Beiträge von walkman

    Ich glaube, was hier dahintersteht, ist der Wunsch, dass man den Hund sanfter behandelt hätte, egal welcher Rasse er ist. Und dann vielleicht noch, dass man einen Hund mit Behinderungen, wie es ein Frenchie sehr wahrscheinlich nunmal ist, nochmal sanfter händeln sollte.

    Grobes Reißen am Halsband könnte mMn auch Bandscheibenvorfälle fördern und ein Hund, der wenig Luft bekommt, ist mit Geschirr vermutlich auch besser bedient.

    Um all das wurde sich offensichtlich wenig Gedanken gemacht, und das tut mir leid für den Hund, der eh schon genug an seinem Dasein zu knabbern hat.

    Ja, ganz genau, vielen Dank.

    Einen reaktiven Hund, der kaum Luft kriegt, in einen engen Kreis von 5 anderen Hunden zu stellen und dann auf "nach-vorne-Gehen" mit draufkloppen zu reagieren spricht für mich nicht für besondere Empathie.

    Aber jetzt im Nachhinein fällt mir auf, dass ich hätte anbieten können, mit dem Hund draußen zu warten. (Mein Viech war im Auto).

    Bei uns sind es mehrere Auslöser. Zu hoher Proteingehalt, Zutaten, die er „nicht gut verträgt“, was dann eben die Unverträglichkeit ist. Hier äußert sich das durch vermehrtes Kratzen, breiiger Kot, und Ohrenschütteln. Bis zur Entzündung ist es dann noch ein Stück, aber soweit will ich es am besten nicht kommen lassen, sondern setze vorerst das aktuelle Futter ab.

    Normalerweise ebbt das bei uns dann innerhalb 1 Woche wieder ab.

    Ich hatte das Problem mit meinem vorherigen Hund, ist aber schon einige Jahre her so daß ich nicht mehr sicher sagen kann wie lange es gedauert hat. Es ging jedenfalls nicht so schnell das ich sofort den Zusammenhang hergestellt habe. Vermutlich eher ein schleichender Verlauf...

    In beiden Fällen als er eine Ohrenentzündung bekam, hatte ich ca 2 Wochen vorher die Sorte gewechselt (innerhalb des Herstellersortiments). Wobei die Fälle auch ein halbes Jahr auseinanderlagen.

    Beim zweiten Mal hab ich hinterfragt was ich geändert hatte und kam aufs Futter, in unserem Fall war Mais das Problem. Nachdem ich darauf dann geachtet habe, gab es nie wieder eine Ohrenentzündung.

    Interessanterweise hat der selbe Hund in höherem Alter noch weitere Unverträglichkeiten entwickelt, die sich aber ganz anders zeigten. Bei sämtlichen Arten von Geflügel gab es sofort massiven Durchfall, aber keine Probleme mit den Ohren.

    Passiert(e) das bei euren also vor Allem beim Hauptfutter, nicht tbeim falschen Leckerli?

    Meine erste Hündin hatte des öfteren Ohrenentzündungen, die anfangs immer mit Antibiotikatropfen behandelt wurden. Irgendwann verschlimmerte sich die Symtomatik und sie fing an anders zu riechen und die Haut entzündete sich. Der damalige TA konnte uns nicht so recht weiterhelfen. Nachdem ich mich belesen hatte, kam ich auf die Idee, dass sie eine Allergie haben könnte. Den Durchbruch brachte dann tatsächlich eine Ausschlussdiät. Sie war auf irre viele Sachen allergisch, Rind, Geflügel, Schwein, Wild, Pferd, Getreide, Spinat und im Alter kam dann noch eine Hausstauballergie dazu. Die Ohrenentzündungen und die entzündete Haut verschwanden tatsächlich innerhalb von 2 Wochen.

    Wenn sie allerdings irgendetwas frass was sie nicht vertrug, konnte ich nach spätestens 3 Stunden einen veränderten Geruch an ihr feststellen und am nächsten Tag war dann auch die Haut wieder rot und nässte. Ohrenentzündungen hatte sie aber nie wieder. Wenigstens das konnte ich verhindern.

    Eine Ausschlussdiät wäre wohl das sicherste Mittel, aber im Moment scheue ich noch den Aufwand, weil das mit der Ohrentzündung bisher nur relativ selten aufgetreten ist, wWenn wir jetzt eine Ausschlussdiät machen würden, hätten wir nur durch das Wegbleiben einer Ohrentzündung noch keine Sicherheit.

    (Das war die Dimension "Hund fliegt zurück beim Riss an der Leine" und das "Klopfen" war ein ordentlicher Schlag.)

    Mein Tierschutztier hat mal wieder eine Ohrentzündung. Die TÄ ist sich relativ sicher, dass es von einer Futtermittelunverträglichkeit kommt. Da so eine Entzündung bei dem Tier jetzt zum zweiten mal vorkam, gehe ich davon aus, dass es ein ganz bestimmter Auslöser ist, den ich in einem Trainingsleckerli verwende.

    Hat jemand eine Erfahrung damit, wie lange es zwischen Konsum eines unverträglichen Lebensmittels bis zu einer Ohrentzündung dauern könnte?

    Oder entstehen solche Entzündungen auch bei Unverträglichkeiten komplizierter?

    Vielen Dank! Der Artikel zeigt ja sehr deutlich, dass die wenigen Verbote in anderen Ländern auch nahezu keine Wirkung haben.

    Den Zusammenhang mit Angriffen auf Einsatzkräfte sehe ich hier auch nicht: Wenn Leute Einsatzkräfte mit Feuerwerkskörpern bewerfen, interessiert die ja auch jetzt schon nicht, dass das verboten ist. Zudem scheint das mit illegalen Böllern aus Nachbarländern sowieso mehr Spaß zu machen.

    Es ist Aufgabe der Politik, zwischen den verschiedenen Interessen ALLER zu vermitteln, dazu gehören auch die, die Böllern gut finden, egal ob Privatleute oder Unternehmer, die vom Verkauf profitieren.

    Gestern im Wartezimmer beim Tierarzt kam ein Mann mit seiner Französischen Bulldogge ins Wartezimmer. Das Tier hat ordentlich schwer geatmet. Sobald es Blickkontakt mit einem anderen Hund hatte, ist es nach vorne in die Leine und hat versucht zu "bellen". Herrchen hat es daraufhin erst einmal kräftig an der Leine (verbunden natürlich mit Halsband, nicht mit Geschirr) zurückgerissen. Sobald sich das Tier halbwegs erholt hatte, ging es in Richtung eines anderen Hundes, gleiche Reaktion. Beim Dritten mal hat der Mann dann dem Tier ordentlich in die Seite gekloppt.

    Mit sehr viel Impulskontrolle und Körperbeherrschung ist es mir gelungen, den Vogel nicht aus seiner Jacke zu hauen.

    Ich habe ihn dann gefragt, ob das sein erster Hund ist, hat er verneint. Scheinbar hat mein Tonfall (ich habe nicht übermäßig laut geredet) ihn zumindest dazu motiviert, sich zu seinem Hund zu hocken und freundlicher mit ihm umzugehen, gleich darauf ist er dann in den Behandlungsraum gerufen worden, sodass ich gar nicht dazu kam, irgendetwas sonst zu tun.

    Was bitte soll man da auch überhaupt machen, wenn so offensichtlich ist, dass jemandem die Bedürfnisse seines Tieres vollkommen egal sind? Das ganze Wartezimmer ist voll von Zetteln zu Qualzuchten, aber jemanden, der so mit seinem Tier umgeht, kann man doch eigentlich nur mit Strafen beikommen.

    Na dann ist ja bereits ab Anfang 2076 mit ersten Maßnahmen zu rechnen ...

    Realistisch betrachtet, vermutlich so in der Liga. Politik ist zähflüssig.

    Trotzdem finde ich solche Bemerkungen immer i-wie "doohoof".

    Sie sind demoralisierend, verstärken das Gefühl "egal, was ICH versuche, ich kanns eh nicht ändern, also lasse ich es gleich ganz" und das stimmt einfach nicht.

    Jeder kann (und sollte) sich für Dinge einsetzen, die ihm wichtig sind.

    Finde ich auch.

    Und dass demokratische Prozesse langwierig sind, liegt nicht zuletzt daran, dass oft - wie auch bei diesem Thema - unterschiedlichste Interessen aufeinandertreffen

    Jetzt muss es mal raus. Ich bin richtig traurig. McChris gehört zu meinen absoluten Lieblingen im Forum. Was haben wir über manche Berichte gelacht. Oder die Aktion mit den Ansichtskarten. Unvergesslich.

    Seit diese Amazonier da sind, ist die Situation total anders. Am schlimmsten finde ich, dass es ein Kampf gegen Windmühlen ist und keiner hilft. McChris hat ihren eigenen Thread geschlossen. Danke, dass du in einigen Threads schreibst und Moderator bist.

    Um welchen Thread geht es?