Beiträge von WorkingDogs

    Ich kenne aus dem Bekanntenkreis zwei solcher Fälle. Beide Lösungen waren verschieden.

    Die eine Hundeführerin lässt ihren Hund fremd weiterführen. Fährt den Hund zum Training, usw. Aber führt nicht selbst.

    Bei der anderen Hundeführerin blieb der Hund und lief nur noch Nebenbei. Heute ist sie wieder fit, hat die Chemo gut überstanden und führt wieder aktiv.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Natürlich spielt die Rasse eine Rolle, aber es ist kein Hexenwerk.

    Sehe ich auch so. Wenn ich mir als Jäger einen Jagdhund anschaffe, dann ist das in der Regel kein Hexenwerk.

    Wenn ich als Polizist einen Diensthund brauche, dann ist das auch kein Hexenwerk.

    Als Hundesportler kommt man mit DSH, Mali, Rotti und co in der Regel gut zurecht.

    Wenn ich als Vorstadtfamilie einen Schweißhund brauche, der lediglich bisschen "Beschäftigt" wird und ansonsten Familienhund sein soll, wird es kompliziert und problematisch.

    Sowas wie Ruhetage habe ich eher in Bezug auf Hundesport, wenn ich zum Beispiel vermute, dass der Hund Muskelkater haben könnte. Oder jagdlich Ruhetage nach einem anstrengenden Jagdwochenende oder einer Bewegungsjagd.

    Aber einen Ruhetag davon, dass man 1,5 - 2 Stunden Gassi am Tag geht, sowas gibt es hier nicht. Das ist ja keine Belastung, die Regeneration erfordert.

    Und psychische Regeneration braucht es hier nicht, unser Alltag ist so gestaltet, dass die Hunde damit gut klarkommen.

    Wenn ich krank bin oder die Hunde anderweitig zurückstecken müssen, dann ist das halt mal so. Kann auch mal paar Tage länger so laufen und damit müssen sie leben.

    Du meinst sie soll das ganze jetzt ohne Box machen?

    Finde es jetzt bissel krass, dass die Vorschläge eines Fachmanns, der ausgiebige Erfahrung mit dieser Rasse hat, jetzt über einen Haufen geworfen werden soll. Warum geht man denn zu einem fachspezifischen Trainer der sich mit solchen Problemhunden auskennt, wenn es hier wieder über einen Haufen geworfen werden soll weil es einigen nicht so Recht passt. Der Mann hat super Bewertungen und Erfahrungsberichte. Ich denke, auch wenn's im ersten Moment krass wirkt, der wird schon wissen was er da rät.

    Ehrlich gesagt würde ich bei einer solch krassen Reaktion des Hundes nochmal telefonisch nachfragen und die Situation schildern. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das mit der Box in der Form gewünscht und zielführend ist.

    Manchmal sind die Dinge im eigenen Zuhause dann doch anders, das ist der Nachteil wenn man zum Trainer fährt und nicht vor Ort ist. Das meine ich nicht wertend, Thomas Baumann ist ein super kompetenter Trainer, ansonsten klingt doch auch alles stimmig.

    Grade Schäferhunde neigen ja auch dazu, sich richtig reinzusteigern und eben nicht nach paar Versuchen Ruhe zu geben.

    Ich bin bei dem Thema recht neutral. Wenn die Leute zufrieden sind, dann ist doch alles gut. Am Punkt mit der Gesundheit zweifle ich sehr, einfach, weil meine Erfahrung zeigt, dass viele Beschwerden zum einen gar nicht wahrgenommen werden oder gar als niedliches Manko empfunden werden ("der ist sooo faul! Deshalb springt der nicht und will beim Gassi immer gleich wieder heim. Hahaha") und gar nicht weiterverfolgt werden. Ja, das ist hier die traurige Wahrheit. Oder die Hunde werden sowieso nicht untersucht, ob da was wäre. Also, damit meine ich Röntgen von Hüfte, Ellenbogen, Schultern, Knie, Rücken oder diverse Gentests, Augenuntersuchungen.

    Was mit bei solchen Mischungen oft nicht gefällt, ist das Gebäude. Ist selten ausgewogen, mit Baustellen.

    Ich würde sagen, der Vorteil vom Doddle ist, dass sie einzigartig sind. Man weiß nie so genau was aus dieser Kreuzung herauskommt. Ich persönlich finde Mischlinge oft toll, weil eben einzigartig.


    Einen Nachteil sehe ich gegenüber anderen Hunden nicht. Aber man muss das Distanzlose lieben. Ich persönlich kann mich damit überhaupt nicht anfreunden. Aber distanzlos sind ja auch viele reinrassige Hunde und bei einer Kreuzung mit Golden oder Labrador muss man doch damit rechnen.


    Was mich nervt sind die Versprechungen mancher „Züchter“. Der Doodle hart nicht, erbt nur die positiven Charakterzüge der Eltern, u.s.w.

    Über den Preis vom Doodle kann man diskutieren aber wenn jemand so viel Geld bezahlen will ist das doch sein Problem.

    Ich greife den Beitrag mal auf, möchte dich damit aber nicht angreifen.

    Das sind genau so Punkte, die man ja bei klassischen Arbeitshunden eher nicht möchte.

    Es soll berechenbar sein, wie der Hund später ticken wird und eben kein Ü-Ei. Ob ein Hund

    distanzlos ist, ist mir da zum Beispiel egal. Mein Malinois ist wahnsinnig distanzlos. Aber das ist nicht der Punkt,

    den ich heranziehe bei der Auswahl einer Rasse.

    Positive Charakterzüge sind Auslegungssache, der Pudel wird in seinem ursprünglichen Zweck ja gar nicht mehr geführt.

    Der Labbi hingegen ist ein guter Jagdhund.

    Ich denke aber, dass viele Leute die nur einen Hund wollen, beim Vermehrer viel besser beraten sind als beim Verbandszüchter.

    OT:

    Ja gut, ein V find ich zwar super, ist aber nicht mein Ziel. Mir reichen SGs. Mir wuerden auch Gs reichen, wenn das fuer die ZZL reicht.

    Meine Hunde sind mAn zwar schoen, aber keine V-Hunde (auf keinen Fall V1). Das ist aber auch kein Zuchtziel und auch kein Kriterium wenn ich einen Hund kaufe.

    Die typischen V-Malis (ausserhalb des DMC) oder V-Belgier sind nicht mein Typ Hund. Wobei das ja an kein AKZ oder Gesundheitszeug geknuepft ist.

    Ja, meins auch nicht. Aber ich finde die Idee, dass V-Hunde eben auch gesundheitlich und leistungstechnisch gut aufgestellt sein sollen gut. Zuchtschauen im Sinne der Zuchtselektion.

    Ob die Umsetzung dann immer so das widerspiegelt steht ja auch auf einem anderen Blatt :lol:

    Und auf den Papier kann das alles noch so gut klingen, wenn die Realität dann so aussieht, dass Hunde vorne stehen, deren Leistung es wäre, 1km in einer Stunde zu gehen und man sich fragt, ob man grade eigentlich die selben Hunde sieht wie der Richter ;-)

    Wenn sie strenger ist, schon.

    Der VDH überwacht den gesetzlichen Mindeststandard.

    Wobei es ohnehin innerhalb der Vereine schon schwierig genug ist, strengere Regelungen durchzusetzen.

    Im SV ist ja aber alles anders. Klasseneinteilung und auch die Bewertung erfolgt anders. Nicht besser, aber anders.

    Im VDD zum Beispiel ist es so, dass die Voraussetzungen zur Teilnahme strenger sind. Nur kupierte Hunde können teilnehmen und auch maximal 2x. Hier sollen Zuchtschauen aber auch wieder der Zucht und Selektion dienen. Auch wird die Zuchtzulassung mit einbezogen: "[...] Die Hunde müssen zum Zeitpunkt der Zuchtschau grundsätzlich 15 Monate alt sein und

    die leistungs- und wesensmäßigen Voraussetzungen für die Zuchttauglichkeit
    entsprechend der Zuchtordnung erfüllen.[...]"

    Es stimmt einfach nicht zu sagen, dass das nichts miteinander zu tun hat. Es gibt einige Vereine die Zuchtschauen als Zuchtschauen zur Zuchtselektion verstehen und nicht als reine Ausstellung ohne Zuchtgedanken.

    Bei uns zaehlen Ergebnisse ab der Zwischenklasse. Also ab 15 Monaten. In dem Alter sind meine Hunde nicht geroentgt.

    Nur für die ZZL kann man im SV auch einfach in der Jundhundklasse (entspricht grob der Zwischenklasse) oder offenen Klasse ausstellen und dafür reicht ein einmaliges "G".

    Die Restriktion mit den Gesundheitsergebnissen gilt für das V in der GHK.

    Wie gesagt, es war nur eine Info, dass es das durchaus gibt und gilt im SV auch nur für das V in der GHK. Generell ausstellen kann ich den Hund trotzdem. Auch ohne AKZ und Gesundheitsergebnisse kann ich in der offenen Klasse ausstellen, aber dann gibt es halt nur maximal SG. Genauso gibt es bei einem Hund mit AKZ und schlechterem Gesundheitsergebnis dann halt nur ein SG in der GHK. Ausstellen kann ich ja trotzdem, aber halt kein V bekommen.

    Es war nur ein Beispiel dafür, dass man die Formwertnote durchaus auch an andere Dinge koppeln kann um Ausstellung und Zucht näher zusammenzubringen.

    Der VDD ist ja zum Beispiel auch recht eigenen was Zuchtschauen angeht. Dort gibt es beispielsweise eine Ausstellungsbegrenzung (maximal 2x pro Hund).

    Ich hab ja nicht nur DSH, ich kenne auch noch andere Vereine :D