Ach, Spielraum gibt es nicht wirklich bei dem Thema. Alle relativierenden Argumente sind bei einem Unfall hinfällig. Relativierend wären der Grad der Erfahrung, wo passiert der Unfall, wie weit wäre es ins Krankenhaus, wie gut funktioniert so ein Krankenhaus (hüstel, räusper...), arbeitet man alleine oder nicht und und und. Es kann 1000x gut gehen, aber wenn's schief läuft, sind die Verletzungen in der Regel einfach extrem hässlich. Forstwart ist nicht von ungefähr einer der gefährlichsten Berufe.
Ich werde hier weder Bäume fällen (dazu fehlt mir das Wissen, so ambitioniert bin ich auch nicht), noch habe ich wirklich Erfahrung an der Säge. In einem anderen Umfeld würde ich erst einen Sägeschein machen. Autodidaktisch werde ich das eh nicht in Angriff nehmen, aber auch meine geplante "Begleitung" weiss eigentlich weder (für meine Ansprüche) genug, noch ticken wir bezüglich Sicherheitsdenken annähernd gleich. Ist mir egal, ich bin für mich zuständig, darum habe ich für mich beschlossen, dass ich eine laufende Motorsäge nur mit entsprechender Schutzkleidung in die Hand nehme.
Ein ehemaliger Vermieter war beruflich "Waldarbeiter" und auch ein Kollege aus dem sportlichen Umfeld. Beide waren da sehr humorlos bezüglich Sicherheitsdenken, die haben schlichtweg zuviel entsprechende Erfahrungen gemacht.