Beiträge von she-ra81

    Möglich sind schon so Sachen.

    Ich habe gestern mit einer Bekannten gesprochen, sie hat zwei Hündinnen, Mutter und Tochter. Die jüngere hat sie letztes Jahr kastrieren lassen, weil sie mit jeder Läufigkeit mehr zu kämpfen hatte. Seither hat die Mutter nur noch stille Läufigkeiten. Sie hat den Hormonstatus überprüfen lassen, da ist alles im grünen Bereich. Aber eben keine offensichtliche Läufigkeit mehr.

    Vielleicht denkt der Körper ja, dass jetzt gerade keine Zeit für eigene Welpen sei, weil ja schon einer da ist.

    Sambo71 hatte ich eigentlich auch vor. Und dann doch wieder vergessen. Wird jetzt aber gemacht.

    tassut Ah siehst du, das hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Werde ich auf jeden Fall mit meinem TA besprechen.

    pyanfar Mammatumore treten bei kastrierten Hunden praktisch nicht auf. Dafür können andere Tumore möglicherweise auftreten. Meines Wissen ist die Studienlage da aber nicht eindeutig und betrifft vorallem frühe Kastrationen, das wäre hier ja nicht der Fall.

    CundC Ja, das auch Träger in seltenen Fällen Symptome zeigen können, habe ich auch gelesen. Aggressiv ist sie überhaupt nicht, eher ängstlich, aber auch dann geht sie eher nicht nach vorne. Knallgeräusche sind gerade draußen schwierig, da reagiert sie inzwischen wirklich panisch. Silvester geht aber aktuell in der Wohnung noch, sie verkriecht sich dann zwar unters Bett, ist da aber soweit ruhig.

    hasilein75 Opiode werden aber oft zur Schmerzausschaltung zeitgleich gegeben. Ich muss meinen TA noch einmal genau fragen, was er vor Ort hat. Zudem haben wir zwei Kliniken in etwa 30 min Fahrzeit.

    flying-paws Echt? Das wusste ich nicht.

    Ganz kurz zu Allererst: Ich wohne in der Schweiz, hier sind Kastrationen gesetzlich erlaubt.

    Zur Ausgangslage: Aktuell 3,5 Jahre alte Aussiedoodle-Hündin, gerade zum fünften Mal läufig und eigentlich war ich immer der Meinung, sie nicht kastrieren zu lassen, solange sie keine Probleme hat.

    Vor knapp einem Jahr habe ich sie einmal durchröntgen lassen und dabei hat sie mit ziemlicher Sicherheit auf den Wirkstoff Butorphanol mit neurologischen Problemen reagiert. Ataxie, Unruhe, Kopf wackeln. Dazu habe ich damals einen Thread eröffnet. Nach insgesamt 48 Stunden war der Spuk vorbei und hat keine Spuren hinterlassen. Mein TA hat damals aber schon gesagt, dass das Mittel bei ihr nicht mehr verwendet werden darf. Möglich wäre auch, dass sie auf alle Opiate so reagiert. Und das es beim nächsten Mal eben nicht mehr so glimpflich abläuft und entweder die neurologischen Ausfallerscheinungen bleiben oder sie eine Epilepsie entwickelt. Beides möchte ich verständlicherweise vermeiden.

    Jetzt war meine Gedanke, was man dann im Fall einer Pyometra macht. Da handelt es sich ja um einen Notfall und eventuell muss man dann das Narkosemittel nehmen, was zur Verfügung steht. Daher jetzt die Überlegung, sie doch zu kastrieren. Dann könnte man es genau planen, die Medikamente besprechen und hoffentlich das Risiko minimieren. Ich werde das natürlich noch mit meinem TA besprechen und mir evtl. auch noch eine Zweitmeinung einholen, aber was würdet ihr machen?

    Wunderschöner Hund mit einer tollen Farbe :smiling_face_with_hearts:

    Ich sehe da auch keinen Listenhund, sondern würde schon auf Labbi oder Labbi-Mix tippen. Gerade die Rute ist z.b. typisch Labbi. Hier gibt es aber auch nur einen Labbi, der fast wie ein Molosser aussieht. Gar nicht einmal, weil so dick ist, sondern vor allem weil er viel lose Haut hat. Ist aber auch eine reine Showlinie. Die anderen Labbis sind alle normalgewichtig und werden ordentlich bewegt. So eine richtige Labratonne hat es hier nicht.

    An einem Riss bedienen sich so ziemlich alle fleischfressenden Tiere. Wolf, Luchs, Fuchs, Vögel, Wildschweine, Marder, usw.

    Die Jäger hier hatten letzten Samstag eine Treibjagd. Das erste Tier, was ihnen vor die Flinte lief, war "unser" Wolf. Kein einziger Hirsch, der Wald war komplett leer. Immerhin ist der Wolf inzwischen unauffällig. Vor knapp einem Jahr war er zum Abschuss freigegebenen, weil er am Tag versucht hat eine Ziege zu reissen und danach mehrfach in einer grossen Yak-Weide gesichtet wurde. Seither wurde er wohl hin und wieder gesehen, ein Reh hat er praktisch im Dorf gerissen, aber er scheint unauffällig zu sein. Ich hoffe, dass das so bleibt.