Beiträge von WorkingDogs

    Da würde ich mich sehr drüber freuen. Ich fahre ja eh viel rum und bin da flexibel. Micha wohnt ja auch nicht bei mir ums Eck.

    Ich denke du wärst bei einem Fährtenseminar von Bernd Föry gut aufgehoben, der erklärt nämlich auch die Grundlagen und den Aufbau, gepaart mit erster Praxis unter Anleitung.

    Unterordnung finde ich für Einsteiger die Seminare von Peter und Connie Scherk klasse, das ist einmal die Theorie. Das Buch „Gemeinsam erfolgreich zur Begleithundeprüfung“ ist deren Aufbau, damit kannst du für den Anfang wenig verkehrt machen und der Fokus liegt darauf, dass der Hund freudig mitarbeiten lernt.

    Nochmal fürs Protokoll in vernünftig: gerade aufgrund meines Hintergrunds bezweifel ich sehr arg, dass sich ein paar wenige Generationen Training in Hundesport A, gleich wie erfolgreich, sich so massiv in die "Genetik" niederschlägt, dass es danach mit dieser Begründung ewig und immerdar Hundesport A sein muss und nichts anderes mehr den Hund zufriedenstellend auslastet.

    Es geht dabei weniger um den Hundesport ansich als um die Ausbildungsweise und die wirkt sich auf die Genetik aus weil die Hunde so selektiert werden, dass sie zu diesem Sport passen. IGP Linien sind auch ganz anders als Ringlinien, das Thema kam kürzlich erst auf, als man enttäuscht war dass der KNPV Hund sich nicht so für IGP eignet wie man das gedacht hat.

    Ich hätte zum Beispiel wenig Lust mit einem DSH Obedience zu machen und der ist dafür weitaus weniger geeignet als ein Border Collie. Der IGP Sport selektiert nun mal anders als es Obedience tut. Und so zieht sich das durch.

    Dummysport mit einem lauten Hund stelle ich mir zum Beispiel unheimlich frustrierend vor. Da bist du doch wieder nur am gegenan arbeiten.

    Wir reden anscheinend wieder aneinander vorbei..

    Edit: das ^^ war fuer workingsdogs, nicht fuer Lionn

    Naja, du setzt halt voraus, dass das quasi ne sichere Nummer ist, wenn man das alles

    Vorher übt. Und ich sage, ne, auch dann passieren in der Aufregung Fehler, aber da reißt einem niemand den Kopf ab für, klar ist das kacke, grade beim Anmelden wenn der Richter dann nochmal den richten Namen will.

    Zu viel Stress sollte man sich mit solchen Fehlern aber einfach auch nicht machen, ich kenne Leute, die kriegen plötzlich nichts mehr raus, weil denen von allen Seiten Horros-Szenarien eingeredet wurden, bei Dingen, die maximal angesprochen werden. Und dann ging gar nichts mehr.

    Das ist ganz normal wenn man anfängt. Ruhig bleiben, üben, aber Fehler sind kein Drama.

    Ich meine auch kein ziehen und es gibt fuer die HF keine aufs Dach (nur fuer die PL bei der Nachbesprechung), sondern das ansprechen (nicht boese oder so!). Da kommt der Anfaenger auf den Platz, die Nerven sind laengst weg, er meldet sich 'falsch' an und will dann zur UO/Ablage und dann kommt vom LR irgendwas ala 'die Anmeldung stimmt nicht. Der Hundename ist falsch!?' und der HF soll es erklaeren.

    Wir hatten immer mal HF von auswaerts, die dann fast geheult haben, weil diese Nachfrage einfach zuviel war fuer die (nicht mehr vorhandenen) Nerven.

    Kann man so machen (lassen). Oder man laesst die HF einfach diesen Spruch auswendig lernen und schont damit auch die Nerven der Anfaenger. Find ich deutlich fairer :nixweiss:

    Naja gut, aber das kann bei Anfängern eben passieren. Finde ich jetzt auch nicht tragisch und wenn man als Verein grundsätzlich gut vorbereitet wüsste ich nicht, warum der Richter so sein sollte. Ich hab letztens vor Aufregung vergessen mich abzumelden, lol. Und ich bin kein Anfänger. Ja, sollte nicht passieren, ja wurde angesprochen, ja wir üben das mit, ja war mir super peinlich. Trotzdem war der Richter super happy mit einer gut organisieren Prüfung und der Vorführung sowie der Einstellung des Hundes, das Ergebnis wurde nicht geschmälert und war im ausschließlich im V.

    Da gab es überhaupt nichts auf den Deckel, sondern der Richter hat die super organisierte Prüfung hervorgehoben.

    Bei sowas wird dann sicherlich mehr im Argen liegen, was die Vorbereitung und Organisation angeht als das ein Anfänger die Anmeldung etwas verdaddelt. Vor allem wenn die Vorführung freudig und offen ist.

    Na klar, wenn der Rest auch nur hingerotzt ist und die ganze Einstellung schon, braucht man sich doch als Verein auch nicht wundern dass der Richter fragt, warum man solche Leute starten lässt. Völlig zu recht. Vor allem wenn man davon auch noch ein halbes Duzend Teilnehmer hat.

    Meine Erfahrung ist aber auch, dass gute Richter schon auch wissen, was sie Richten und ob sie da jemand neues oder einen alteingesessenen vor sich haben.

    Und man merkt ja auch, Ob jemand total aufgeregt und bemüht ist, oder mit so einer „ich bin zu gut für das alles“-Attitüde aufläuft.

    Die Richtweise und Besprechung ist ja schon auch angepasst :-)

    Vom Platz jagen sicher nicht. Ich kenn aber mehr als genug LR, die es noch bei der Anmeldung ansprechen, wenn z.B. nur der Rufname genannt wird, der Papiername (wie er in der LU steht) aber nicht. Und DAS braucht ein Anfaenger mAn absolut nicht.

    Danach gibts dann vom LR auch fuer die PL eine aufs Dach.

    Deswegen lernen hier in der Gegend (und auch in Vereinen in anderen BL die ich so kenne) alle diesen Spruch und sagen ihn artig auf ;)

    Ansprechen heißt aber nicht gleich ziehen. Man wird als Anfänger Dinge vergessen, das wird sich nicht verhindern lassen, weil man anfängt, aufgeregt ist und Routinen finden muss. Und jeder hat mal angefangen, solange man sein bestes gibt, wird einen auch hoffentlich niemand einen aufs Dach geben. Das kann man machen, wenn die Leute mehr Erfahrung haben.

    Hab ich leider aber auch schon erlebt und fand ich als Zuschauer unfassbar unangenehm von der Richterin. Ging auch nicht nur mir so, mir taten die Anfänger die da vor versammelter Mannschaft standen unfassbar leid.

    Da braucht man sich dann nicht wundern, dass sich viele das nicht geben wollen. Ich glaube es wird gerne vergessen, dass alle mal angefangen haben.

    Also ich hab ja AT studiert bis zum geht nicht mehr aber TROTZDEM hab ich als blutige "Hund vom Züchter" Anfängerin das meiste (bzw Interessanteste) zum Thema Collie/Linien erst hier nach seitenweise Threads durchackern durch Zufall oder eben auch bzw v.a. in Claudias Pfotothread erfahren. Theorie schön und gut aber die Praxis mit Hund x oder Hund y sieht man ja leider nicht an jeder Ecke ...

    Das ist einfach das Problem heutzutage. Theoretisch studieren ist das eine, aber am Ende muss man Hunde kennenlernen und herausfinden, welcher Typ einem liegt.

    Es gehört auch immer etwas Glück dazu, wenn man einsteigt, so ist das leider und das liegt auch oft daran, dass man eine Vorstellungen noch gar nicht so genau kennt und definieren kann.

    Ich glaube hier spielt aber auch viel mit rein, dass Claudia vorbelastet ist und sehr viel mit ihrem Emil vergleicht.

    Ja, das stimmt schon. Vielleicht kommt da auch das Problem hoch, dass ich mich bisschen für unseren Papiernamen schäme, weil ich damals keinen B-Namen wollte und einem Doppelnamen zugestimmt habe. Barne-Rémy. |) Und ich kann mir einfach nicht helfen, aber ich find das Zwingernamengedöns und dann auch noch nen Doppelnamen xD einfach affig.

    Aber zugegeben, das ist ein popelig kleines Problem. Und wenn man das so macht, sag ich es und fertig. :nicken:


    Ich find's aber schön zu lesen, dass ein bisschen vom Formalismus weg gegangen wird und das freudige Zusammenarbeiten im Vordergrund steht. :smile:

    Ja, das System ist schwierig, wenn man eigentlich schon einen Namen hat. Zwingernamen sind ja aber einzigartig und so lassen die Hunde sich einfach leichter zuordnen. und auch wenn mir ein Hund gefällt kann ich so leicht sehen, woher er kommt und welche Verbindung.

    Es kommt natürlich immer drauf an, wohin man will. Und man sollte natürlich keine Arroganz walten lassen, aber niemand wird einen unbedarften Anfänger vom Platz jagen, weil der nicht in 1A Manier aufgelaufen ist. Auch schrittfolgen werden häufig nicht angesprochen wenn diese nicht wirklich grob über oder unterschritten wurden.

    Natürlich sollte man immer sein bestes geben, aber viele Details werden auch erst bewertet, wenn man in höheren Prüfungsstufen oder gar überregional führt.

    siehste, ich find schon Kennel- und Papiernamen total albern. :lol:

    Glaub, das ist einfach arg Typsache, ob man so was mag oder eher nicht so.

    Es macht die Sache einfach leichter, wir haben schließlich auch Nachnamen und keine Nummern. Irgendwie müssen die ganzen Bellos doch unterschieden werden ;-)

    Gewisse Stilrichtungen sind nun auch nicht meine Welt, aber die finde ich bei meinen rassen auch weniger vor.