Beiträge von she-ra81

    Lob bekommt sie ja ab und zu, aber das muss nicht ein Leckerlie sein, ab und zu geht das ja klar, sie wird danach z.B. auch mal am Kopf gestreichelt was sie dann als positiv wahr nimmt

    Nur so zum Beobachten: Ganz viele Hunde mögen es nicht, wenn ihnen von grossen Menschen von oben herab der Kopf gestreichelt wird. Ganz viele weichen dann aus oder beschwichtigen anders. Meine wird z.B. viel lieber an der Schulter oder am Schwanzansatz gekrault. Kopf mag sie z.B. nur wenn wir in etwa auf gleicher Höhe sind, also beide auf dem Sofa oder ich auf dem Sofa und sie davor.

    Bei nachts um vier muss ich zwangsläufig auch an Unterzuckerung denken. Wurde da was gecheckt? Wann bekam sie wieder was zu fressen und wenn, was?

    Sie hat um etwa 18.00 Uhr die Abendration bekommen. Wann genau sie diese gefressen hat, kann ich nicht genau sagen. Sie ist gerade etwas mit Scheinschwangerschaftsmäkeligkeit geplagt, aber der Napf im Video um 4 Uhr früh sieht ziemlich leer aus. Ausserdem hat sie auch während des Anfalls die ganze Zeit mehr oder weniger normal getrunken, gefressen und Kot und Urin abgesetzt. Da scheint mir eine Unterzuckerung eher unwahrscheinlich.

    Eine Freundin hat gesagt, dass sie aussieht als ob ihr total schwindelig sei, wie jemand betrunkenes kurz vor der Ohnmacht.

    Grundsätzlich tippt mein TA auf ein Problem im Grosshirn, ich, medinzinisch nicht ganz so bewandert, würde auch sagen, dass es ein Problem in Gehirn ist, aber welcher Teil kann ich nicht sagen.

    Aber vielen lieben Dank an alle die Antworten und sich Gedanken machen.

    Dazu fällt mir meine Hündin ein, die nach einigen Anfällen blind wurde. Bei ihr hielt die Blindheit ca. 24 Stunden an, danach konnte sie wieder normal sehen.

    Sie sieht. Ich war ja während dem Anfall beim TA. Er hat die Auge, soweit es seine Mittel hält zulassen, untersucht und hat nichts Auffälliges gefunden. Auch den zu Boden fallenden Wattebausch hat sie wahr genommen.

    Aber irgendwie scheint die Verbindung von Augen zum Hirn zum Rest vom Körper nicht so richtig zu funktionieren.

    Epileptische Anfälle können viele Formen annehmen - die Krampfanfälle sind eben die Form, die allgemein am bekanntesten ist. Aber ein epileptischer Anfall kann z. B. auch einfach eine Episode von geistiger Abwesenheit sein. Das sind dann sogenannte Absencen und der Epileptiker ist dann für die Dauer des Anfalls schlicht nicht ansprechbar. Sowas kann auch mit Desorientierung einhergehen, gerade nach Anfällen, und diese Phase kann mehrere Stunden bis Tage andauern. Bis sich das Gehirn eben erholt hat.

    Das ein Anfall nicht zwangsläufig mit Krämpfen einhergeht, weiss ich. Sie war allerdings durchaus ansprechbar. Der Rückpfiff hat z.B. noch funktioniert. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob sie mich erkannt hat und einfach nicht wie normal reagieren konnte, oder ob sie nicht realisiert hat, wer ich bin.

    Zitat

    Ob ein Anfall tatsächlich so lange dauern kann wie bei Mara (abgesehen vom Status Epilepticus - das scheint mir hier aber eher nicht der Fall zu sein), weiß ich gerade gar nicht.

    Dieses Mal ging es etwa 24 Std. Beim letzten Mal hat es auch langsam angefangen, hatte etwa 36 Std. nach der Narkose einen ersten Höhepunkt, war dann praktisch weg und ist nach etwa 50 Std. nach der Narkose noch einmal kurz aufgeflammt.

    Zitat

    Die Erholungsphase kann aber gut und gerne ne Woche oder länger dauern, ich kenn das von mir selbst - nach einem Anfall wurde ich direkt ins Krankenhaus eingeliefert, ich war da noch gar nicht wieder bei Bewusstsein, und bin erst so 2-3 Tage später wieder wirklich wach gewesen. Die haben mich halt auch mit Diazepam abgeschossen, um einen Status Epilepticus zu verhindern... So ungefähr ne Woche nach dem Anfall war ich dann auch wieder rundum fit. Es dauert halt einfach, weil diese Anfälle eine massive Belastung für den Körper sind, egal welche Form die annehmen.

    Klar, so ein Anfall ist für das Gehirn eine "Höchstleistung". Allerdings habe ich nicht das Gefühl, dass sie jetzt übermäßig müde ist, eher wieder wie vorher.

    Irgendwie ist das faszinierend, wie sehr sich sowas hält. Haare sind totes abgestorbenes Gewebe. Wie und wie schnell es wächst ist Genetik... Da ändert keine Schere der Welt etwas daran. Natürlich kräuselt sich kurzes Fell mehr, wie langes Fell. Das liegt aber an dem Gewicht... Langes Haar ist schwerer und zieht Wellen in die Länge.

    Als hundefriseur ist es mir am liebsten, wenn Welpen so früh wie möglich kommen. Am besten schon mit 15 Wochen und ab da auch schon regelmäßig alle vier bis sechs Wochen. Einfach damit gar nicht erst irgendwelche Knoten entstehen und der hundefriseur nicht von Anfang an ein negatives Erlebnis wird. Und natürlich auch zu Gewöhnung.

    Danke, das ist der gleiche Blödsinn, wie dass die Haare schneller wachsen wenn man sie schneidet. Oder dass man mehr Haare bekommt, wenn man sie rasiert (an den Beinen). Komischerweise haben manche erwachsene Männer trotz regelmäßiger Rasur nur einen lückenhaften Bartwuchs. Oder das für jedes ausgezupfte graue Haar, zwei neue nachwachsen.

    Mein Doodle war mit etwa 16 Wochen das erste Mal beim Friseur zur Gewöhnung. Sie wurde dabei nur gewaschen und etwas in Form geschnitten, es war aber auch Winter.

    Nein, kein Sarkasmus!

    Sie schleckt gerne mal dran.
    Wobei man auch nicht sagen kann, ob sie sich vielleicht einfach sauber macht.
    Aber man kann es anfassen, es ist nicht heiß und es scheint sie echt kaum bis gar nicht zu stören.
    Nur ist das ja nicht immer unbedingt ein Zeichen, dass die Umfangsvermehrung bleiben darf.

    Wenn der Hund daran schleckt, dann stört es. Oft zeigen Hunde Schmerzen durch Schlecken.

    Als Faustregel gilt auch, dass wenn etwas schnell wächst und eher hart ist, dann ist es eher bösartig. Und gehört operativ so grossräumig entfernt, dass man die Gefahr zu streuen minimieren kann.

    Der "Welche Rasse ist da drin?"-Thread - Teil II - Seite 641 - Sonstiger Talk rund um den Hund - DogForum.de das große rasseunabhängige Hundeforum

    Dieser Thread wars. :D
    Wenn du irgendwo selbst geschrieben hast, kannst du bei deinen Beiträgen nachsehen und den entsprechenden Thread heraussuchen.

    LG

    Franziska mit Till

    Danke, aber irgendwie bin ich zu doof. Vielleicht versuche ich es morgen noch mal :see_no_evil_monkey:

    Ich musste rein von der Schilderung her auch an etwas Epilepsie-artiges denken, gerade wegen der Desorientierung. Ich bin selbst Epileptiker und kenn diesen Zustand leider viel zu gut - kann also auch sein, dass ich da was reininterpretiere, aber ich denke, da seid ihr schon auf dem richtigen Weg.

    Hab leider keine Tipps o. Ä. für euch, Epilepsie ist ja leider nicht gleich Epilepsie :/ Aber ich drück euch ganz ganz fest die Daumen, dass sich was findet und dass es gut behandelbar ist.

    Ich habe null Erfahrung mit Epilepsie, habe es bisher nur bei einer Stallkatze gesehen. Da war es halt so typisch mit krampfen. Sie krampft ja überhaupt nicht. Und vorallem, kann das so lange dauern? Dieses Mal ging es etwa 24 Std, das letzte Mal waren es erst etwa 10 bis 12 Std, dann war es gut und nach etwa 24 Std hatte sie noch einmal eine kurze, weniger starke Episode von 2 bis 3 Std.

    Nachdem wir Manni in der LMU/Neurologie+Internistischer Bereich komplett durchuntersuchen ließen war die Diagnose Lafora-Epilepsie. Lafora ist keine "echte" Epi, wird aber dazu gezählt. Desweitern hatte er wohl ein sowie ein autoimmun bedingtes Siccasyndrom. Von den ersten Auffälligkeiten bis zu unserer Entscheidung ihn zu erlösen vergingen knapp 1 1/2 Jahre.

    So ganz scheint mir Lafora nicht zu passen, sie ist zu jung (3.5 Jahre), keine der häufig betroffenen Rassen und die Symptome sind doch eher anders.