Beiträge von GilianCo

    Momente, die einen kurz zusammen zucken lassen....

    Vorhin ging ich runter, um die Küche zu putzen und aufzuräumen. Tja... und mein Hund? Blieb natürlich liegen...

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    Ich hab die Küche geputzt, die neu gekauften Regale eingeräumt, den Herd geputzt, den Backofen eingesprüht... muß ich noch mal machen, ist nicht alles sauber geworden.... und bin dann mit dem Essen vor den Fernseher. Bin fertig mit essen, Blick auf den Korb im Arbeitszimmer - kein Hund. Ich nur leicht irritiert, der Hund ist auch durchaus gerne mal bei Herrchen im Schlafzimmer um diese Zeit. ABER - Herrchen ist in der Badewanne. Ähm.... in dem Moment höre ich nen Hund heulen. Denke noch, das klingt fast nach dem Berner Sennenhund unserer Nachbarn. Jedenfalls nach nem GROSSEN Hund. Und überlege weiter, gehe runter - und denke, ich war vorhin beim Müll....

    Was soll ich sagen, der Hund war SEHR glücklich, dass ich ihn bemerkt und wieder reingelassen habe.... ernsthaft, DAMIT hab ich echt nicht gerechnet.... der sitzt, WENN er runter kommt und ich zum Müll gehe, tatsächlich immer IM Wohnzimmer und guckt mich an. Selbstständig einfach rausgehen? Bis jetzt noch nie vorgekommen, in fast vier Jahren.... bin ich froh, dass nichts passiert ist.....

    Wahnsinn. Wobei ich da einfach der ersten Instanz recht geben würde, und auch gegen DAS Urteil gegen an gehen würde....

    Würde man schon mal IRGENDWO anfangen, könnte das auch IRGENDWANN mal irgendwohin führen....

    Mein Problem bei meinem Jungspund: Er hat Frust, wenn er anderen Hunden bei einer Aufgabe (Apport) zusehen muss.

    DAS hatte mein letzter Hund, als ich nicht dabei war, sondern der Hundesitter. Mein Hund (der im Wald bitte an der Schleppleine bleiben sollte, weil DJT, und sehr eigenständig, und eben jagdinteressiert) wurde dann an der Schleppleine "kurz" gehalten, während die anderen Hunde apportieren durften. Er hat dann mit Frust reagiert (wie irre gebellt), und da der Mensch (der Mann der Sitterin, der ihn gerade hielt) das nicht versucht hat zu korrigieren, hat die Hündin der Sitterin das übernommen, und ihn korrigiert, indem sie ihn gepackt und geschüttelt hat.... Resultat war dann ein gebrochenes Vorderbein, weil sie ihn leider am Bein erwischt hat zum schütteln....

    Ich würde, wenn ich merke, dass mein Hund frustriert ist, irgendwie doch IMMER versuchen, ihn aus dem Frust rauszuholen.... (auch wegen der Erfahrung, auch wenn ich da nicht anwesend war - habe aber Videos gesehen hinterher, weil sie für die Besitzer schon immer Situationen gefilmt hat).

    Naja, den einmaligen Besuch, der durchaus etwas eskaliert ist, als Stalking zu bezeichnen, halte ich doch für übertrieben.

    Das hat sie ja nicht, sondern erwähnt, dass sie mal einen Stalker hatte, und sie das deswegen mehr getriggert hat, als ggf. jemand anderen.

    Auch wenn ein haustier gesetzlich als Sache gilt, ist es trotzdem ein schutzbedürftiges Lebewesen und sollte auch als solches behandelt werden.

    Einfach nur, weil es MICH triggert - Grundsätzlich sind Tiere vor dem Gesetz KEINE Sachen. (dass bei der Herausgabe trotzdem der Sachbegriff genutzt werden wird, hängt damit zusammen, dass es hier um das "Eigentum" oder einen ggf. Übergang von Eigentum geht, wo dann der Sachbegriff wieder greift.). Paragraph 90 a BGB.

    Du drückst damit nicht den Wunsch aus, den Hund zu behalten, weil Du an ihm hängst (was menschlich recht einfach nachvollziehbar wäre, auch für Jemanden, der gerade auf einem Egotrip ist). Sondern Du willst den Daumen drauf behalten, weil Du Deiner Freundin eben nicht zutraust, sorgfältig geplant und mit dem Wohl des Hunds im Vordergrund die Vermittlung an eine geeignete Dauerstelle zu übernehmen.

    Finde ich nicht ganz zutreffend, denn die Freundin hat ja bereits geäußert, dass ihre Therapeutin die Situation mit dem Hund so schnell wie möglich beenden will, und sie deswegen den Hund so schnell wie möglich zu den Menschen bringen will, die sie jetzt im Kopf hat. "So schnell wie möglich" widerspricht allerdings in meinen Augen dann der Prämisse

    Zitat

    dass egal wie die Situation langfristig ausgeht das Wohl des Hundes im Vordergrund steht, und eine Vermittlung nicht aus einem spontanen Impuls heraus zu Stande kommt, sondern wenn, sorgfältig geplant und gegebenen falls mit Unterstützung bzw Beratung einer Trainerin stattfindet. Einfach um zu Verhindern, dass der Hund psychischen Schaden davon trägt, da er sehr sensibel ist, sehr lange braucht um sich in einer ungewohnten Umgebung sicher zu fühlen, und da es außerdem innerhalb von einem Jahr schon das zweite Mal wäre, dass er sein Zuhause verlassen muss.

    .

    In meinen Augen hat besagte Freundin doch bereits geäußert, dass es IHR um ihr eigenes psychisches Wohlbefinden (was ich nicht schmälern möchte, aber dennoch erwähnen) geht, und "Sie schrieb, dass sie mit ihrer Therapeutin gesprochen habe und jetzt "endlich so schnell wie möglich einen Abschluss“ brauche."

    Für mich sind das im Grunde zwei Punkte, die sich "beißen". Dass, wenn man selber psychisch angeschlagen ist, die eigene Psyche einem wichtiger ist als ein Hund, zu dem man sowieso keine emotionale Bindung aufbauen konnte, und den man deswegen an eine Freundin abgegeben hat, kann ich zwar nachvollziehen, wie man aber "so schnell wie möglich" und "sorgfältig geplant und gegebenen falls mit Unterstützung bzw Beratung einer Trainerin" unter einen Hut bekommen soll, erschließt sich mir gerade nicht.

    Ich habe nie die Höhe der Kosten beanstandet. Ich prangere die fehlende Aufklärung an, die Tatsache das man Abrechnet ohne zu Kommunizieren. Das ist eine Frechheit die besonders auffallend in der Medizin stattfindet.

    Keiner würde solches Vorgehen tolerieren wenn es in der Werkstatt bei der Reparatur vom Auto so passiert,

    Also, ich erlebe normalerweise deutlich mehr Aufklärung in Tierarztpraxen, als jemals in Werkstätten.... und das, obwohl ich mit meiner Werkstatt durchaus zufrieden bin....

    Und mindestens genauso maßgeblich am Können des Operateurs. Wird es hier vermasselt, nützt auch die beste Compliance nichts.

    Klar - da sollte man sich schon in gute fachliche Hände begeben. Ich habe allerdings schon deutlich mehr wegen mangelnder Compliance schief gehen sehen, als wegen schlechter Chirurgen. Das muß ich schon einräumen.

    Es gibt auch andere Behandlungsmethoden, die einem aber in einer Klinik nicht mitgeteilt werden, weil dort der Hauptaugenmerk auf Gewinn ausgerichtet ist (verständlich, wenn die ganze Maschinerie am Laufen gehalten werden muss). Da wird dann auch gerne mal Druck ausgeübt, ohne ehrlich mitzuteilen, daß auch das, was man selbst empfiehlt, nicht risikofrei ist oder daß es günstigere Möglichkeiten gibt.

    Dass ein Tier mehrfach an derselben Sache operiert wird, und die Klinik damit "vor allem Geld verdienen" möchte - dürfte aber nicht der Regelfall sein, der die Ausnahmen sucht, sondern eher das Gegenteil. Klar, gerade Kliniken, die mittlerweile häufig zu Ketten gehören, sind selbstverständlich am Gewinn "interessiert" - deswegen wird dort aber dennoch nicht automatisch empfohlen, was am teuersten ist, sondern das, was am erfolgversprechendsten ist am Ende. Viele zufriedene Besitzer machen am Ende eine gute Mund zu Mund Propaganda, und das führt zu neuen Kunden. Genau daran scheitert diese genannte Theorie dann nämlich kläglich. Nicht immer, wenn ein einzelner besonders "teuer" dabei ist, ist das positiv für denjenigen, der daran verdient. Selbst wenn man das "nur" betriebswirtschaftlich sehen würde, hätte das nen Haken, und würde nicht passen....

    Die Vorlaufzeit der Tierklinik ist recht ordentlich, als Notfall galt es nicht daher waren am Ende trotzdem die zwei Wochen voll aber zumindest nur bis wir dort Vorstellig werden konnten und nicht bis wir dort erst den Termin vereinbarten der dann auch noch über eine Woche Wartezeit bedeutet.

    Natürlich nicht. Mit "Notfällen" sind in der Regel Notfälle gemeint, wo der Hund akut so schwer erkrankt, dass es schnellstmöglich versorgt werden muß, im Zweifel lebensbedrohend. Akut ist Euer Problem ja aktuell nicht, sondern schon bei verschiedenen Tierärzten "anbehandelt", wenn auch noch nicht sauber diagnostiziert worden.

    "Notfall" würde ansonsten sicherlich auch bedeuten, dass sie das auch zusätzlich berechnen, was bei Deiner finanziellen Situation ggf. auch schwierig zu nennen ist.

    Ich suche keinen Streit oder so ich hatte Hoffnung hier von anderen aus deren Erfahrungen für mich selbst eine bessere Einschätzung der Sache bekommen zu können, weil ich bei unserer neuen Tierärztin kein gutes Bauchgefühl hatte. Das kann mir keiner Absprechen, ich darf unsere neue Tierärztin auch nicht gut finden aber werde deswegen nicht während einer Behandlung gleich grundlos woanders hinrennen oder dort die Bewertung in Frage stellen, das habe ich lediglich hier gemacht um zu validieren ob ich die Frau bloß nicht mag oder hier wirklich fehlende Fachkompetenz oder Erfahrung der Tierärztin zu befürchten ist denn die ist Blutjung und hat die Praxis wahrscheinlich recht unerwartet übernommen als ihre Mutter recht unerwartet verstorben ist und da kann man schon mal an seine Grenzen kommen.

    Am Ende mußt Du auch unabhängig von dem Kniebandproblem für Dich entscheiden. Wenn Du ihr nicht vertraust, finde ich es schwierig, dort weiter hinzugehen. Wenn Du es noch mal versuchen willst, dann frag ihr halt ein Loch in den Bauch, wenn Du das nächste mal da bist, und Fragen hast.

    Ansonsten kann jeder Tierarzt nur das diagnostizieren, was in dem Moment akut vorhanden ist. Wenn also die sehr deutliche Lahmheit zum Zeitpunkt der Untersuchung noch gar nicht vorhanden war, finde ich es schwierig, der Tierärztin genau das vorzuwerfen.

    In der Tiermedizin gibt es die Haltung, dass der Haustierarzt einfach alles macht. Inzwischen erlebt das einen Wandel und viele Haustierärzte ändern sich da auch und verweisen weiter, wie es in der Humanmedizin auch ist.

    Ist bei uns tatsächlich auch gang und gäbe. Natürlich behandeln wir grundsätzlich auch Lahmheiten, aber wenn beispielsweise der Verdacht eines Kreuzbandrisses besteht, oder ein anderes Problem (kürzlich einen Patienten mit einem Problem am Ellenbogen gehabt, wo mir ein Fachtierarzt mir langer Expertise gesagt hat, da finden die Fachleute im Röntgenbild auch sehr häufig nichts, sondern erst im CT - den habe ich deswegen an eine Klinik mit entsprechender Expertise überwiesen), dann wird halt überwiesen, weil wir nicht alles können.

    Die meiste Zeit haben wir vorne im Wartezimmer ohne Hund gestanden. Hat 132€ gekostet. 26€ Untersuchung einzelner Organe, 40€ Allgemeine Untersuchung Hund und 45€ Röntgen. Beim Tierarzt bezahlen wir für eine Untersuchung immer 15€ wenn nix ist.

    Das würde ich (je nach Lage) übrigens nicht so deutlich schreiben. 15 € für eine einfache allgemeine Untersuchung wäre nämlich ein Unterschreiten der GOT, und deswegen, wenn es dazu keine weiteren Informationen gibt, so nicht rechtens.

    Nun ist Amy 8,5 Jahre alt.. Ich bekomme die nirgends mehr versichert.

    Kann den Hund ja schlecht als 7,5 Jahre angeben.. Die Daten sind ja beim Tierarzt und die holen sich das dort ja alles ...

    Kann man einen Hund eigentlich Neu Chippen ? Nur aus Neugier...

    Denk über so nen Scheiß nicht mal nach.

    Mal abgesehen davon, dass ich Vrania zustimme - wenn man einen neuen Chip setzt, ist der alte ja nicht automatisch weg....

    Ich finde die Plüschtiere ehrlich gesagt, auch viel zu schade, um vom Hund zerfetzt zu werden. Die haben eine viel bessere Qualität als so manches Plüschtier für Kinder.


    Ich finde die auch wunderbar - aber ich gönne sie meinem Hund dennoch.... der ist allerdings auch einer, der seine Stofftiere zwar "bespielt" , aber nicht zerfetzt. Das fände ich tatsächlich auch schade....

    Deshalb kann man hier nichts korrigieren. Entweder man verzichtet auf das Gen und damit auf die Rasse selbst, oder man nimmt bewusst in Kauf, kranke Tiere zu züchten. A und B schließen sich aus.

    Ich räume ein, dass ich die Scottish Fold vor allem aufgeführt habe, weil wir hier gerne immer dieselben Rassen ansprechen, und es ja noch mehr gibt. Und ja, in DEM Fall ist es tatsächlich einfach, und dass es diese Rasse überhaupt gibt, ist für mich ein absolutes Armutszeugnis der Menschheit. Gilt zwar auch für andere Rassen - aber für dieses einfach noch mal mehr. Und ja, dass das, was die Rasse definiert, gleichzeitig der Grund für die Einordnung zur Qualzucht ist, ist mir natürlich bewußt.

    Und NL ist mir der Nasenlänge ja bislang sehr gut gefahren, so verkehrt kann der Weg ja nicht sein und es ist eben ein Anfang! Einen Anfang den man hier seit Jahren nicht geschissen bekommt.

    Was mir, zugegebenerweise, auch einfach nicht einleuchten will. Denn den grundsätzlich wichtigen Passus HABEN wir ja im TierSchG, der wird nur seit vielen, vielen Jahren gefühlt geflissentlich ignoriert. (und im Ausgleich dazu andere Dinge, wie die Kastration, sehr viel enger ausgelegt, als sie im Gesetz stehen... auch die Interpretation scheint da einfach ein wenig den Geflogenheiten / den Vorlieben der Menschen zu folgen....)

    Beim Mops ist die Rute ein Beispiel. Diese extrem eng eingerollte Schraubrute sieht niedlich aus, bedeutet aber, dass die Wirbelsäule im hinteren Bereich deformiert ist. Das betrifft nicht nur das letzte Stück, sondern verändert die komplette Statik des Hinterkörpers. Viele dieser Hunde haben dadurch dauerhaft Schmerzen, Verspannungen und eingeschränkte Beweglichkeit… und solange diese Rute Teil des Standards ist, lässt sich das nicht gesund züchten.

    Bei den verschiedenen Bulldoggenrassen – englisch, französisch, amerikanisch – kommt das enorm hohe Kaiserschnitt-Risiko dazu. Die Köpfe der Welpen passen häufig nicht durch das viel zu enge Becken der Hündinnen. Das ist kein seltener Ausrutscher, sondern ein grundlegendes Merkmal dieser Körperform, und nichts, was man über Selektion korrigieren könnte.

    Wobei beim Mops glaube ich nicht so häufig echte Probleme mit dem Bewegungsapparat aufzutreten scheinen, als bei der Bulldogge (mögen die Tierärzte unter uns mich korrigieren, das ist ja auch ggf. ein Eindruck, der regional entstehen mag, und wir haben ggf. auch einfach mehr Bulldoggen als Möpse?) Wenn ich mich erinnere, dass sie in einer Studie (ich müsste genaueres raussuchen, aber das ist einfach bei mir im Kopf so verankert) bei frz. Bulldoggen gesunde, junge Tiere (so um die zwei bis vier Jahre alt) geröntgt haben, und 70 % (!) mindestens einen Keilwirbel hatten, durch die weggezüchtete Rute.... das fand ich eine beeindruckende, und im Grunde auch beängstigende Zahl....

    Ein Mops ist doch nur ein Katalog von Qualzuchtmerkmalen.

    Wohl wahr.... und trotzdem tun sich so viele schwer damit, es als das anzusprechen, was es ist.... im Grunde ja (auch) der Gesetzgeber, wenn man es nicht konkretisieren möchte /konkretisiert.....

    Beim Dackel wäre es meines Wissens nach tatsächlich relativ einfach, die größten Probleme anzugehen, indem man konsequent alle Tiere aus der Zucht ausschließt, die das Gen für den extremen Zwergwuchs tragen.

    Das hatten wir hier ja schon einmal diskutiert, dass es ein Gen gab, was für die Bandscheibenproblematik verantwortlich war, und deswegen herausgezüchtet werden könnte, worauf die Züchter teilweise sehr harsch reagiert haben.... ein wenig nach dem Motto, aber wenn meine Teckel nichts haben, warum dann was ändern?

    Wobei ich schon glaube das man viel hätte erreicht haben können wenn man sich mal nur auf die Minusnasen konzentriert und nicht direkt versucht alles mögliche mit abzuwatschen und der ganzen Hundezucht eins reinzuwürgen..

    Das gehört auch zu den Dingen, die ich nicht verstehen kann. Das ist aber glaube ich auch ein sehr deutsches Phänomen. Mal ganz ehrlich, das sieht man ja schon an anderen europäischen Gesetzen. Jedes Land passt es etwas an die landeseigenen Bedürfnisse an, nur Deutschland meint, es müsse einfach ALLES umsetzen.... DSGVO war da ja auch ein wunderbares Beispiel....