ich finde schon, dass man als Anfänger träumen darf und auch, dass man sich Träume erfüllen darf.
Wenn man sich wirklich, also wirklich wirklich darauf einlassen kann, dass es ein steiniger Weg werden kann. Und dass einen der Weg vielleicht wo ganz anders hinführen wird, als in seinen Träumen ausgemalt. Und dass die Einschränkungen vielleicht viel größer werden, als man sich in seinen negativsten Träumen ausgemalt hat. Dass die Kosten doch viel höher werden, als in den großzügigsten Kalkulationen, dass das Umfeld doch mehr Respekt vor dem Hund hat, als man sich vorstellen kann.
Wenn man dann immer noch bereit ist, sich seinen Traum zu erfüllen, warum nicht.
Mein erster Hund war ein Labrador Mix, beide Eltern bekannt, da kann ja nichts schief gehen. Ich habe mir den Welpen nur nach Optik ausgesucht (Anfänger halt!).
Groß und gestromt sollte er sein. Das war er auch, aber alles andere war nicht Anfänger geeignet.
Die ersten Jahre war ein Kampf, wir haben uns durchgebissen, Diego war das Beste, was mir passieren konnte!
Meinen Traum von einem sehr großen gestromten Hund habe ich mir erfüllt, aber ich bin auch ziemlich hart auf den Boden der Tatsachen geknallt.
Also auch wenn scheinbar alle äußeren Umstände für die Wunsch- und Traumrasse passen, kann es sehr, sehr steinig werden.