Und man darf auch nicht vergessen, dass die NGOs genauso finanzielle Interessen haben wie alle anderen auch. Da sitzen nicht nur gute Menschen. Es geht um Spendengelder, Landzukäufe und Macht. Was haben die an ihren Wolfspatenschaften verdient..
Beiträge von WorkingDogs
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Ergo muß eben der Wolf auch nicht "getilgt" werden. Um so weniger verstehe ich da ein Zögern, genau das mal in die Wege zu leiten. Worauf wird da konkret gewartet? Ich kann es einfach nicht nachvollziehen... ich finde da einfach den Großteil der Herangehensweise falsch....
Das würden wir eh nicht schaffen. Der Wolf würde so heimlich werden, die kriegst man nicht mal eben ausgerottet. Füchse werden massivst bejagt und sind auch noch da. Bei Rotwild ist das zum Beispiel so, dass du die richtig alten Tiere kaum noch siehst. Die sind einfach so heimlich, die wissen genau wie es läuft.
Bei Wildschweinen schießt man ja auch keine Leittiere, weil es einfach dumm ist.
Dann haben wir Elterntierschutz, was auch richtig so ist.
Ich finde das so surreal. Auf der einen Seite betreiben wir massive Schwarzwildbejagung wegen der ASP und auf der anderen Seite macht man so ein Terz um den Wolf. Rotwild ist genetisch bedrohter und hat streng festgelegte Rotwildreviere.
Die Leute meinen einfach, sie sind Tier- und Naturschützer. Merken nicht, wie viel sie damit zerstören. Aber so läuft das doch auch in der Regel. Man wähnt sich im Recht und merkt gar nicht, was alles verloren geht und wie viel Schaden entsteht.
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Es ist ja leider kein Geheimnis, dass das Deutsche Gesundheitssystem (inkl. Tiermedizin und auch Altenpflege) ein sehr attraktiver Zweig für Investoren ist. Zweistellige Renditen und so. Ich kann deshalb nicht dafür sein, dass es einfach teurer wird. Es sollen letztendlich die mehr haben, die wirklich leisten. Kein Staat, keine Investoren, keine Bürokratie. Und da hat man oft weiteraus mehr Schrauben, als nur die Kosten zu erhöhen. Was gerne mal eine Nullsummenrechnung ist, weil die Leute dann einfach die Kosten vermeiden wollen. Gut, das ist in einem Bereich mit Personalmangel ja auch nicht das schlechteste, weil es dann weniger Arbeit werden könnte.
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Auch das mit dem "scheu" kann man langsam aber sicher in die Welt der Mythen abschieben. Der Wolf war mal scheu - als ihm vom Menschen Gefahr drohte. DA durfte man sich vom Menschen nicht beim jagen erwischen lassen, daher waren Wildtiere vielleicht die einfachere Beute. Da der Wolf aber eben alles andere als doof ist, hat sich die Situation für ihn sehr zum positiven geändert. Keine Gefahr durch Menschen, und praktisch eingezäuntes Futter
Es ist wie überall. Wildschweine in der Stadt sind auch anders drauf als auf dem Land. Es sind ja Kulturfolger und keine -flüchter.
Wie schon mal geschrieben, sobald eine Entnahme passiert, lernt das betroffene Rudel sofort und stellt die Jagd vorübergehend ein. Eine systematische Bejagung der Jungwölfe im Rudel halte ich deshalb für sehr sinnvoll. Dabei muss sich immer der Mensch zu erkennen geben. Auch Wölfe wie dieses Exemplar gehören entnommen. Wölfe die Weidetiere ausspähen müssen ebenfalls eine treffende Erfahrung machen.
So bleiben sie scheu. Und dann reichen auch Zäune wie einige Beiträge vorweg vorgestellt. Die kostentechnisch nicht so zu buche schlagen.
Förderungen müssen früher greifen. Herdenschutzhunde müssen mehr Freiheiten haben. Generell sollte der Tierhaltung mehr Freiheit eingeräumt werden, was Lautstärke und Präsenz angeht. Naturnutzer sind Gäste, nicht Hausherren. Zumindest wenn wir von Tieren sprechen, die der Nahrungsversorgung oder Landschaftspflege dienen. Bei Freizeitpferden bin ich da tatsächlich bisschen im Zwiespalt in wie fern die Pferdehaltung über einem Spaziergänger steht. Da kann man meiner Meinung nach so nicht argumentieren.
Man muss halt früher reagieren und ich kann nicht einfach Tierhaltern Waffen in die Hand drücken. Wenn ein Übergriff passiert, vor allem wenn Touristen in der Nähe sind (wie paar Mal in der Heide), dann hab ich keine Chance zu entnehmen oder zu vergrämen. Da ist die Gefährdung viel zu groß. Da müsste man gezielt ansitzen dürfen an den Weiden und dort den Jagddruck erhöhen.
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Ich musste in meinem Studiengang (Informatik) solche Erfahrungen nicht machen. Finde die Schilderungen echt krass! Die Betroffenen tun mir richtig leid.
Für eine angemessene Bezahlung bin ich gerne bereit mehr zu bezahlen. Aber dann eben auch für eine angemessene Bezahlung und nicht dafür, dass sich Investoren die Taschen voll machen. Das ist ein Problem in unserer Gesellschaft. Ich zahle auch gerne mehr für meine Milch, aber das soll dann auch bei den Landwirten ankommen und nicht im Einzelhandel versacken. Als weiteres Beispiel. Da finde ich deshalb die Transparenz ganz wichtig. Welche Gelder gehen wohin und wie sieht es eigentlich bei den Angestellten aus? Danke für den Einblick!
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Ich finde auch, der wirkt sehr entspannt. In dem Video lahmt er ein bißchen, vielleicht ist er einfach auf der Suche nach bequemeren Futterquellen wie Katzenfutternäpfen, gelben Säcken & Co?
Wahrscheinlich. Direkt nebenan sind neue Neubaugebiete, alte Wohngebiete und kleinere Landwirtschaften. Auf dem Schulweg wird mit Sicherheit das ein oder andere Pausenbrot weggeworfen werden. Da bei der Bank steht eigentlich auch ein Mülleimer. Dieser Weg ist jetzt bei dem schönen Wetter mehr als gut besucht. Also nichts mit scheu, sondern eher auf der Suche nach Fressbarem.
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Das dürfte beim Greyster auch mit von Deutsch Kurzhaar abhängen, der hat ja auch nur eine mediane Lebensspanne von 9 Jahren.
https://www.sciencedirect.com/science/articl…167587703000102
Krass, ich überlege ja, mir einen zuzulegen. Das finde ich nicht cool.
Bei Arbeitshunden bin ich aber auch immer ein bisschen skeptisch, wie viele weg müssen, wenn sie nicht mehr genug leisten.
Hast du da mehr Infos zu?
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Wolf läuft durch Ebstorf: Video bewegt die Bürger – Bestätigung durch Wolfsberaterin
Die Ecke wo der Wolf gefilmt wurde, ist ein viel genutzter Schulweg der Kinder und Jugendlichen. Früher war es mal mein Schulweg, ich kenne mich dort aus. Bin dort regelmäßig mit meinen Hunden unterwegs.
Ich sehe da übrigens keine eingeklemmte Rute. Der trägt die Rute so, wie meine Schäferhunde es tun.
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Der Kleintierbereich ist ja das eine, versucht man einen Tierarzt zu finden, der sich mit Geflügel auskennt. Damit kann man nicht mal in die Klinik, weil das alles Kleintierkliniken sind bei uns. Ich habe hier einen Tierarzt in der Gegend. Das war es.
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Hier haben wir keine Standardzäune. Hier sind die Wölfe, die tagsüber durch die Ortschaften laufen, dich beim Ansitz begleiten und als 10-köpfiges Rudel unterwegs sind.