davor. Aber wenn, wie in den letzten zwei Jahren (dieses Jahr ging es ja) vor der Tür derart laute und häufige Explosionen die Häuser erschüttern, und man selber im Haus beginnt, wieder Angst zu bekommen - dann finde ich, auch und gerade, weil ich es nicht inflationär verwenden will, kriegsähnlich halt am zutreffendsten. Auch wenn ich Deinen Punkt komplett nachvollziehen kann.