Im ersten Moment? Klar ist das eine Situation mit Komik - Bild im Kopf: ein Winzling von Hund und die Familie kuscht.
Wir haben auch eine Kundin, die derartige Probleme hatte.... Havaneserrüde, 8 kg, und sie war nicht in der Lage, ihn zu händeln. Ich weiß nicht, ob es mittlerweile wirklich besser ist (bei uns in der Praxis war der Hund immer handelbar, schon weil wir uns von ihm nicht haben einschüchtern lassen), aber die Besitzerin ist beispielsweise nur mit Gummistiefeln spazieren gegangen, weil der Hund NACH dem Spaziergang zu Hause sie immer angegangen ist, und sie sich mit den Gummistiefeln selber geschützt hat.
Sie hat die Hunde dann (hat sich eine Hündin dazu geholt, weil sie gehofft hat, dann hört der Rüde mit seinem Verhalten auf.... das Risiko, dass SIE sich das Verhalten als Welpe abguckt, war bei ihr gar nicht vorhanden - zum Glück ist die kleine Maus echt lieb....) für 4 Wochen bei einem Trainer (über uns vermittelt) gelassen, und danach war es zumindest etwas besser. Denn das Problem lag nicht beim Rüden, sondern darin, dass SIE Angst vor ihm hatte, oder sehr großen Respekt, und er das wußte. Der hat sich bei keinem sonst so verhalten.
Am Ende ist es traurig für alle Beteiligten.