Beiträge von WorkingDogs

    Ein Boxentraining löst hier doch null Probleme. Selbst wenn der Hund da jetzt irgendwie lernt zur Ruhe zu kommen, was vermutlich sehr viel Kapazitäten kosten wird bei einem Hund der bei -10000 startet, bringt einem das doch null für den Alltag. Der lernt dadurch nicht sich selbst zu regulieren, sondern so eine Box macht ruckzuck abhängig und überträgt sich nicht in andere Situationen.

    Ich tue mich super schwer damit zu verstehen wo hier eigentlich das große Problem ist? Wofür denn genau eine Box oder einen abgesperrten Bereich bei einem Junghund? Der kann doch wunderbar verstehe dass er gewisse Dinge nicht darf und dann existiert man halt gemeinsam? Warum muss es denn so kompliziert gemacht werden?

    Der Spielerische Trainingsaufbau gehört bei mir schon beim Welpen dazu. Wichtig ist, dass die Erwartungshaltung passt und der Aufbau zum Entwicklungsstand.

    Bei vielen Dingen in dem Alter gilt: es nicht zu versauen sind 80% des späteren Lernerfolgs!

    Name, Abbruch, Rückruf baut sich im Alltag hervorragend ein.

    Leinenführigkeit einfach nicht kaputt“schlagen“ und korrekt anfangen sobald der Hund alt genug ist spart einem eine meeeeeenge Arbeit und Training.


    Kommandos wie Sitz, Steh und Platz, Auflösesignal lassen sich sehr spielerisch etablieren, ich nenne es immer Kinderturnen. Genauso würde ich Pflegemaßnahmen üben, Fixieren, Alleinebleiben.

    Ohne Training kommt man nicht aus. Wichtig ist aber dass die Aufzuchtgestaltung passt, dann wird so ein Welpe auch nicht bekloppt weil mit ihm getobt wird oder man mit Leckerlie mal bisschen übt!

    Es gibt wie immer auch einen Mittelweg ohne „Verbote“.

    Problematisch ist wenn der Lernplan die Reife des Hundes nicht berücksichtigt.

    Wir sind mit ihr jeden Tag mehrmals im Garten toben. Ohne Schleppleine geht allerdings leider nicht, weil der nicht komplett umzäunt ist. Unsere Leine ist 5m und wir versuchen schon ihr hinterher zu Düsen damit sie möglichst frei rennen kann.

    Wir sind mit ihr eigentlich immer so lange im Garten bis sie selbst wieder rein will. Manchmal geht sie nur pinkeln und zerrt und dann schon wieder zur Haustür.

    In ihrem Auslauf haben wir ihr schon einiges zum kaputtmachen gegeben. Neben dem normalen Kauspielzeug zb. Taschentücher, Pappschachteln usw. Das beschäftigt sie aber meistens nur kurze Zeit.

    Ja, das ist ein Problem. Ihr habt halt einen Welpen und keinen kleinen Erwachsenen oder Senior.

    Weder Ruhe erzwingen, noch zwangsbeschäftigen wird euch helfen.

    Selbstregulierung lernen Welpen durch sich selbst regulieren, nicht durch reguliert werden und beschäftigt werden.

    Die Aufzuchtgestaltung scheint nicht zu passen. Warum kann sie in aktiven Phasen nicht alleine im Garten toben zum Beispiel? Bis sie müde wird und sich selbst irgendwo schlafen legt.

    Ich glaube niemand findet es schlimm wenn man das ganze nicht als Sport betreibt sondern im Rahmen des Notwendigen.

    Üben sollte man natürlich trotzdem, wie schon geschrieben wurde muss es ja auch was verwertbares geben. Das Ringtraining benötigt wird finde ich jetzt aber auch nicht schlimm? Das ist ja keine Beleidigung, aber offensichtlich wenn der Hund nicht gut vortraben kann. Mir ist sowas direktes immer lieber als die die vorne rum nett sind aber ähnliche Gedanken haben.

    Es muss halt zusammenpassen, wenn ich vorher nicht übe muss mir die Bewertung egal sein.

    Meine Erfahrung ist dass es immer honoriert wird wenn man seinen Hund ordentlich präsentiert auch wenn man damit nichts am Hut hat. Wir üben also 3-4x vorher.

    Die gibt es schon immer noch. Kommt halt auf den Sport und die Motivation des Hundes an. Unter BCs kenne ich recht viele, die für max. ein nettes Wort höchst motiviert arbeiten (auch nicht an Schafen), bzw. einfach dafür, dass sie weitermachen dürfen :hust: . Und Halter, die wenn, eher pro forma extern (Kekse, Spielzeug) bestätigen, weniger weil der Hund es bräuchte.
    Ich vermute, bei Jagdhunden oder überhaupt bei Hunden, die einfach die Arbeit gerne tun, ist es ähnlich?

    Irgendwas bestätigt die Hunde ja. Oft ist es so, dass Rennen selbstbestätigend ist, oder beißen (DSH an den Schafen motiviert sich durchs beißen dürfen).

    Was heißt das? Habe das noch nie gehört

    Ist ein alter Sportbegriff für Hunde die sich durch Blicke oder lobende Worte des Hundeführers sehr gut motivieren lassen und sehr viel arbeiten weil sie gerne mit ihrem Hundeführer arbeiten. Und das finde ich grade in der UO faszinierend. In anderen Bereichen weniger weils dann doch oft rennen, beißen, suchen oder anderes ist was den Hund eigentlich trägt.