Beiträge von WorkingDogs

    Ich bin auf jeden Fall bereit mit ihm zu arbeiten, aber ganz ehrlich zweimal pro Woche hupla o.ä. geht einfach nicht. Ich bin oft wochenlang unterwegs und dazwischen nur einzelne Tage zuhause. Die Hunde hab ich meist mit und auf den kursorten auch nachmittags gut Zeit für die Hunde. Aber eben Routine auf dem hupla und Prüfungen laufen, das ist eher nicht drin.

    Man braucht für eine simple BH und auch IGBH keine Routine auf dem Hundeplatz. Das kann man überall trainieren. Fährtenarbeit findet gar nicht auf dem Platz statt. Für viele Vereine ist es total ok, wenn man ab und an mal da ist, einen kleinen Betrag spendet, sich Hausaufgaben geben lässt und dann fleißig für sich alleine übt. Kommunikation ist der Schlüssel. Grade im UO Bereich gibt es auch viele sehr gute Online-Möglichkeiten. Eine BH ist kein Hexenwerk, wenn man etwas fleißig ist, dann klappt das auch ohne ständig auf dem Hupla zu sein.

    Wer will findet Wege.

    fehlt mir die Geduld.

    Das möchte ich gerne nochmal aufgreifen.

    Es wird niemand Hexen können. Das sind alles Prozesse, die lange dauern. Dein Hund ist nun auch kein Welpe mehr.

    Sorry für die Worte aber: Arsch hoch, sich durchbeißen, den Hund vernünftig arbeiten, im Alltag am stumpfen Gehorsam arbeiten und dann wird dir in 6-12 Monaten auffallen, dass viele Dinge sich verbessert haben.

    Das ist dann auch eine ganz realistische Erwartungshaltung.

    Er mag auch Fußarbeit, aber ich glaube für Obi fehlt mir die Geduld.

    Naja, wenn der aus solchen Linien kommt, dann wird der aber schon vernünftig was tun müssen und ohne eine BH keine Fährtenprüfungen.

    Ja, ZHS mit einem solchen Hund wäre mir viel zu gefährlich. Auch dafür sollte ein gewisser Gehorsam vorhanden sein.

    Obe brauchts ja nicht, es gibt ja auch die ganz altmodischen IGBH Prüfungen, es muss auch kein ZHS sein, mach doch erstmal ganz normales Radfahren mit Gehorsam, das ist doch viel sinnvoller für so einen Hund als den vorm Scooter ballern zu lassen…

    WorkingDogs Ja beim schwarzen Feuer/Bopparder Hamm gab es einige Collies im Schutzhundesport. Dann passt das ja.

    (Ja Lani ist Lucifers Schwester, deswegen hab ich bei den Ahnen öfter mal rumgestöbert).

    Ne FH-2 macht man auch nicht so mir nichts, dir nichts, nebenbei. Da steckt schon gut Ausbildung hinter und je nach Gelände und Wetter ist das auch kein Zuckerschlecken.

    Und zu Zeiten von SchH-Prüfungen wurde auch noch etwas anders gerichtet und gearbeitet in der breiten Masse.

    Da gehört seitens der Hund schon bissl Wille, Härte und Belastbarkeit dazu.

    Auf der anderen Seite dürfen die gerne auch mal so richtig wild spielen, anspringen und sich abarbeiten

    Auch ganz ohne Schutzdienst: das war bei uns ein großer Punkt. Regelmäßiges strukturiertes Arbeiten, und dann als Belohnung richtig die Sau rauslassen. Hat definitiv auch nochmal einen Unterschied in der Entspanntheit gemacht im Vergleich zur selben Arbeit mit Futterbelohnung.

    Auf jeden Fall, dürfen hier auch alle Hunde in jeder Disziplin. Hat noch keinem geschadet.

    Ich denke, dass man da mal ansetzen könnte und den Arbeitshund führen und auslasten muss wie einen Arbeitshund, nämlich aus der Verantwortung nehmen und gleichzeitig mit einem Sport der ernstzunehmen ist (nicht so bisschen Geclicker und halb richtig ist auch richtig).

    Danke, grade dieses halbgare „just for fun“ ist halt das letzte was Sporthunde brauchen. Die brauchen in der Regel knallhartes Arbeiten nach PO, so richtig schön korrekt und gerne auch mal mit ein wenig „nun reiß dich mal am Riemen und mach das ordentlich mein Freund!“.

    Und shapen tun im Schutzhundebereich nicht so viele, kenne da wie gesagt einige Hunde die damit total bekloppt und unsäglich laut und frustig werden.

    Auf der anderen Seite dürfen die gerne auch mal so richtig wild spielen, anspringen und sich abarbeiten. Und auch mal so richtig assi sein, den Typen im Anzug gehörig verbellen und dafür gefeiert werden, dass man so ein geiler Typ ist. Natürlich wieder alles mit Regeln, und die darf man auch mal etwas stumpfer durchsetzen, gehen die nicht kaputt von.

    Brauch ich dir nicht schreiben, weiß ich, würde ich aber gerne für die Allgemeinheit hinzufügen.

    Ja nun , es ist halt überall anders und entsprechend sind die Erfahrungen. Da gibt es einfach kein richtig oder falsch per se wie bei anderen Dingen.

    Im Norden hab ich da auch noch keine über-korrekten LR erlebt. Grade bei Anfängern und Erststartern wird bei solchen Formalien auch 5 Grade sein gelassen und sich niemand lächerlich machen, weil er beim An- und Abmelden nicht den korrekten Wortlaut trifft.

    Alles ganz entspannt, Hauptsache die Hunde sind offen, freudig und arbeiten gerne mit ihrem Hundeführer zusammen.

    Das finde ich spannend. Ich dachte immer sowas ist eher menschengemacht.

    Mit Emil hab ich tricks oft geshapt, der hat probiert bis es richtig war. Dabei regt er sich schon auch auf, aber er probiert weiter. Und ist ein Meister der Verhaltensketten. Was manches einfacher, aber manches auch schwerer macht.

    Lucifer und shapen, das klappt nicht. Er lernt Tricks schon auch, braucht aber sehr viel Hilfe. Verhaltensketten zeigt er ebenfalls kaum.

    Wenn dem aber so wäre, dass er dadurch auch im Alltag mehr Hilfe braucht, wie kriege ich es den hin, daß er die annimmt und sich nicht ständig abschießt

    Ich finde das ist Charaktersache, grade shapen ist für einige Typen überhaupt nichts.

    Es kann leider niemand zaubern. Vieles ist am Ende eine Mischung aus Genetik, Gewohntheit und erlerntem Verhalten.

    Wirklich Tipps kann man da meiner Meinung nach übers Netz auch gar nicht geben, sowas muss man einfach sehen, in Ruhe sprechen und Erfahrung haben