Beiträge von SophiaF

    Dieses "dem Hund gehts gut" ist doch komplett am Thema vorbei.

    Fakt ist: der Typ hat sowohl in Worten als auch in Taten gezeigt, dass er eine miserable Einstellung zum Umgang mit Hunden hat. Alleine auf die Idee zu kommen, dass so ein Interview irgendwas ändern würde, finde ich absurd...

    Was mir auch auffällt: es ist scheinbar eine Hündin, aber die reden immer von "er". Bin ich einfach nur komisch, dass ich eine Hündin gendern würde?

    Ich bin Dennis Panthen auch früher mal gefolgt und da hat er fast wöchentlich gegen irgendwen gepöbelt und auch immer wieder die Videos nachträglich entfernt, teilweise auch mit ähnlichen Statements.

    Ich glaube der ist einfach extrem impulsiv, haut sowas raus und realisiert dann bei den Reaktionen darauf, dass das eigentlich gar nicht in seine Content-Strategie passt und dass er gar nicht diese Form von Aufmerksamkeit will. Trotzdem schwach.

    Der Artenspürhunde-Bereich ist für mich noch mal etwas ganz anderes, weil die meisten Hundeführer dort auch sowieso schon eine Verbindung zu dem Bereich haben und teilweise auch erst dadurch in die Spürhundearbeit kommen. Ich glaube, da ist die Motivation schon einmal eine völlig andere.

    Ich war ehrlich gesagt auch enttäuscht, als ich zum ersten Mal ausgebildete und geprüfte Bettwanzenspürhunde bei einem Seminar gesehen habe. Da gab es mindestens zwei, die eine Fehlerquote von 10-20% beim Lineup mit Kong hatten. Unser Pudel, der weder formal ausgebildet, noch geprüft ist, hatte 0% im gleichen Setup.

    Ja, jeder hat mal einen schlechten Tag, aber auch im gesamten Handling hat mich das deutlich weniger überzeugt als das, was ich von engagierten Teams aus dem Hobby-Bereich kenne.

    Ich habe sonst keine besonders hohe Meinung von Dennis Panthen, aber das Video finde ich gut und vollkommen korrekt.

    Auch in meinem Umfeld sehe ich eine Art Generationenwechsel bei den Jägern. Weg von "Kimme und Korn" und hin zu Technik-Nerds, deren Können hauptsächlich in der Nutzung der Technik besteht. Leider zählen dazu auch die Jagdhunde, die oft einfach funktionieren sollen. Ich kenne einen ehemaligen DDH-Züchter, der die Zucht letztes Jahr aufgegeben hat, weil er immer mehr "der funktioniert nicht"-Rückgaben hatte, die er dann meist nur noch an Nicht-Jägern vermitteln konnte.

    Ich finde es völlig okay, wenn nicht jeder den professionellen Weg einschlägt. Vermutlich, weil ich den auch nicht gehe, sonder bloß meine Hunde damit beschäftige ...

    Natürlich ist das OK. Nur muss halt der Claim zum Inhalt passen.

    Wenn ich Geld für den Kurs "Scent Detection - Nasenarbeit wie die Profis" zahle, will ich dann keine Trainerin, die Falschanzeigen belohnt, weil der Hund vorher so toll gesucht hat. Besagte Trainerin kocht auch ihre Kong Stücke nach jeder(!) Suche ab und legt sie anschließend mit der Hand wieder aus. Das sind für mich Dinge, die potentiell auch jedem, der alle 2 Wochen mal 5 Minuten sucht, den Spaß verderben.

    Bist du mit Roborock zufrieden? Von Dreame lese ich so viel negatives nach der ersten Begeisterung.

    Bei beiden Herstellern gibt es ja zahlreiche Modelle, über die man so pauschal keine Aussage treffen kann.

    Man muss sich halt auch immer die Frage stellen, was man von dem Gerät erwartet. Wer erwartet, nie wieder staubsaugen zu müssen, wird von so ziemlich allen Roboter-Saugern enttäuscht sein, denn in Ecke oder unter tiefe Möbel kommt keiner davon.

    Wir benutzen unseren Robo um Staub und Dreck im Alltag zu reduzieren oder mal gezielt Räume zu reinigen. Dafür ist er super geeignet. Trotzdem gehe ich einmal pro Woche durchs Haus und sauge in den Ecken, auf den Treppen und auch einen Hochflor-Teppich.

    Darf ich mich da reinschleichen? Ich habe zwar schon viel Nasenarbeit mit meinen Hunden gemacht, aber die eigentliche Scent Detection ist Neuland für mich. Habe im Dezember einen Tagesworkshop gemacht und möchte gern dranbleiben, bzw. weiterfahren damit, da es sich im Gegensatz zum Trailen immer und überall machen lässt.

    Deshalb lieben wir es auch. Zum einen zum Training, aber auch um dem Hund zwischendurch sinnvoll zu beschäftigen. Auf langen Autofahrten fahre ich z.B. gerne zwischendurch raus, wir suchen 15 Minuten und alle Beteiligten können danach entspannter weiterfahren.


    Und super, dass du gleich bei einer Trainerin warst, die sich auskennt. Die Scent Detection Kurse wachsen aktuell wie Pilze aus dem Boden... Ich hatte kürzlich bei einer Trainerin bei uns nachgefragt, ob sie Pläne bzgl. erfahreneren Trainingsgruppen und Single-/Doubleblinds hat. Da kam zurück, dass sie vorerst nur mit Kong trainieren will. :zipper_mouth_face:

    Ich habe bisher einen Fall von Animal Hoarding mitbekommen - die Halterin hatte überhauptnicht begriffen, was sie da tut. Das ist aber wohl Teil vom Krankheitsbild.

    Ja, ich habe mehrere mitbekommen und das erinnert schon sehr an das Verhalten von Süchtigen: der Kontrollverlust, immer mehr Tiere aufzunehmen, das Verdrängen der Realität und auch das Fortsetzen wenn Geld/Ressourcen knapp werden...

    Leider ist die Gesellschaft auch wenig sensibel für das Thema. Ich staune immer wieder, wie viele Menschen solche Leute auch noch aktiv auf Facebook und Co unterstützen. Auch wenn es völlig offensichtlich ist, dass es z.B. keine gute Idee ist, den fünften kranken Hund aufzunehmen und dafür erst einmal Spenden zu sammeln, sieht man Unmengen an "Danke fürs Retten!" Kommentare.