Beiträge von walkman

    Ich finde es richtig schlimm, dass man sich nicht mehr traut, sowas offen auszusprechen, weil man direkt in die rechte Ecke gestellt wird. Es scheint mittlerweile ein probates Mittel zu sein, jegliche Diskussionen im Keim zu ersticken, indem sofort jeder völlig undifferenziert zum Nazi oder Ausländerfeind erklärt wird, der auch nur die leiseste Kritik oder persönliches Unwohlsein mit der aktuellen Entwicklung äußert. Ich finde das wirklich erschreckend.

    In diesem Thread wurde niemand in die rechte Ecke gestellt, im Gegenteil, hier haben sich viele Leute ersraunlich konstruktiv daran beteiligt, Lösungswege zu finden.

    Es ist völlig nachvollziehbar, wenn jemand ein Thema zu komplex, zu sensibel oder zu kritisch findet, um sich auf eine Diskussion einzulassen. Aber nach dem Verlauf der Diskussion ein pauschales "man darf nicht mehr alles sagen, man wird in die rechte Ecke gestellt" rauszuhauen, ist schlichte Polemik.

    Respektlosigkeit setzt voraus, dass den Menschen bewusst ist, dass sie etwas falsch machen. Ich vermute, dass den Leuten nicht ihr Umfeld egal ist, sondern der einzelne Mensch muss sich ersteinmal in seinem direkten Umfeld (der Amazonfahrer-Gemeinschaft") zurechtfinden und sich integrieren.

    Echte Integration in einem Dorf kann man, wenn sie nur so kurz bleiben, sicher nicht erwarten. Aber vielleicht würde es helfen, wenn du ( McChris) mal mit der Hausleitung Kontakt aufnimmst und ein paar Wünsche äußerst, wie das Zusammenleben besser laufen könnte. Z. B. indem jeder Neuankömmling einen Zettel kriegen würde, wo draufsteht

    - Grüßt bitte jeden mit "......" (was auch immer bei euch üblich ist)

    - Kein Lärm von... bis...

    - Wenn ihr Leute im Dorf kennenlernen wollt, gibt es folgende Veranstaltungen.....

    Um die Leute in die Feuerwehr zu integrieren, wird die Aufenthaltszeit allerdings nicht reichen. Aber eine Führung kann man da sicher auch mal organisieren :D

    (Ich teile die Ansicht, dass "das alles wohl nicht mehr lange gutgeht". Allerdings nicht, weil Flüchtlinge oder Amazonfahrer nach Deutschland kommen. Vielmehr fürchte ich, dass viele Menschen [ nicht du, McChris ]sich nicht die Mühe machen, nach den Ursachen (Klimawandel, fehlgeleitete Gloibalisierung, Weltsicherheitslage) zu suchen, um ihr eigenes Verhalten entsprechend zu ändern, sondern sich denen zuwenden, die Verlagerung der Folgen versprechen.)

    In dem von Dir genannten Fall verstehe ich es zumindest ein wenig. Wenn der Tierhalter angibt, da versehentlich mit der Schere reingepiekst zu haben, nimmt man das natürlich auch erstmal als Arbeitsgrundlage. Nur, wenns nicht heilen will, dann muss man stutzig werden.

    Aber grundsätzlich sollte das bekannt sein, ja. Ähnlich wie der einseitige Zahn-Schnupfen.

    Aber eigentlich schauen die Tierärzte doch bei jedem Besuch auch auf die Zähne? Oder sollten es zumindest eigentlich tun.. Das gehört doch zur Allgemeinuntersuchung die einem auch immer in Rechnung gestellt wird.

    Auch wenn das hier gar nicht Thema war, danke für die Info. Ichhatte mich schon gefragt, ob ich meine TÄ zukünftig bei jedem Termin um einen Allgemeinen Check bitte. Macht sie sonst nicht und da steht auch nichts auf der Rechnung.

    Wie spricht man eigentlich Xoloitzcuintle richtig aus..??

    Am besten aber man sagt mexikanischer Nackthund, weil alle Leute einen sonst eh angucken, als hätte man sich gerade irgendein Fantasiewort einfallen lassen😅 ich sag meistens xolo (also scholo) und wenn ich nach der Rasse gefragt werde mexikanischer Nackthund.

    OT:

    Bei "Mexikanischer Nackthund" entsteht bei mir im Kopf aber auch ein recht seltsames Bild.

    OT:

    "Alte, weiße Männer" ist keine Kategorie, sondern eine Zusammenstellung von Alter, Geschlecht und Hautfarbe.

    Negative Stereotype auf solchen Kriterien aufzubauen ist keine "gute Erklärung", sondern eine Herabwürdigung.

    Spoiler anzeigen

    Das gibt zusammen eben einen bestimmten Typ Mensch (manche mehr, manche weniger versteht sich) mit einem bestimmten Verhalten.

    OT

    Aus allgemeinen Rahmenbedingungen entspringt also ein "Typ Mensch" mit bestimmtem Verhalten? Welcher "Typ Mensch" ist denn üblicherweise eine "junge, schwarze Frau"?

    Solche Verallgemeinerungen tragen sicher nicht dazu bei, Diskriminierung abzubauen.

    Sorry, ich schweige sofort, damit das nicht ausartet :)

    Ja, Stereotype haben die Welt schon immer ein kleines Stückchen besser gemacht.

    Ist halt eine Kategorie. Und sie stimmt eben in vielen Dingen, leider.

    OT:

    "Alte, weiße Männer" ist keine Kategorie, sondern eine Zusammenstellung von Alter, Geschlecht und Hautfarbe.

    Negative Stereotype auf solchen Kriterien aufzubauen ist keine "gute Erklärung", sondern eine Herabwürdigung.

    Du weisst doch gar nicht, was die Teilnehmer dieser Sparte so unternehmen. Nur weil man nicht auf FB rumbruellt oder sich im DF darueber auslaesst, heisst das nicht, dass nix unternommen wird. Du weisst nicht, wer bei so einem Vorfall Anzeige erstattet. Du hast sehr sicher nichts davon mitbekommen, dass Anfang 2022 10 Polizeibeamte bei jemandem aufgtaucht sind, weil jemand Anzeige erstattet hat und der 'Hauptakteur' seine Lizenz und den 11er verloren hat, weil er mit verbotenen Sachen erwischt wurde.

    Ich lehne mich mal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass du z.B. (als Aussenstehender..also nicht persoenlich nehmen) 99,9% der Diskussion und der harten Kritik nach dem Video aus Norwegen (oder Finnland?) gar nicht mitbekommen hast. Eben weil das nicht auf FB oeffentlich ausgetragen wird. Das muss es auch nicht, weil ein Grossteil der Leute - die das uuuunbedingt lesen wollen, nur eins wollen: Streit o.ae. erleben.

    Ich nehme das gar nicht persönlich, sondern ich sehe mich hier sogar als Beispiel für die "breite Masse der Öffentlichkeit", die sich mit dem Thema nicht aktiv auseinandersetzt, sondern primär durch Presse und Veröffentlichungen zu dem Thema informiert wird. :)

    Den Vereinen und den Aktiven in diesem Sport würde ich dringend empfehlen, die harte Kritik an Einzelnen und zu konkreten Videos öffentlich zu machen. Nur durch solche Transparenz kann in der Öffentlichkeit Glaubwürdigkeit entstehen. Streit und Kritik gibt es sowieso, aber durch solche Transparenz kann auch die Öffentlichkeit glaubhaft nachvollziehen, dass es Aktive gibt, die für andere Werte stehen. Und die vielleicht sogar auf dem Platz den Mund aufmachen, wenn jemand sich außerhalb dessen bewegt.

    Durch Relativierung und Schweigen verfestigt sich nur das bestehende Bild, dass durch bestimmte Lobbyvereine verbreitet wird.

    Diese "Abmahnvereine" sind ein eigenes Geschäftsmodell, das ist vergleichbar mit der DUH, die sich auch immer gerne von den unterschiedlichsten Interessengruppen bezahlen lässt, und danach das nächste "Skandalthema" aussucht.

    Ja, das Video ist Schrott. Da kann man dann aber PASSEND handeln. Und das heisst nicht auf FB rumschreien!

    Was mir richtig auf den Sack geht, ist, dass auf Videos, die wirklich große Scheiße zeigen, regelmäßig von Teilnehmern dieser Sparte zögerlich oder relativierend reagiert wird.

    Würden sich hier mal alle eindeutig negativ äußern, würde ich auch daran glauben, dass die breite Masse den Sport ordentlich ausübt.

    Ich finde es gerade ernüchternd das es den Jägern hier so unglaublich vorkommt das sowas passiert - und eher nicht als vereinzelte Ausnahme!

    Es ist halt in der Jagd ebenso wie überall sonst, die "alten weißen Männer sind das Problem" wie mein Sohn so schön sagen würde.

    Ja, Stereotype haben die Welt schon immer ein kleines Stückchen besser gemacht.

    So sind meine Erfahrung auch EmDee.

    Der Anteil grantige Jägerschaft ist n.m.E. wesentlich geringer, als der Anteil uneinsichtiger Hundeleute: 'mein Hund hetzt kein Wild', 'mein Hund muss frei laufen können', 'mein Hund hat noch nie ein Wildtier getötet' usw. und ich bin häufig in mehreren BL unterwegs, auch bzw. gerade in solchen in denen die Jägerschaft eher von älteren Jagdmännern beherrscht wird.

    Die Anzahl Hundehalter, die ich im Wald treffe. ist extrem viel höher, als die Anzahl Jäger. Die Menge Hundehalter, die wenig rücksichtsvoll ist, liegt hier vielleicht bei 10%.

    Dennoch würde ich hier nicht verallgemeinern wollen. Die Jäger, die ich hier (außerhalb des Waldes) kennengelernt habe, sind zwar grantig, haben aber gleichzeitig auch kein Interesse an Sozialkontakten im Wald. Die sprechen nach eigenen Angaben Menschen in der Regel erst dann an, wenn ihnen mal wieder ein Jogger oder Radfahrer vor den Hochsitz kackt.