Ich mag Gäste gern bei mir daheim haben und verwöhne die sehr gern. Ich hab natürlich das Hausrecht, aber ich würde jederzeit zurücktreten mit meinen Rechten, damit sich meine Gäste wohlfühlen. Für mich ist Gastfreundschaft ein sehr hohes Gut.
Das kann man nicht vergleichen, du lädst dir ja auch nur Gäste ein, die du gerne da hast und erbringst ja auch keine Dienstleistung.
Gastfreundschaft vs. Kundenfreundlichkeit.
Das selektiert wird hast du überall, beispielsweise auch in der Hundeschule wo es mit manchen Kunden einfach nicht passt von den Ansichten und der Betreiber auch nicht bös drum ist, wenn die dann wohin gehen wo es einfach besser matcht. Oder der Handwerker der extra hohe Preise ansetzt, weil er den Auftrag eigentlich nicht ausführen mag. Der Hundefriseur der keine Riesenschnauzer trimmen mag, usw. Angebot und Nachfrage regelt den Markt und je weniger Kundes desto mehr können diese sich herausnehmen und umgedreht. Kunden sind keine Familie oder Freunde.
Und grade in Bereichen wo man es tagtäglich mit Fremden und Laufkundschaft zu tun hat, also nicht mal mit Stammkunden, ist die Mentalität nochmal eine ganz, ganz andere.
Dann musst du abwägen. VIelleicht mögen deine lieben Stammkunden genau dass du einen freundlichen Hund hast, weil sie das als Familiär erachten. Gibt es alles, warum soll man den dann wegpacken? Du kannst pro Tag sowieso nur eine gewisse Anzahl an Gästen bewirten, ist doch voll ok wenn es sich dann verteilt.