Beiträge von Pottery Barnes

    Kann die nicht genau sagen wie lange das gedauert hat da es ja nur selten der Fall war..Alsso als sie noch ganz klein war hatte sie immer am Abend so eine spinner phase..Sie ist mittlerweile 6Monate und ist da komplett raus :smiling_face_with_sunglasses: Zum Glück...Es war nämlich sehr sehr mühsam und anstrengend also ich kann dich sehr gut verstehen..

    Ok so klein ist er ja nicht mehr aber dann habe ich Hoffnung dass es nur ein paar Wochen dauert. Momentan fühle ich mich wie sein Punchingball.

    Mmh, mich wundert dann nur, dass Du dieses Anbindeexperiment machst und Dich dann wunderst, dass der Hund seinen Frust loswerden muss. :thinking_face:

    Ich habe mich nicht gewundert aber war überrascht über die Reaktion. Es waren nicht mehr als 30 Sekunden und er hatte dieses Verhalten noch nie gezeigt. Aber scheinbar ist es für ihn seit kurzem quasi unmöglich Frust auszuhalten und dementsprechend werde ich mich da jetzt anpassen.

    Ich kannte das Verhalten von meiner Aussie Hündin auch, also das Hochspringen und beissen. Wegstossen hat nie etwas gebracht da sie dann sofort wieder gekommen ist. Was bei uns sehr gut funktioniert hat ist den wütenden Hund einfach am nacken zu packen undzwischen die Beine nehmen. Dann kannst du nämlich mit den Daumen auf beiden Seiten wie im Halsband einfedeln und sobald der Hund wieder verucht zu schnappen mit den Handgelenken davon abhalten das er gar nicht an dich ran kommt. Das waren bei ihr meist so kurze Anfälle, ich habe sie dann zwischen die Beine genommen und sie hat sich schnell wieder beruhigt :smiling_face: Ich hoffe man versteht was ich meine ist nicht so einfach zum erklären :see_no_evil_monkey:

    Sie schreibt ja ,dass sie schon vorher einen Aussie hatte. Ich weiß, sagt net immer viel aus, dennoch wollte ich es nochmal anmerken.

    Aber so wie sie schreibt einen atypischen, sehr einfachen Hund und das ist für mich nicht der typische Aussie.. ;)

    Ah danke für den Handlingstipp. Werde ich mal ausprobieren. Wie lange hat diese Phase gedauert ?

    Potter, also Toros Vorgänger, war alles andere als ein einfacher Hund. Er war extrem unsicher und hatte einen ordentlichen Schutztrieb. Menschen fand er ziemlich überflüssig und war auch bereit seine Zähne einzusetzen. Kann man also durchaus als typischen Aussie bezeichnen. Und nur weil ich ich Nachfrage heißt es nicht dass ich mit der Rasse nicht auskenne oder auseinandersetze. Trotz jahrelanger Erfahrung ist man halt auch mal unsicher.

    Guten Morgen,

    ich wollte mal ein Feedback dalassen da es ja doch einige Rückmeldungen gab und ich denke es wäre vielleicht interessant wie es sich weiterentwickelt hat. Toro ist seit heute 21 Wochen alt und ich hatte mir vom 4. - 5. Monat nochmal Urlaub genommen um seiner Entwicklung nochmal etwas Raum zu geben. Man merkt deutlich, dass es ihm viel leichter fällt sich auf mich zu konzentrieren und dadurch steigert er sich nicht mehr so rein. Natürlich strengt es ihn sehr an aber er bemüht sich sehr und ich bemühe mich ihm im Büro seine Ruhe zu geben. Aktuell schirme ich ihn im Büro von Kollegen ab weil ich das Gefühl habe, dass er bei näheren Kontakt noch arg gestresst ist. Sobald jemand in mein Büro kommt ist er sehr aufgeregt und die Person wird angesprungen. Wenn er nicht zu der Person darf fiept er durchgehend. Mir ist bewusst dass man das trainieren kann aber ich würde Toro gerne noch ein paar Wochen geben um den Weg und das Büro zu verarbeiten. Und wenn ich das Gefühl habe dass es für ihn leichter fällt dann mache ich mich an das Kollegen im Büro Training. Würdet ihr das auch so machen oder habt ihr andere Ideen?

    Dann habe ich noch ein Anliegen. Ich bin mir gerade nicht sicher, ob ich es eingangs erwähnt hatte, aber als ich Toro vom Züchter abgeholt habe meinte sie zu mir, dass er eine sehr niedrige Frustrationstoleranz hat. Seitdem habe ich das täglich im Hinterkopf und sehe überall die achso niedrige Frustrationstoleranz und bin mittlerweile nicht mehr sicher, ob es nicht doch normal für das Alter ist :thinking_face:

    Zu dem Thema möchte ich daher gerne ein vor kurzem auftretendes Verhalten schildern. Es ist zuerst am Mittwoch aufgetreten. Wir waren spazieren in einer recht reizarmen Umgebung. Ich habe dann einen Pfahl am Wegesrand gesehen und hatte den Einfall ich teste mal ganz kurz seine Reaktion wenn ich ihn dort anbinde. Gesagt getan. Habe ihn angebunden und mich ein paar Schritte entfernt. Nach ein paar Sekunden habe ich mich umgedreht und bin wieder zu ihm hin. Er hat sich ruhig verhalten aber ich habe schon gemerkt dass Toro ordentlich Fragezeichen in den Augen hatte. Beim zweiten entfernen wurde er unruhig und fing an zu fiepen. Nach ca 10 Sekunden war er ruhig und ich bin wieder zurück zu ihm. Ich habe es dann noch ein drittes Mal gemacht und er hat deutlich länger gebraucht um sich zuberuhigen. Aber auch nicht mehr als vielleicht 20 Sekunden. Danach habe ich die Übung aufgelöst und ihn abgeleint. Tja und dann sprang er immer wieder hoch um mich zu beißen und hat mich dabei auch ganz ordentlich erwischt. Er ließ sich weder verbal noch körperlich abbrechen und ich fing an ihn wegzustoßen um weitere Verletzungen zu vermeiden. Ich wurde dann ehrlich gesagt ziemlich grob und wir haben uns gefühlt reingesteigert. Er wurde verhementer und ich ebenso. Nachdem die Situation vorbei waren wir beide fix und fertig und ich hab mich einfach nur über mich selbst geärgert. Ich habe Toro dann versprochen, dass ich das nächste Mal nicht so heftig reagieren werde.

    Heute war dann wieder diese Situation. Wir waren beim Morgenspaziergang auf dem Rückweg und ich Leine ihn an. Das passt ihm offenbar nicht und er fängt wieder an mich zu zwicken und dabei an mir hochzuspringen. Ich stoße ihn ruhig weg um zu verhindern dass er mich bzw meine Klamotten tackert. Hat nur semi funktioniert aber gefühlt hat er sich schneller beruhigt. Ich bin dann auch einfach mal runter in die Hocke woraufhin er sich sofort an mich gelehnt hat und sich hinsetzte. Wie hättet ihr euch verhalten ? Ich weiß dass es im Zahnwechsel zu mehr knappsen und schnappen kommt aber dass Verhalten kannte ich von meinem bisherigen Welpen so nicht. Er wirkt auch so in Rage und ist überhaupt nicht ansprechbar. Aktuell hoffe ich dass sich das Verhalten nach dem Zahnwechsel legt, aber dann kommen mir wieder die Worte der Züchterin in den Sinn und ich habe Bedenken dass es dann auch wirklich durch ist.

    Falls die Frage aufkommt. Toro kennt den Abbruch und reagiert eigentlich ziemlich gut auf diesen. Zudem empfinde ich ihn körperlich als frühreif. Sein Bein hebt er seit er ca 10 Wochen alt ist und Hündinnenpipi findet er seit 1 Woche auch ziemlich interessant. Mit dem Zahnwechsel ist er mindestens zur Hälfte durch. Könnte mir vorstellen dass der Hormonrausch aktuell auch noch ordentlich Stress zu beisteuert. Mein vorheriger Aussie war genau das Gegenteil. Der fing erst im 10 Monaten an sein Bein zu heben und war aber dafür mental gefühlt immer schon erwachsen und ernst. Bin immer wieder fasziniert davon dass Aussies nicht nur optisch sehr bunt sind.

    Wie ist der Knirps denn im Auto, am Auto, wenn ihr zu weniger spannenden Orten als Welpenstunde und Büro fahrt?

    Und hast du morgens genügend Zeit, dass er sich das alles am Auto erstmal angucken kann oder lauft ihr gleich los?

    Und: WIE schnell läufst du den Weg zur Arbeit? Habt ihr da genügend Zeit?

    Auto bedeutet für Toro mittlerweile Entspannung. Zumindest ist es bei der Fahrt. Wenn wir dann aussteigen schaut er sich um und ordnet ein wo wir sind. Würde ihn als sehr aufmerksam und neugierig bezeichnen was dann in Aufregung umschlägt wenn er erkennt, dass wir auf dem Parkplatz bzw vor der Hundeschule sind. Wenn wir einfach nur zum Feld fahren und wir steigen aus ist er tatsächlich genauso. Aber ist da halt unangeleint und sein Vorwärtsdrang wird nicht gezügelt. Lebt er aber auch nicht wirklich aus.

    Ich bin von Natur aus ein schnellgeher. Bei Toro bin ich anfangs sehr langsam gelaufen aber da er recht schnell anfing selbst schnell zu gehen habe ich mich ihm angepasst. Daher würde ich unser Tempo als normal bezeichnen. Zwischendurch halten wir immer mal wieder an und er kann schnuffeln und sich lösen wenn er will. Oder halt einfach gucken. Nur gucken ist aber nicht sein Ding sondern er möchte hin und von ganz nah schauen bzw schnuffeln.

    flying-paws Danke schau ich mir mal an. Wobei Ängstlichkeit eher weniger unser Thema ist denke ich.

    Vielen Dank ! 😊

    Da hast du natürlich Recht und ich finde deinen Einwand die Leine mit etwas positivem zu verknüpfen trifft es bei uns wahrscheinlich. Ich habe Leinenführigkeit ehrlich gesagt bei allen Hunden vernachlässigt. Trotzdem liefen sich spätestens nach der Pubertät für mich zufriedenstellend. Vor allem aber liefen sie überwiegend frei und wurden nur an kritischen Stellen angeleint. So richtig geübt habe ich das aber nie. Keiner der Hund hat mich je zur Arbeit begleiten müssen . Das ist bei Toro natürlich anders und angeleint sein ist bisher vermutlich ziemlich „lame“ für ihn verknüpft worden. Ich Leine ihn auch nie an wenn er zur Ruhe kommen soll oder Ähnliches. Aber im Büro muss ich das trainieren weil ich irgendwann auch mal am Sozialleben teilnehmen möchte und ich mich nicht ewig isolieren will.

    Am Thema Leinenführigkeit zu Arbeiten ist jetzt unsere neue Hauptaufgabe. Angefangen bei mir selbst weil ich Leine halt auch doof finde ! 😅

    Genauso habe ich es auch empfunden. Ich habe gemerkt, dass dort nicht auf unsere Bedürfnisse eingegangen worden ist. Der Vorschlag des Hundetrainers war ihn mit Wasser zu besprühen. Meine Idee war mich von der Gruppe zu entfernen. Mein Bauchgefühl sagte mir dass ich dort nicht glücklich werde mit meinen Vorstellungen. Vor allem da die Trainer sehr quietschig auf Toro reagiert haben ihn also nicht ignoriert haben.

    Deine Idee wäre also mich mehr auf Leinenführigkeit zu konzentrieren? Zuhause klappt das okayish. Er richtet seine Aufmerksamkeit auf mich und wird belohnt. Wenn er zieht bleibe ich stehen und meckere kurz. Ich arbeite erst seit kurzem daran da mein Fokus erstmal woanders lag.

    Hallo,

    erstmal danke für die Rückmeldungen. Um erstmal eines klar zu stellen und ich bin auch etwas verwundert über das Thema Leinenführigkeit. Das Thema habe ich mit keiner Silbe erwähnt und mir ist es total egal wie er sich aktuell an der Leine verhält. Ich hege da keinerlei Erwartungen.

    Ich sehe das Abbrechen/Unterbrechen auch nicht als Bestrafung sondern ich hindere ihn daran sich reinzusteigern was offensichtlich nicht funktioniert. Es folgen meinerseits auch keine Konsequenzen wenn er weiter quakt. Außer dass ich ihn hochnehme und fest an mich drücke.

    Ich kann aber gerne was zu meiner Gewöhnung an die Umweltreize schildern. Wie schon gesagt habe ich das Problem zuhause nicht in der Form. Dort habe ich mich Anfangs immer viel hingesetzt und er konnte sich alles anschauen. Er hat allerdings sehr schnell einen gewissen Vorwärtsdrang und Entdeckungswillen gezeigt. Er ist nicht besonders ängstlich oder unsicher. Ganz im Gegenteil ich empfinde ihn als sehr offen und mutig weshalb es sehr schnell von rumsitzen ins Laufen überging, weil Toro rumsitzen ziemlich langweilig fand und lieber die Gegend erkunden wollte. Es gab tatsächlich bisher noch keine einzige Situation in dem ihm unwohl war oder er Meideverhalten gezeigt hat. Einzig wenn ein sehr großer Hund auf ihn zustürmt wird er ängstlich und versteckt sich hinter mir. Natürlich wird er dann von mir entsprechend vor dem Kontakt geschützt.

    Kurz zu seinem Verhalten im Büro. Ich habe ein Einzelbüro und sobald die Tür zu ist dauert es nicht lange und er schläft. Natürlich steht er sofort auf, wenn ich in Richtung Tür gehe um z.B. mal aufs Klo zu gehen. Aber grundsätzlich kommt er hier (bei geschlossener Tür) und Zuhause wirklich sehr gut zur Ruhe. Gestern hat er 4 Stunden im Büro geschlafen. Was ist für den Anfang gar nicht mal so schlecht finde. Aktuell üben wir angeleint sein bei offener Tür und das Aushalten, wenn sich auf dem Gang was tut und er nicht hinkann. Nach einer Weile schließe ich die Tür wieder und er wird abgeleint. Dann wird weitergeschlafen. Übrigens gibt es seitdem er ins Büro mitkommt meinerseits kein Programm mehr. Ich habe alles auf Null runtergeschraubt weil mir die Belastung durchaus bewusst ist. Ich empfinde ihn trotz Bürozeit übrigens auch sehr ausgeglichen. Er schläft viel, spielt mit sich selbst und möchte kuscheln. Er ist sehr sehr selten überdreht und kommt auch dann gut runter. Beißattacken oder ähnliches gab es hier noch nie.

    Mir ist gerade eingefallen, dass er das selbe Verhalten zu beginn jeder Welpenstunde zeigt. Also quatschen/quaken/jaulen und nicht ansprechbar sein. Nach der ersten Spielesession wird er dann ruhiger und man kann mit ihm "arbeiten". Da mir die Welpenstunde aber nicht so zusagte bin ich dort seit letzter Woche nicht mehr hingegangen. Toro kann weder Sitz, Platz oder Bleib und das empfinde ich für das Alter zuviel erwartet. Von daher bin ich dort nicht mehr am Start.

    Wie gesagt lasse ich keinen Kontakt zu. Auch nicht zu Kollegen. Das passiert nur mit meiner Erlaubnis und nur sehr dosiert. Er darf am Tag vielleicht 3 Kollegen begrüßen.

    Die Idee mit dem Rucksack hatte ich auch schon, aber dafür ist er wirklich zu schwer. Aktuell mache ich durch das viele Tragen sehr viel Bizepstraining ... Ich hab schon überlegt ob ich nochmal Urlaub mache in der Hoffnung, dass ihn die Eindrücke nicht mehr so beeindrucken, aber ich bin mir unsicher, ob es gerade so förderlich ist für die Eingewöhnung.

    Achso noch was. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es eventuell auch nicht seine Uhrzeit ist. Er wird zwar immer um 6 Uhr unruhig, aber will eigentlich nur sein Frühstück. Wenn danach wieder ins Bett gehe schläft er häufig noch bis 8 Uhr. Eventuell würde es ihm auch etwas bringen wenn wir etwas später zur Arbeit fahren. Aber ja ich kann ihn nicht Zuhause lassen, sonst hätte ich ja nicht extra meinen Job wechseln müssen um einen Hund halten zu können.

    Vielen Dank für eure Ratschläge.

    Hallo in die Runde!

    Wie bereits im Titel erwähnt habe ich die Möglichkeit meinen 14 Wochen alten Aussie-Welpen mit zur Arbeit zu nehmen. Nun gestaltet sich jeden Morgen das gleiche Szenario. Ich parke auf einem öffentlichen Parkplatz und laufe dann ca. 8-10 Minuten zu meiner Arbeitsstätte. "Toro" ist dabei angeleint, da ich relativ zentral in der City arbeite. Auf dem Weg befinden sich immer mal wieder Grünstreifen auf denen er sich lösen kann und natürlich befinden sich zur morgendlichen Stund recht viele Menschen auf diesem Weg zu ihrer Arbeit. Nun ist es so, dass mich "Toro" seit einer Woche täglich zur Arbeit begleitet. Am Anfang waren es nur 4 Stunden am Tag aber gestern und heute fahren wir das volle Programm mit 8 Stunden. Aber das Problem befindet sich weniger am Arbeitsplatz direkt sondern auf dem Hinweg.

    Sobald wir aus dem Auto steigen wird "Toro" sichtbar nervös und aufgeregt. Verständlich, da es eine für ihn noch nicht sehr bekannte Gegend ist und sie vor allem deutlich lebendiger ist als die normale Gassigegend (Menschen, Autos, komische Figuren/Statuen). Den ganzen Weg über jammert "Toro" sehr viel. Das geht von Winseln über Quietschen zu Jaulen und Bellen. Winseln ist für mich in Ordnung aber alles darüber wird abgebrochen was normalerweise gut funktioniert. Nur merke ich, dass "Toro" auf dem Hinweg nicht ansprechbar ist und ich sein Verhalten daher nicht unterbrochen bekomme. Er ist quasi von Minute ein an absolut drüber und ich kann ihn nicht aus der "Frust/Überforderungsspirale" rausholen. Meiner Meinung setzt sich sein Verhalten aus zwei "Problemen" zusammen. Zum einen seine sehr niedrige Frusttoleranz, v.a. was den Kontakt zu Menschen angeht. Er wedelt jeden Menschen an und möchte Kontakt herstellen was ich nicht zulasse und genau das scheint auf dem Arbeitsweg für ihn nicht aushaltbar zu sein. Bei Gassigängen in meiner Umgebung, die durchaus ähnliches Menschenaufkommen zeigt ist diese Problematik aber quasi nicht mehr vorhanden. Die zweite Ursache für sein Verhalten liegt daher meiner Meinung darin begründet, dass er einfach noch sehr reizüberflutet ist und es für ihn einfach noch sehr viel ist was er dort sieht/riecht etc. Zusammen ergibt sich dann die beschriebene Problematik. Ich versuche natürlich sehr ruhig zu bleiben aber merke doch dass mich der Hinweg immer mehr stresst und ich mich frage was kann ich tun, dass der Arbeitstag entspannter für uns beginnt. Die irritiert schauenden Passanten/Kollegen tragen leider auch nicht dazu bei, dass mich entspanne.

    Meine Reaktion sah bisher so aus, dass ich "Toro" sobald er zu "wüterig" wird auf den Arm nehme. Dort winselt er zwar durchgehend aber jault/quakt/bellt nicht mehr. Sobald ich mal seine Aufmerksamkeit habe belohne ich ihn ruhig mit einem Goodie aber ich habe das Gefühl dass es für ihn nicht der richtige Weg ist weil die Außenreize etc. einfach zu viel sind. Normalerweise ist es für mich kein Problem seine Aufmerksamkeit zu bekommen bzw. er sucht von sich aus den Kontakt, aber in dieser Situation ist er einfach komplett in seiner "zone".

    Er zeigt das Verhalten übrigens nur auf dem Hinweg. Ich habe schon überlegt, ob ich vorher mit ihm spazieren gehe, aber habe die Befürchtung, dass es eher noch schlimmer wird. Also der Weg ersetzt quasi unser Gassi gehen.

    Habt ihr vielleicht Ideen? Es ist natürlich erst seine zweite Woche und vielleicht legt es sich auch, aber ich würde mir irgendwie wünschen, dass unserer Arbeitsbeginn nicht ganz so lautstark beginnt. Vor allem weil es für 7:00 Uhr morgens für Kollegen/Anwohner auch nicht das angenehmste ist.

    Ich danke euch.

    VG,

    Pottery Barnes