Beiträge von WorkingDogs

    Kommt auf die Grösse des Betriebes an. Aber tendenziell eigentlich wesentlich mehr.

    Ein Kalb oder Lamm kommt auf die Welt, du versorgst es und dann gehst du ins Haus und meldest es an.

    Kein grosses Ding.

    Bei Welpen kommt ja auch der Tierarzt, oder du gehst hin wenn du Züchter bist. ( Da kenne ich mich wiederum nicht aus)

    Sind die dann noch zu jung um gechipt zu werden?

    Du musst bei den Hunden nicht im Verein züchten.

    Ich denke, dass Rinder und auch Schafe nochmal ein anderer Schnack sind. Die werden ohne Ohrmarken ja auch nicht angenommen von der Schlachterei. Spätestens dort ist Ende.
    Geflügel ist das beste Beispiel, da halten und vermehren genug Leute Hühner ohne Anmeldeung, obwohl diese Pflicht wäre. Nicht das einzelne Huhn, aber der Betrieb und der Bestand + Listen führen.

    Außerdem sind Ohrmarken sichtbar. Chips nicht. Chips wandern auch teilweise sehr extrem, das kann auch nochmal zu verwirrung führen.

    Danke. Und die, die ich persönlich kenne sind einfach schon in einem Alter alt, in denen ich auch einen großen Hund noch lange nicht als, es geht auf das Ende zu bezeichnen würde.

    und wenn ein Sport so belastend ist, dass er Hunden schadet, sollte man überlegen, ob er hundefreundlich ist. Das man Probleme beim Sport eher wahrnimmt, als im Alltag ist da ja ein anderes Thema.

    So empfinde ich das auch. Und ich liebe die Rasse wirklich, hoffe sehr, das ein Umdenken kommt.

    Der Sport ist es nicht. Kenne genug Malis, Airedale, Rottis die im Alter ganz anders dastehen. Oder dank Sport wirklich gut dastehen und im Training sind!

    Ja, die haben auch ihre Wehwehchen, aber die stehen einfach ganz anders da als das Trauerbild DSH.

    Damit bürdet man Tierärzten Zusatzarbeit und Verantwortung auf.

    Sowas in der Art wird ja in Österreich zb diskutiert. Aber warum verdammt sollen Tierärzte Ämterjobs machen und Gesetze kontrollieren, zusätzlich zu dem, was sie ohndies schon alles müssen?

    Naja, das kann man ja auch automatisieren. Eine Chipnummer wird eigentlich sowieso ausgelesen, auch für Versicherung und co. Bräuchte man halt zentrale Systeme, Schnittstellen und die Software macht alles alleine.

    Die Frage ist, ob man das ernsthaft als Bereicherung empfindet?!

    Hat man denn jaehrlich soviel Nachwuchs bei Nutztieren, wie bei Hunden?

    Ernat gemeinte Frage, weil ich da keine Ahnung habe...

    Weitaus mehr würde ich sagen. Ich bin ja reiner Hobbyhalter mit Schwerpunkt rasseerhalt gefährdeter Rassen und habe "nur" 50-100 Küken im Jahr bei den Hühnern. Ohne Enten, Gänse, Wachteln, Kaninchen (also im Gesamten noch mal mehr). Aber beim Geflügel muss alles angemeldet sein und auch innerhalb des Jahres müssen Zugänge nachgemeldet werden. Außerdem muss ich richtig Bestandslisten führen mit allem drum und dran.

    Das war auch mein Gedankengang.

    Ich habe einen Hund übernommen, in NDS möchte ich nochmal betonen!, dieser wurde erst mit 4 Jahren gechippt (und überhaupt mal geimpft), weil sie dann ja weg sollte. Ersthundehalterin. Kein Hundeführerschein, keine Registrierung, keine Konsequenzen. Ein Einzelfall ist das mit Sicherheit nicht.

    Die Vorbesitzerin war Impfverweigerin, und da sehr eigen. Auch das sind ja leider keine Einzelfälle. Exakt dieser Hund hat übrigens gebissen.

    Bei Nutztieren geht das doch auch.

    Chippen und registrieren als Pflicht und bis in 2 Jahren wäre es völlig normal. Ich finde es das wäre auch im Interesse der Hundehalter.

    Der war gut. Es gibt mehr als genug Tiere, die gehalten werden, ohne, dass sie bei der Seuchenkasse oder dem Vetamt gemeldet sind. Genau das gleiche in grün.

    Es hört halt da auf, wo du entweder beruflich unterwegs bist oder wo die Tiere zum schlachter sollen, welcher nur mit entsprechender Kennzeichnung annimmt. Schlachtest du daheim, ists auch wieder egal.

    Wie sollte kontrolliert werden, dass jeder Hund angemeldet ist?

    Ich sehe das ähnlich schwierig wie im ÖPNV Schwarzfahrer zu erwischen.

    In Niedersachsen haben wir da das volle Programm. Hundeführerschein, Zentralregister, Versicherungspflicht und jeder Hund kann als gefährlich eingestuft werden. Ich denke, letzteres ist noch der beste Hebel, wenn man ein Problem mit jemandes Hund hat. Aber natürlich muss dieser dafür erstmal auffällig geworden sein, reines anzeigen, weil man besorgt ist, geht zum Glück nicht.

    Wir haben hier ja auch Leinenpflicht in der BuS, daran wird sich genauso wenig gehalten.

    Ich hab ja DSH aus LZ und da würde ich mit Sicherheit nicht jeden nehmen wollen! Ich wünsche mir sehr, dass das Gefühl für Funktionalität und gesunde Gebäude Einzug hält. Krankheitstechnisch finde ich, steht der DSH gut da, aber das Gebäude könnte einfach besser sein. da fallen mir auf Schlag diverse Punkte ein (zu lang, durchtrittig, Kuhhessig, überwinkelt). Viele Probleme sind Auswirkungen des Gebäudes, zumindest in meinem Bekanntenkreis und es ist eine Schande wie alte DSH dastehen, im Vergleich zu funktionaleren Rassen. Da blutet mir echt das Herz.