Wie habt ihr beim ersten Hund die Entscheidung getroffen, gehen wir da zu verkopft ran?
Verkopft finde ich grundsätzlich nicht falsch. Das Problem ist eher, dass sowohl Rasse- als auch die Beschreibungen einzelner Hunde oft extrem nichtssagend sind.
Wir haben uns beim ersten Hund für einen Pudel entschieden, weil es ein toller Allrounder ist. Er machts uns unglaublich viel Spaß, weil man einfach alles mit ihm machen kann. Trotzdem merke ich selbst immer, wie unterschiedlich er von anderen Hundebesitzern wahrgenommen wird. Das reicht von "Er ist so ruhig und diszipliniert!" bis "Der ist so hibbelig, ich könnte keinen Tag mit dem überleben!".
Ich kann euch auch nur empfehlen, euch mal ein paar Rassen anzuschauen, um einen besseren Eindruck zu bekommen. Viele Hundeschulen machen auch Beratung vor dem Kauf. Das kann ich mir bei euch auch gut vorstellen.
Welpe oder erwachsen: ich finde, das ist eine persönliche Entscheidung. Ohne euch zu nahe treten zu wollen, solltet ihr aber auch an die Lebenserwartung des Hundes denken und an mögliche Unterstützung bei der Betreuung des Hundes. Ich kennen einen 12 Jahre alten Irish Terrier, der kerngesund ist und einen enormen Bewegungsdrang hat. Meine Eltern sind Anfang 70 und könnten das (obwohl sie grundsätzlich gesund und fit sind), nicht mehr zuverlässig leisten.