Ja, absolut. Ich kann das überhaupt nicht ab.
Das war eines meiner zwei Hauptkriterien bei der Suche nach einem Hund dazumal.
Klar, viele Leute sind tagsüber nicht zuhause und kriegen das nicht mit.
Aber ehrlich, dieses permanente Gekläffe geht irgendwann einfach an die Substanz.
Ich glaube Wachtrieb gibt irgendwann Probleme, sofern man nicht irgendwo in der Einöde wohnt.
Wie gesagt, Wachtrieb ungleich kläffen.
Wachtrieb soll ja ähnlich nützlich sein wie ein Hütetrieb, da kann ich ja auch keinen Hund gebrauchen, der nur kläffend um die Herde rennt und beim nächsten Reh erstmal die biege zum jagen macht.
Ich liebe den Wachtrieb zum Beispiel, wenn ich hinten am Hof bin und angeschlagen wird, bei Besuch der den Hof betritt. Würde ich sonst gar nicht mitbekommen. Aber wenn jeder Fußgänger angekläfft werden würde, was soll ich damit anfangen?
Ein Wachhund sollte schon unterscheiden, ob jemand das Grundstück betritt oder nur dran vorbei geht.
Mit dem Wachtrieb ist es aber so, dass da bei vielen Rassen auch nicht mehr so sinnvoll drauf geachtet wird und es natürlich entsprechend verwäscht und sinnlos wird. Wieder andere Rassen sollten einfach nur möglichst viel Alarm veranstalten, das war sicherlich auch zu gewissen Zeiten so gewünscht, fällt für mich aber auch eher unter kläffen und stark werden am Zaun. Also Zaunpöbler.
Viele Hunde neigen aber zum kläffen, weil das einfach ein geiles Erfolgerlebnis ist. Hier hat auch der Border Collie kläffen wollen, der neigte sogar recht stark zum rumkläffen.