Ganz kurz zu Allererst: Ich wohne in der Schweiz, hier sind Kastrationen gesetzlich erlaubt.
Zur Ausgangslage: Aktuell 3,5 Jahre alte Aussiedoodle-Hündin, gerade zum fünften Mal läufig und eigentlich war ich immer der Meinung, sie nicht kastrieren zu lassen, solange sie keine Probleme hat.
Vor knapp einem Jahr habe ich sie einmal durchröntgen lassen und dabei hat sie mit ziemlicher Sicherheit auf den Wirkstoff Butorphanol mit neurologischen Problemen reagiert. Ataxie, Unruhe, Kopf wackeln. Dazu habe ich damals einen Thread eröffnet. Nach insgesamt 48 Stunden war der Spuk vorbei und hat keine Spuren hinterlassen. Mein TA hat damals aber schon gesagt, dass das Mittel bei ihr nicht mehr verwendet werden darf. Möglich wäre auch, dass sie auf alle Opiate so reagiert. Und das es beim nächsten Mal eben nicht mehr so glimpflich abläuft und entweder die neurologischen Ausfallerscheinungen bleiben oder sie eine Epilepsie entwickelt. Beides möchte ich verständlicherweise vermeiden.
Jetzt war meine Gedanke, was man dann im Fall einer Pyometra macht. Da handelt es sich ja um einen Notfall und eventuell muss man dann das Narkosemittel nehmen, was zur Verfügung steht. Daher jetzt die Überlegung, sie doch zu kastrieren. Dann könnte man es genau planen, die Medikamente besprechen und hoffentlich das Risiko minimieren. Ich werde das natürlich noch mit meinem TA besprechen und mir evtl. auch noch eine Zweitmeinung einholen, aber was würdet ihr machen?