Beiträge von walkman

    Und selbst wenn er hält - ich habe tatsächlich auch schon mehrmals erlebt, dass Menschen ihrem artgenossenaggressiven Hund einen MK aufsetzen und dann der Meinung sind, jetzt bräuchte es ja keine Leine mehr o.ä. Und dann bekommt man halt den Drahtkorb mit der Wucht von 40 Kilo ab, wenn man seinen Hund abschirmt. Daher bin ich mittlerweile auch argwöhnisch, wenn ich Hunde mit MK sehe und beobachte erstmal sehr genau, wie sie bzw ihre Besitzer*innen sich verhalten.

    Es gibt offenbar immer wieder Beschwerden über diesen Hund, weil der einfach die meiste Zeit allein mit seinem Maulkorb im Wald herumstromert (ist ein Hundeauslaufgebiet) und so sein Ding macht, während die Besitzer irgendwann hinterher schlendern. Wir haben jetzt überlegt, mal gesammelt das Ordnungsamt/Polizei (?) mal zu informieren, aber die Hunde werden ja nicht durch den Windhund verletzt, zumindest nicht im "klassischen" Sinne, also keine Beissverletzungen. Meint ihr, das macht Sinn? :frowning_face:

    Wenn der Hund regelmäßig unbeaufsichtigt herumstromert, würde ich das anzeigen.

    Vielen Dank, dass so viele schon so schnell geantwortet haben!

    Gibt es denn jemanden, der vor Silvester gezielt trainiert hat und damit erfolgreich war?

    Wie trainieren denn diejenigen, die einen schussfesten Hund benötigen (meiner kann Schüsse aber kein Silvester, allerdings Schüsse in erster Linie durch Zufall, nicht wirklich durch Training)?

    Tierschutztier wollte ne AU haben, habe ich abgelehnt

    Hoffentlich gibt es einen Betriebsrat, das sind ja unhaltbare Zustände :no:

    Nein, der Betrieb hier wäre zu klein.

    Abgesehen davon betont das Tierschutztier in anderen Zusammenhängen permanent seine Selbstständigkeit. So läuft das nicht, selber nix in die Versicherung einzahlen, aber von Leistungen anderer profitieren. Wo kommen wir denn da hin?

    OT:

    Die Lage im Ahrtal ist mit dieser Situation nicht ganz vergleichbar: Im Ahrtal kam die Flut extrem schnell und hat deshalb viele Menschenleben gefordert. Dafür war das Hochwasser aber vergleichsweise schnell wieder weg, sodass die Betroffenen relativ schnell mit der Schadenbeseitigung - unterstützt auch durch ungebundene Helfer - beginnen konnten. Auch die Infrastrukturschäden sind vor Allem durch die hohe Fließgeschwindigkeit bzw. die dadurch vorhandenen Druckunterschiede entstanden, deshalb war die Verwüstung dort augenscheinlich gravierender.

    In der aktuellen Situation ist die Schadenbeseitigung dadurch verzögert, dass das Wasser länger steht und damit das Leerpumpen der betroffenen Gebäude noch nicht möglich ist. Die Schäden an Infrastruktur sollten insgesamt momentan etwas weniger gravierend sein, falls aber extreme Kälte hinzukommt, oder das Wasser noch sehr lange steht, hat das keine guten Auswirkungen.

    Das Wichtigste für Betroffene ist, sich frühzeitig um Handwerker zu bemühen, selbstständig in Eigenregie die Dinge zu tun, die leistbar sind, aber im Zweifel immer erst einen Fachmann fragen, welche Tätigkeiten den Schaden verringern und nicht vergrößern (das gilt besonders beim Abtragen von Putz/Mauerwerk usw.). Die meiste Zeit sollte man aber am Schreibtisch verbringen, damit man jegliche potentielle Spenden- und Fördertöpfe ausschöpft und eventuell vorhandenen Versicherungen alle Infos geben, die diese anfordern. Daneben sollte man sich auch zu psycholokischer Hilfe erkundigen, denn Durchhaltevermögen ist so ziemlich die wichtigste "Fähigkeit", die man nach so etwas braucht.

    Auf Wahlen erwarte ich keine Auswirkungen durch das Hochwasser. Dennoch teile ich die Sorgen zum Ausgang der nächsten Wahlen, weil es eine hohe Anzahl von Akteuren gibt, die absolut jedes Ereignis, jede Entscheidung und jedes Thema nutzen, um ihre Umsturzphantasien wahr werden zu lassen.

    Wir haben (bisher) das unfassbare Glück, das Samson an Silvester überhaupt keine Angst hat. Noch nie. Und er ist ein Hund, der Angst hat, wenn es draußen stürmt und die Bäume zu sehr rauschen.

    Oh, das ist schon echt viel wert!

    Jetzt wo das Schlimmste vorbei sein sollte:

    Mal an die, die einen angstfreien Hund an Silvester hatten und der erst im Laufe seines Lebens Angst an Silvester entwickelt hat: Was war bei euren Hunden der Auslöser?

    Und an die, die einen Hund mit Angst hatten und dessen Angst erfolgreich abgebaut wurde: Mit welchem Training habt ihr das erreicht?