Beiträge von WorkingDogs

    Und du möchtest jetzt sagen, dass es für aversive Methoden (davon redest du doch, oder?) keines Know-Hows bedarf?

    Es ist für die Gefahrenvermeidung völlig egal ob ein Hund dabei lernt was er lernen soll. Es geht darum Hunde zu trennen oder Menschen zu schützen, Unfälle zu vermeiden. Und ja, wenn es einem Hund einfach unangenehm ist an der Leine zu ziehen dann ist er für seine Halter nun mal besser händelbar ohne dass dieser viel können muss. Es macht zum Beispiel Gassi bei Glatteis für die Umwelt sicherer. GLEICHZEITIG sollte natürlich auch trainiert werden.

    Aber ja, eine Mischung aus aversiv und belohnend ist das einfachste und zielführendste. Alles andere ist doch eh sehr häufig auch einfach gelogen und Social Media tauglich kommuniziert.

    Mir wäre 10000x lieber der HSH hier würde über eine entsprechende Halsung geführt werden als dass die Halterin den um Laternen wickeln muss um da irgendwas halten zu können. Bin ich ehrlich.

    Hund soll weg, weil nicht mehr leistbar vom Halter.

    Naja, wir haben Hundeerziehung und Training halt enorm verkompliziert. Früher gabs da halt entsprechende Hilfsmittel und gut war. Heute braucht es Zeit und Geld für jahrelanges Training. Ginge alles effizienter und sicherer für die Umwelt, aber das wollen wir doch nicht mehr also müssen wir jetzt alle mit dem erhöhten Gefahrenpotenzial leben. Der ganz normale Hundehalter ist halt weder reich noch eine Koryphäe, trotzdem möchte er einen Hund halten und auch durchaus einen ganz normalen Hund und keine extrem weichen bis unsicheren Rassen und auch im Bereich Tierschutz gibt es genug Probleme.

    Ja, ich bin der Meinung es würden wesentlich weniger Hunde gefährlich werden oder im Tierheim landen wenn die Menschen so arbeiten dürften wie es neben Familie, Beruf und Inflation leistbar ist.


    Du musst doch mittlerweile schon mit ner Anzeige rechnen wenn du dich selbst schützt. Wer tut sich das bitte noch freiwillig an als Helfer im Tierschutz, Trainer oder bei einer Übernahme?

    Also in meinem Bekanntenkreis wollen die Trainer die viel mit gefährlichen Hunden zu tun haben eher aufhören aufgrund der immer schlimmeren Regulierungen sowie sinnlosen Anzeigen von beleidigten Halter (wenn man denen mal die Wahrheit sagt und nicht nur Puschelt) sowie „Kollegen“ bei denen es nicht so läuft mit der Kundschaft.

    Ich würde die Märkte in dem Bereich nicht noch mehr aushebeln, das macht am Ende nichts besser, siehe Paragraf 11.

    Es ist einem Hund aber deutlich anzusehen, wenn er sogar in Ruhe starke Atemprobleme hat. Ebenso wie ein Ektropium mit stark geröteten Augen. Die Liste kann beliebig fortgeführt werden.

    Das muss in meinen Augen auch nicht definiert und rechtlich eingeordnet werden (was es allerdings auch schon ist), das ist relativ einfach zu erkennen. Das erwarte ich alle mal von Richtern und Verantwortlichen des größten Dachverbandes für Hundezucht in Deutschland.

    Da ich ausschließlich im RZV ausstelle weiß ich nicht was auf Ausstellungen wie umgesetzt und durchgesetzt wird.

    Für uns kann ich nur sagen, dass wir uns unserer Rasseproblematik bewusst sind und das Thema angehen.

    Das halte ich auch für absolut notwendig, man kann da nicht seinen Stiefel durchziehen wollen, herrscht keine Einsicht bei Züchtern und RZV sollte der VDH selbstverständlich eingreifen. Kann halt auch nicht sein dass die ganze Rassehundezucht in Verruf gerät wegen ein paar Hansel die Hundenasen nicht leiden können.

    Keine Ahnung ob die FCI den nationalen Verbänden gestattet Hunderassen auszuschließen oder ob dann die Anerkennung problematisch wird.

    Das Thema muss halt mal klar definiert werden. 1/3, 2/3 Regelung oder sowas. Brachyzephalie ist ja nun mal auch eine Spanne und sehr, sehr viele Rassen betroffen.


    Die Merkmalsliste des VDH lässt sich ja einfach einsehen. Brachyzephalie steht halt nicht mit drauf, genauso wenig wie Kurzbeinigkeit.


    Keine Ahnung was daran gesetzlich so schwierig gut sein scheint dass da seit Jahren nichts vernünftiges zu kommt. Allein mit einer Brachyzephalie-Regelung wäre doch der Großteil an Qualzucht beim Hund erledigt. Das ist doch der Punkt um den es im Grunde geht. Des Rest kann man doch auch später nachjustieren, aber nein, kriegt man nicht gebacken…

    Man darf beim Thema Ausstellungen auch nicht vergessen wie Klagefreundlich viele Menschen sind. Hier sind die Behörden gefragt, damit der Verband Rechtsicherheit hat. Ein Ausschluss auf eigene Faust könnte auch nach hinten losgehen.


    Hier sind wir wiedermal beim Thema Merkmalsliste und Durchführungsverordnung. Der kupierte Hund ist ja ganz klar und deutlich verboten, der Kurznasige nun mal nicht, nur implizit, also ist die Behörde hier gefragt und wenn die keinen Anlass sieht, dass kann man nicht die Schuld beim VDH suchen. Dafür ist die Behörde schließlich da.

    Doch, auch der VDH könnte das durchsetzen, Klage hin oder her. Macht er aber nicht, da es um Geld geht.

    Er hat doch eine Merkmalsliste. Du kannst aber nichts durchsetzen wenn Gerichte dir das Durchsetzen untersagen.

    Und das ist nun mal wie es ist, diverse Rassen sind Brachyzephal, auch sehr viele hier im Forum haben solche Rassen die dieses Merkmal aufweisen, das sind nun mal nicht nur extreme wie Mops und Bully.

    Thematisch liegt das Thema doch aber eh grade vor Gericht.

    Man darf beim Thema Ausstellungen auch nicht vergessen wie Klagefreundlich viele Menschen sind. Hier sind die Behörden gefragt, damit der Verband Rechtsicherheit hat. Ein Ausschluss auf eigene Faust könnte auch nach hinten losgehen.


    Hier sind wir wiedermal beim Thema Merkmalsliste und Durchführungsverordnung. Der kupierte Hund ist ja ganz klar und deutlich verboten, der Kurznasige nun mal nicht, nur implizit, also ist die Behörde hier gefragt und wenn die keinen Anlass sieht, dass kann man nicht die Schuld beim VDH suchen. Dafür ist die Behörde schließlich da.

    So ist es, bei meiner rasse sind Exporte ja ganz normal, da kommt kaum einer vorher den Hund anschauen und irgendwie ist das nahezu problemlos obwohl das ja nun auch nicht grade der unkomplizierteste Hundetyp ist. Ich denke falsche Erwartungshaltungen sind die Kernproblematik.


    Problematisch ist wenn Papiere gefälscht werden, ganz klar! Aber solange sich an die gesetzlichen Vorgaben gehalten wird ist das nun eigentlich alles nicht so super wild, wenn einem bewusst ist was man sich ins Haus holt.

    Ja, im Grunde könnte da auch „Ich wollte keinen Jagdhund“, „Ich wollte keinen Wachhund“ oder „Ich wollte keinen Angsthund“ stehen. Alles legitim, aber dann ist ein Direktimport nicht das richtig bzw. fahrlässig.

    Je nach Land fragt man sich auch ob man lachen oder weinen soll wenn die Anforderung kein HSH oder Hof/Wachhund lautet.

    Ich finde nicht, dass die Direktimporte das Problem sind, sondern die Erwartungen der Menschen dazu.

    So ist es, bei meiner rasse sind Exporte ja ganz normal, da kommt kaum einer vorher den Hund anschauen und irgendwie ist das nahezu problemlos obwohl das ja nun auch nicht grade der unkomplizierteste Hundetyp ist. Ich denke falsche Erwartungshaltungen sind die Kernproblematik.


    Problematisch ist wenn Papiere gefälscht werden, ganz klar! Aber solange sich an die gesetzlichen Vorgaben gehalten wird ist das nun eigentlich alles nicht so super wild, wenn einem bewusst ist was man sich ins Haus holt.