Abbruch unmittelbar am Hund ist ja auch immer schön und gut. Aber wie sieht es mit FERNzugriff aus? Außer Dinge schmeißen fällt mir da nix ein...
Schleppleine zum Beispiel.
Abbruch unmittelbar am Hund ist ja auch immer schön und gut. Aber wie sieht es mit FERNzugriff aus? Außer Dinge schmeißen fällt mir da nix ein...
Schleppleine zum Beispiel.
Bei manchen Hundetypen sind Schreckreize, die man auch auf Distanz verwenden kann, sinnvoller beim Aufbau, weil sie bei körperliche Bedrohung und Maßregelung mit Gegenwehr reagieren.
Muss man eben sauber trainieren.
Oh ja das haben wir am Anfang auch mal so ähnlich gemacht. kleine Plastikflasche mit Steinen drin und dann geworfen wenn zum Beispiel gegraben wurde oder was gefressen wurde draußen. Das war dann von Beginn an die Aufforderung ich kann mit dieser ja super spielen. Also wieder weg damit.
Schreckreize funktionieren bei Geräuschempfindlichen Hunden gut, aber jede Medaille hat zwei Seiten. Ich persönlich vermeide es Geräusche zum Strafreiz zu machen.
Der Jagdhund läuft bei sowas auch nur lustig mit der Strafe durch die Gegend.
Kommt halt immer auf den Charakter drauf an was wie oft in welcher Intensität notwendig ist und ob der Weg überhaupt passt.
Das das was Micha einen zeigt zu massiv Stress mit der Umwelt führt glaube ich gerne und ich kann verstehen, dass das hemmend auf einen wirkt.
Die gründe liegen da wohl eher auf Führerseite - ein solide ausgebildeter Hund sucht das, was du ihm sagst
Ich weiß, die können suchen, finden und sind sehr geländehart.
Ist aber einfach anders zu führen als so ein Labbi oder BC.
Man kann natürlich bei jeder Arbeit mit Hund warten, bis endlich ein beliebter User oder Käufer eines Forenwelpen sich der Sparte annimmt,
oder man könnte es auch einfach generell sein lassen, Menschen abzuwerten von Hundearbeit die man selbst nicht betreibt.
Tust du doch genauso, lol.
Natürlich kann man sich jetzt angegriffen fühlen und dazu raten, sich den super Trainer im tricksen zu suchen, damit der Collie endlich mal was gescheites zu tun bekommt.
Oder man sucht sich halt einfach einen altmodischen Sport, den man einigermaßen an häufig findet und der sich seit Jahrzehnten bewährt, wo es Literatur gibt, ein breites Seminarangebot und man als Anfänger mit Exot nicht direkt den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht. Und wo man mit seinem Hund kein Alien ist, weil der sich einfach etwas lauter und aktiver zeigt. Manchmal hilft es auch, wenn man mit seinen Hundetyp nicht mehr alleine dasteht und nicht angeschaut wird wie ein Auto, weil man den Hund mal korrigiert. Manchmal tut es auch gut, wenn das Umfeld einen wieder Sicherheit gibt.
Dass man aber angezeigt wird, das ist ja schon wieder was anderes. Tierschutzwidrig und tierquälerisch sollte man nicht arbeiten, weder mit eigenen, noch mit fremden Hunden.
Eine Anzeige heißt ja nicht, dass man direkt bestraft wird.
Bekannter von mir wurde schon 6x angezeigt, wegen der zeitweisen Haltung des Hundes im zwinger. Da kommt dann jedes Mal das Amt raus, misst nochmal nach, stellt paar fragen und das war es.
Wenn du so Leute vor Ort hast, reichen da manchmal ganz einfache Dinge aus. Gerne auch mal Nicht-Hundehalter. Aber es nervt einfach, macht Ärger und kostet Zeit.
Hmja und da weiß ich schon wieder nix mit anzufangen. Und wer soll mir sowas zeigen.
In meiner letzten Huschu war ich die Grobe, die böse zu ihrem Hund ist, weil ich nach einem Kurs bei Micha angefangen habe, Emil deutlich abzubrechen, wenn er sich kläffend abgeschossen hat. Eine andere HH auf der Straße hat damit gedroht mich anzuzeigen (und nein, ich hab ihn nicht geschlagen). Bei Emil hat es auch etwas gebraucht bis das ankam, aber er hat halt deutlich mehr WTP als Luci. Heute reicht ein "Hey" wenn er kläfft.
Daher bin ich ja auch so ein Fan von Micha, weil das bei Emil super funktioniert hat.
Bei Luci komm ich bislang so nicht durch, Emil ist auch einfach weicher.
In einem meiner Kurse hab ich mich mit einer Trainerin unterhalten, die zu mir sagte, dass sie ihre Hunde auch schon deutlich abbricht, aber das ihren Kunden so nicht vermittelt, weil sie keine Anzeige riskieren will.
Das ist leider die Realität. Im Netz schreibt niemand drüber, trainieren will man es auch nicht mehr, weil man eben immer Gefahr läuft angezeigt zu werden.
Ok, das hat man da eher nicht, das stimmt.
Aber es ist halt kein steriler ruhiger Innenraum ohne Ablenkung.
Schreib ich doch auch nicht, aber alleine durch das immer bestätigt wird, ist es einfach außen vor für mich. Das relativiert einfach vieles, grade bei triebigen, wesensfesten hunden.
Und für wesensfeste hunde ist es ja auch kein Drama unter Ablenkung zu arbeiten.