Beiträge von GilianCo

    Hier gibt es weder Anleinpflicht zur Brut- und Setzzeit, noch ist Querfeldein grundsätzlich verboten.

    Idioten die meinen ihre Hunde an anderleuts Schafen zu lassen sind genau das, Idioten.

    Wenn hier in der Pampa aufeinmal ein Schafpferch steht, kann ich mich inkl. Hunde nicht in Luft auflösen.

    Wieso waren seine Hunde und Schafe auserhalb.

    Wenn ich das richtig deute (denn es wird ja nicht explizit geschrieben), dann, weil ein freilaufender Hund die Herde aufgemischt hat, und der HSH darauf die Herde verteidigte. Was da nun stimmt, und wie es ausgeht, wer recht hat und wer nicht, sei mal dahin gestellt. Wenn in seiner Region eine Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit herrscht, dann ist es nicht ok, das zu ignorieren. Wobei - WENN der Hund, der dann frei läuft, TATSÄCHLICH bombe hört, dann passiert ja am Ende auch nichts, weil der Hund dann nichts machen sollte.

    Aber kaum,dass die Bedingungen höher geworden waren,hat doch in Dortmund der Bullmastiff das Best in Show gemacht wenn ich mich richtig erinnere. Da zb hätte man ja super ein Zeichen setzen können in dem man den Titel ganz klar nur an nicht Qualzuchtrassen vergibt,auch wenn diese ihrem Standard super entsprechen.

    Das würde ich mir vom VDH mal wünschen


    Ok - dann stimmt mich das direkt wieder traurig. Was wurden die neuen Richtlinien diskutiert, weil man für sehr sehr viele Rassen nun vom Tierarzt sich bescheinigen lassen sollte, dass das eigene Tier, was man austellen möchte, erbgesund / keine Qualzucht ist....

    Mal von der VDH Seite kopiert (wie passend), ich räume allerdings ein, dass ich im Ausstellungswesen nicht so drin bin, aber schon gehofft habe, dass dies ein vernünftiger Schritt in die richtige Richtung ist:

    Zitat

    Sah der bisherige § 10 der Tierschutz-Hundeverordnung im Wesentlichen ein Ausstellungsverbot für tierschutzwidrig an Ohren und Ruten kupierten Hunden vor, wird dieses Verbot nun auch auf Hunde mit sogenannten Qualzuchtmerkmalen ausgedehnt.

    Dies wird u.a. angenommen, wenn Hunden erblich bedingt

    • Körperteile oder Organe für den artgemäßen Gebrauch fehlen oder untauglich oder umgestaltet sind und hierdurch Schmerzen, Leiden oder Schäden auftreten,
    • mit Leiden verbundene Verhaltensstörungen auftreten,
    • jeder artgemäße Kontakt mit Artgenossen bei ihnen selbst oder einem Artgenossen zu Schmerzen oder vermeidbaren Leiden oder Schäden führt oder
    • die Haltung nur unter Schmerzen oder vermeidbaren Leiden möglich ist oder zu Schäden führt.

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hofft dadurch, die Nachfrage und Zucht von Hunden mit Qualzuchtmerkmalen deutlich reduzieren zu können.

    Quelle: https://www.vdh.de/pressemitteilu…ung-tierschhuv/


    Ist natürlich ein Trauerspiel, wenn auch da wieder keiner guckt, dass es überhaupt eingehalten wird....

    Mein Fjordpferd kennt sowohl Offenstall, Sommers wie Winters (war bei der Züchterin im Offenstall im zweiten Jahr, im ersten Jahr in der Box), als auch Boxenhaltung. Nimmt Boxenhaltung auch relativ gelassen hin. Aber im Sommer stehen unsere Pferde eigentlich 24 / 7 draußen. Meiner nachts auf dem Sandpaddock, weil der einfach keine 24 h Weide abkann. Aber wenn bei uns der Wolf dann auch "endlich" angekommen ist, werden wir sehen, was dann noch möglich ist.... und mich macht es einfach hilflos, dass man das Gefühl hat, dass es keine relevante Stelle interessiert, was mit den ganzen Weidehaltern passiert. Und da sind die Pferdehalter ja noch nicht mal an erster Front, sondern eben beispielsweise die Schafhalter.

    Unsere Rinder (mein Freund hat einen Milchviehbetrieb) stehen im Sommer eigentlich auch 24 / 7 draußen. Kommen dann halt morgens und abends zum melken rein. Auch das wird dann sicher nicht so bleiben können....

    Gefühlt wird das starke "Rassemerkmal" schon verblendet gut benotet - bis es eben normal wurde, dass es zu extrem ist. Das fällt mir zumindest auf.

    Ich denke am Anfang fängt es einfach damit an, dass ein Hund eben besonders gut den Standard erfüllt und spezielle Rassemerkmale deutlich zeigt und dies wird dann schleichend und von Generation zu Generation immer mehr selektiert und übertrieben und führt bei den Richtern und Züchtern zu einem Gewöhnungseffekt, der dann dafür sorgt, dass man komplett betriebsblind wird und eigentlich gar nicht mitbekommt, wie sehr die Funktionalität flöten geht.

    Im Grunde genommen wir dann ja durchaus schon etwas getan, auch wenn sich mancher darüber aufregt, denn die Bedingungen für Ausstellungen sind ja erst kürzlich extrem viel höher geworden. Ist halt die Frage, bringt das alleine schon genug, oder ist die Begeisterung für die sehr platte Nase, die noch kürzeren Beine, den noch massigeren Hund einfach so groß, dass es am Ende egal ist....

    Edit: es geht auch nicht ums "süss finden". Man kennt die df Hunde, jeder kennt und mag quasi jeden, und ich hätte ihn einfach gerne mit in diesem Kreis, ohne...aber du weisst ja, dass der krank ist und eine Qualzucht, einfach Rocky.

    Da ja schon mehrfach, nicht nur durch Dich, festgestellt wurde, dass Rocky eben vergleichsweise fit ist, und Du auch dafür sorgst, dass er fit bleibt, kann ich zwar verstehen, wenn Du traurig bist, dass andere manches anders sehen, aber für mich ist Dein Hund damit dann im Grunde gar nicht gemeint. Die RASSE ist ja die Qualzucht, und nicht der einzelne Hund.


    Aber wenn Leute den Pflegespitz als hässlich bezeichnen oder sich über ihn lustig machen, dann werde ich wütend. Versuche ich mir nicht so anmerken zu lassen, weil ich natürlich weiß, dass es dem Hund egal ist . Aber es ärgert mich, dass Menschen die erst auf Kindchenschema getrimmt "gezüchtet" haben und jetzt, wo sie grau im Gesicht ist, nicht mehr alle Zähne hat und in ihrer Angst die Augen zu Glubschaugen werden, da ist sie plötzlich hässlich.

    Klar ist das traurig, dass man dieses "Kindchenschema" so lange forciert hat, bis das dabei herausgekommen ist, was man bei manchen Rassen mittlerweile hat, wobei ich mich, weil ich das einfach täglich vor Augen habe, mal als erstes auf den Mops beziehe (und auch, weil ich mich maßlos ärgern kann, dass solche Tests wie der vom Fressnapf die Probleme kleinreden, und behaupten, dass wären fröhliche, fitte kleine Hunde. Weil es einfach nicht stimmt. Fröhlich vermutlich nur deswegen, weil sie nicht ahnen, dass es ihnen, wären sie nicht so ein gruseliges Zuchtprodukt von fehlgeleiteter menschlicher Vorstellung, viel mehr Lebensqualität hätten.

    Klar könnte ich jetzt auch sagen, dass es "nur" nicht mein Typ Hund ist, aber das ist halt im Grunde dennoch nicht, was ich meine. Mich macht dieses, was ich als häßlich empfinde, auch ehrlich traurig, weil dahinter so viele fehlgeleitete Ideen stehen, und immer wieder unbedarfte Menschen, die sich einen solch "verkrüppelt" gezüchteten Hund (es ist ja nicht nur die platte Nase) holen, und dann ein Leben lang das Röcheln niedlich finden, und jedem, der es hören will, sagen, der Hund wäre freiatmend. Und fit, und würde total viel und gerne rennen, und so weiter.

    Aber ich verstehe schon, was Du meinst, und natürlich hast Du auch irgendwo recht.

    Was das "hässlich" angeht. Ich würde per se kein Lebewesen als hässlich bezeichnen.

    Aber ich finde es auch keine Beleidigung, wenn jemand meinen Hund nicht hübsch findet. Das ist doch Geschmacksache. Sich davon angegriffen zu fühlen, finde ich ein bissel arg dünnhäutig. Und einen Hund nicht hübsch zu finden, heisst nicht, dass man ihm böses wünscht.

    Bei "hässlich" geht es mir tatsächlich rein um die Optik. Und ich finde Möpse halt vorwiegend hässlich. Ohne das böse zu meinen, denn sie tun mir wie schon erwähnt auch einfach leid.


    Qualzuchtmerkmale (also nicht den individuellen Hund, sondern eine platte Nase, ein Stummelschwanz, einen übertrieben gedrungenen Körperbau usw. an sich) niedlich zu finden, finde ich allerdings pervers.... So wie gebundene Füsse im alten China. Bewusst herbeigeführte Verkrüppelung ist einfach etwas furchtbares.

    Genau das meine ich, was ich am Ende als häßlich empfinde. Und meine damit nur das äußerliche, was andere dann wieder total niedlich finden.


    Es ist ein Unterschied, ob ich ein Lebewesen trotz seiner beeinträchtigenden Merkmale süß finde, oder ob ich sie wegen dieser Merkmale süß finde.

    Ich hab (vollkommen vom Thema ab) ein Faible für Snoopy. Und regelmäßig bekomme ich von unserer Verpächterin zu hören, wenn ich irgendwas von Snoopy haben (Freizeitschuhe oder sowas), "oh, TOLL, sowas gibt es auch mit Möpsen"- und mein erster Gedanke ist, nee, sorry, das würde ich nie anziehen. Weil es diese vom Menschen gezielt krank gezüchteten Tiere zeigt, die ich einfach nicht als hübsch empfinden kann. SIE findet die kurze Nase, das "verschnautschte Gesicht" einfach totaaaal niedlich. Und mir wird das immer unverständlich bleiben. Für mich hat ein Hund keine Farbe oder Größe. Aber für mich hat Ein Hund immer eine natürliche Schnauze, eine "normale" Farbe etc. (deswegen muß ja beispielsweise das Gen, was für den Merle Effekt im Fell sorgt, momentan in alle Rassen reingezüchtet werden, weil das so "schön" ist. Ob man beispielsweise bei frz. Bulldoggen, die so schon genug gesundheitliche Probleme haben, noch einen weiteren Gendefekt mit reinzüchten sollte, rein für die Optik? Ich sehe das eben eher kritisch..

    Ich hatte damals noch keinen Maulkorb für ihn, der Stoffmaulkorb war vom Tierarzt. Ich habe mittlerweile einen ordentlichen gekauft, mit dem ich eben auch schon trainiere.

    Die Maulkörbe beim Tierarzt sind dafür tatsächlich optimal geeignet, allerdings für den normalen Alltag leider nicht. Also, zu Hause aufsetzen würde ich immer nur einen vernünftig angepassten Maulkorb, der den Hund nicht einschränkt.

    Noch sehe ich keinen Zusammenhang zwischen Futter und Entzündung, habe mich aber soweit auch schon belesen.

    Schon die Häufigkeit, mit der die Entzündungen auftreten, spricht tatsächlich dafür. Man sagt, dass gerade bei den wiederkehrenden Ohrenentzündungen 95 % eine allergische Ursache haben. Ohren sind ein Hautanhangsorgan, bei manchen zeigen sich dann noch andere Probleme, bei manchen eben doch nur die Ohren.

    Gut, dass ihr das jetzt vernünftig angeht, ich wünsche Deinem Hund erstmal gute Besserung!!

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    In der Sonne im Arbeitszimmer....

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Eingekuschelt auf dem Sofa....

    Externer Inhalt i.ibb.co
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Des Nachts im Körbchen neben dem Bett *verliebt guck*

    Es ist mir wurklich sehr peinlich, wohin das jetzt hier abgedriftet ist.

    Möchte mich mal wieder für meine viel zu emotionalen Posts entschuldigen, die hier, da habt ihr recht, überhaupt nichts zu suchen haben. Keine Ahnung, warum mir immer wieder sowas rausrutscht.

    Ich finde es aber genau so legitim, das DU schreibst, was du da empfindest. Für mich gehört das auch dazu.

    Das einfach nur zu sagen, weil "muss man ja sagen", wenn man mit dem Strom schwimmt...es tut mir nicht nur für meinen, sondern für jeden einzelnen Mops oder Frenchie so weh, das zu hören, wenn sie als häßlich bezeichnet werden.

    Ich kann auch nicht nachvollziehen, was man an einem Pudel schön findet, dennoch bezeichne ich nicht inflationär alle als häßlich.

    Das ist aber, im Grunde genau wie deine emotionale Reaktion darauf, dass jemand die Rasse als krank empfindet, eben auch ein Empfinden. Und ja, ich finde die extrem kurzen Nasen, mit den Falten und allem, einfach komplett häßlich. Das ist halt mein ureigenes Empfinden. Das meine ich ja nicht böse, aber ich kann, auch mit viel gutem Willen, daran einfach nichts niedliches und hübsches finden. Ich hab im Bekanntenkreis auch eine frz. Bulldoghündin, die ich mag. Hübsch finde ich sie dennoch nicht. Und leid tun tut sie mir auch dennoch. Und das weit mehr, als ich sie niedlich finden kann.

    Gott ja, sorry, ich liebe diesen Hund. :ops:

    Wäre ja auch schlimm, wenn es anders wäre. (das kann ich auch sagen, obwohl ich noch nicht so lange hier im Forum schreibe). Und das sei Dir auch unbenommen!!!

    Diese ganze Qualzucht-Diskussion ist - für mich persönlich - komplett losgelöst von persönlicher Sympathie. Mir geht es hier klipp und klar um die Hunde. Und ich freue mich natürlich über jede Bulldogge, die besser dran ist, keine Frage - aber ich feier das auch bestimmt nicht. Denn für mich sollte es einfach ein angeborenes Recht eines Hundes sein, dass er atmen, laufen und ohne Schmerzen leben kann. Das ist nichts, was man besonders betonen oder hervorheben muss.

    Geht mir ähnlich. Alleine, dass man Begriffe wie "frei atmend", oder bei Hündinnen auch "alleine gebärend" überhaupt etablieren muß, ist einfach ein Armutszeugnis für die Rasse. Und ich kann auch nur sagen, für mich gehört sie verboten, um das damit verbundene Tierleid zu beenden. Denn von vielen wird es eben nicht mal wahrgenommen. Sehe ich ja an den Möpsen unserer Verpächterin, die nimmt das schnorcheln und gurgeln gar nicht wahr, und findet die beiden einfach nur niedlich. Ich kann eben daran immer noch nichts niedliches finden, weil ich jeden Tag da nur das Leid sehe.


    Nicht angegriffen, aber ja, es macht mich immer wieder betroffen, wenn man micht einfach mal sagen kann , das ist schön, dass er mobil ist, gut atmen kann, ein gutes Leben hat, sondern meist "du musst jetzt einsehen, dass es ihm schlecht geht, weil ist so, du siehst es nur nicht/willst es nicht sehen". Und jep, nach 4 Jahren hier im Forum verletzt mich das (ist ja auch kein Geheimnis, deshalb... :ka: ).

    Nö - ich kenne Dich tatsächlich noch kaum, und ich kenne Rocky nicht. Ich glaube Dir auch erst einmal - ich würde immer denken, dass Du akzeptieren mußt, dass eben sehr sehr viele andere Hunde dieser Rasse genau diese zumindest ansatzweise "gute Gesundheit" eben nicht haben. Ich habe beispielsweise noch keine frz. Bulldogge ohne Rückenprobleme gesehen. Aber - wenn Rocky so fit ist und sich so viel bewegt, wie Du beschreibst, dann kann es ja sehr gut sein, dass er muskulär so gut dasteht, dass er deswegen keinerlei Probleme zeigt, und das hoffentlich auch sehr lange so bleiben wird. Das sehe ich dann durchaus positiv.

    Und zu dem süß-sein, es fällt mir auch schwer, das Süße im kranken zu sehen. Wenn Frenchies noch einigermaßen nach normalem Hund aussehen kann ich das noch, aber ansonsten finde ich das einfach nur schrecklich mitanzusehen. Gerade Möpse kann ich echt ganz schlecht sehen (und hören). Ich hab auch erst beim TA ne OEB gesehen, mir hat das schon in den wenigen Minuten wirklich weh getan, die so leiden zu sehen. Ich weiß echt nicht, wie man sich das Tag für Tag antun kann.

    Das geht mir genauso. Ich sehe so manchen Hund, und frage mich, warum diese Rassen so gehyped werden, weil sie einfach nur ein schauriges Leben haben. Jedenfalls die meisten - und daher hat für mich so manche Rasse ihre Legitimation verloren.