Mag daran liegen, dass ich eine ganz anderen User zitiert habe ;-)
Beiträge von WorkingDogs
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on meinen Tierärzten habe ich das noch nie gehört dass der DSH der Hauptverantwortliche wäre für Schwerverletzte Hunde in ihren Praxen
Die sind vielleicht auch einfach nicht bescheuert und wollen sich gute Kunden verprellen? Wieviele Tierärzte sagen ihren Kunden dass der Hund offensichtlich übergewichtig ist, die Qualzucht so drauf weil sie aufgrund der rassetypischen Merkmale Schmerzen hat usw?
Wenn wir davon ausgehen, dass in den letzten 14 Jahren kein einziger DSH exportiert wurde, dann haben wir anhand der Welpenzahlen 160.000 DSH aus dem VDH, die jetzt bis zu 14 Jahre alt sind. Und wie gesagt, viele Hunde gehen ins Ausland. Mit Sicherheit an die 50% und da darf auch keiner früher verstorben sein, weil die Welpenzahlen stark abgenommen haben, 40% der Population ist heute bereits älter als 10.
Bei ca. 10,5 Millionen Hunden die hier leben macht das also ganze 1,5% der Hundepopulation aus. Wie gesagt, ohne einzubeziehen das viele Hunde exportiert werden, das Alter oder ob Hunde verstorben sind!
Ich denke nicht das diese 1,5% nun so finanziell ausschlaggebend für die Praxen sind oder für nahezu alle schweren Beißvorfälle verantwortlich sind.
Das ist doch absoluter Blödsinn.
Zumal wir nicht mal gute Kunden sind. Das bisschen HU, impfen und Zucht wird da nicht die goldene Kuh sein.
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Sehr viele Labradore sind futterallergiker und beim frohlocken verteilen hat man so nen Labbi gerne erst recht bei sich. Würde ich auf jeden Fall beides bedenken.
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Ja gut, ist tatsächlich implizit verboten. Kann man sich nur nicht wirklich was von kaufen.
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Fraglich ist halt, ob ein Hund außerhalb des Wirkungskreises ist nur weil er zu einem anderen Hund läuft. Was ja nichts verbotenes ist. Vielleicht könnte die Halterin den Hund jederzeit abrufen, aber will es schlicht nicht.
keine Ahnung ob es dazu Urteile gibt, aber ich denke schon dass die Einstellung außerhalb von Social Media da schon anders und lockerer ist. Ist dann sicherlich individuell und ortsabhängig wie die Einschätzung wäre.
Letztendlich tut das ja aber nicht viel zur Sache, der einfachere Weg ist doch einfach dafür zu sorgen dass die Halterin ihren Hund gar nicht mehr hinlassen möchte.
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Sofern Freilauf erlaubt ist, ist man ja nun auch nicht verpflichtet seinen Hund ran zu rufen und Kontakt untersagen zu müssen.
Ist das so? Auch wenn Freilauf erlaubt ist, muss man dafür sorgen, dass der eigene Hund keinen anderen belästigt und wenn der Labbi zu anderen hinrennt, ist er außerhalb des eigenen Wirkungskreises, bzw. ignoriert die Halterin ja bewusst die Bitte der TE.
Kommt bestimmt auf die Gegend drauf an und je nach Auslegung kommt man damit sicherlich nicht weit, weil dann argumentiert wird das man an Gewissen Orten damit zu rechnen hat. Solange der Hund halt sauber bleibt, niemanden anspringt und so natürlich. Belästigen ist ja nunmal kein „Hallo sagen“, selbst beim Menschen fängt das ja erst sehr spät an das man wirklich von belästigung spricht, dafür reicht ja nun nicht das ich mich zu fremden Leuten an den Tisch setze im öffentlichen Raum.
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Sorry, ich werde darauf jetzt nicht mehr antworten.
Ich bin übrigens auch Halter, Züchter, Tierarzt, Sportler .... belassen wir es doch einfach dabei, dass jeder seine entsprechenden Lebenserfahrungen in seinem Sektor gemacht hat :)
Merci.
Du brauchst doch auf gar nichts antworten, du musst in einem Thread einfach nur aushalten können, dass deine Aussagen infrage gestellt werden oder gegenan argumentiert wird oder nachgefragt wird. Also normale Dinge einer Diskussion.
Wie gesagt, manch eine Aussage mag man vielleicht auch mal hinterfragen um sich da züchterisch oder fürs Vereinsleben was mitzunehmen. Grade wenn da offenbar so viele schlechte Erfahrungen gemacht werden. Ist doch auch eigentlich das was sich gewünscht wird oder nicht? Das da mehr Rücksicht genommen wird von uns?
Aber keine Ahnung dafür braucht es halt bisschen tiefgreifendere Argumentationen, im Austausch, von meinen Tierärzten habe ich das noch nie gehört dass der DSH der Hauptverantwortliche wäre für Schwerverletzte Hunde in ihren Praxen
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Nenn es meinetwegen bockig. Ich finde das einfach Haarspalterei und dafür ist mir meine Energie zu schade.
DSH ist jetzt keine super exotische, schwer identifizierbare Rasse. Es ist wahrscheinlich neben dem Dackel DIE Rasse, die sogar Nichthundemenschen mit guter Trefferquote richtig benennen können.
Und wenn in meinem beruflichen Umfeld und auch in meiner privaten Hundesportbubble Zwischenfälle mit DSH überrepräsentiert sind, dann kann ich das so sagen, ohne dass ich jetzt bei jedem Hund einen genetischen Fingerprint gemacht habe.
Und ob das am Ende ein reinrassiger VDH DSH, oder ein importierter DSH oder ein DSH-Mischling war - das ändert doch nichts an der Grundaussage, - nämlich, dass dieser Hundetyp besonders oft andere Hunde schwer beschädigt.
Und meine einzige ehrliche Überlegung dazu ist ... ist das fehlgeleitetes Beutefangverhalten, oder was genau ist der Auslöser, dass DSHs oft aus dem Nichts heraus (kleine) Hunde attackieren.
So. Letztes Wort zum Sonntag

Die Leute erkennen die Rasse nun mal nicht so zuverlässig wie du wohl meinst. Kann ich dir als Halter und Züchter so sagen. Meine sind entweder Malinois oder Labrador-Mixe

Die Menschen können leider wenn es hochkommt 10 Hunderassen halbwegs erkennen und davon 7 richtig buchstabieren.
Ich finde es einfach schwierig, ja du behandelst die Tiere aber du warst doch weder beim Vorfall dabei, noch führst du Beurteilungen durch, wo der DSH dann ja auch überrepräsentiert sein müsste. Es ist halt am Ende stille Post und die Menschen erkennen nicht mit hoher Trefferquote einen DSH, außer es ist ein ganz offensichtlicher Kommissar Rex. Und als Schäferhund gilt alles mit Stehohren, das kann auch gerne ein kupierter Dobermann sein.
Ich sage nicht mal dass der DSH kein Potenzial hat, ich denke einfach dass das Potenzial vieler, vieler anderer Rassen sehr gerne unterschätz wird und der DSH da ein gern genommener Sündenbock ist. Und grade die ganzen importieren Schäferhunde haben durchaus Potenzial, bringt aber nichts wenn man diese Vorfälle dann alle dem DSH zuordnet nur weil das vor 40 Jahren hier der Schäferhund war. Die Zeiten sind nun mal vorbei. -
Das finde ich positiv. Freut mich auch, dass es mal nicht als "sieht nur auf Fotos so aus" abgetan wird.
Wirkt sich das dann auch auf den runden Rücken aus?
Nein, man nimmt sich den Aussagen schon an.
Der runde Rücken wird sicherlich auch angegangen werden, ich hab ja Leistung da ist das kaum Thema.
Die genannte Aussage kam allerdings von einem Amtsträger aus der Hochzucht, also auch dort kommt das Thema mit der Hinterhand an. -
Die Energie spare ich mir lieber.
Ich habe auch keine Lust mich jetzt für über 10 Jahre Berufserfahrung mit unterschiedlichen Hundetypen zu rechtfertigen. Glaub es, oder halt nicht.
Ist nicht böse gemeint.
Ich verstehe nicht, wieso du auf Nachfragen so bockig wirst.
Ich habe dir sogar mehrfach Recht gegeben dass DSH gerne schwierig mit anderen Hunden sind. Aber das überliest du ja sehr gekonnt.
Ich habe lediglich infrage gestellt dass das alles DSH sind wovon dir deine Kunden wohl erzählen. Nicht mehr und nicht weniger. Und erklärt dass wir fehlgeleitetes Beutefangverhalten null im Sport gebrauchen können, das also keine Eigenschaft ist die wir uns bewusst hinzüchten, weil es keine Sinn macht.
DSH sind einfach gerne unverträglich mit Fremdhunden. Das mag züchterisch mal sinnvoll gewesen sein und wird dauern bis sich das wieder relativiert hat. Haben viele nämlich keine Bock mehr drauf, es hat keinen Nutzen und auch keinen Vorzug, nur Nachteile.