Ich habe auch mal über so ein Teil nachgedacht, als Hund Nr. 2 eingezogen ist. Ich gebe zu, dass ich die Hoffnung hatte, dass der größere und schwerere Collie den Aussie etwas ausbremst. Es hat sich allerdings schnell gezeigt, dass die Hunde so unterschiedlich in Temperament und Geschwindigkeit sind, dass ich ihnen keinen Gefallen getan hätte. Ich bin dann meist mit dem flotten, ziehenden
Aussie am Bauchgurt und der Collieleine in der Hand gegangen. Mittlerweile ist der Aussie leichter auszubremsen und ich nehme die Leine wieder in die Hand. Die Leine des Collies häng ich mir nur noch um, mehr brauch der Streber eh nicht.
Beiträge von Airen
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Bei mir hängt es doch sehr vom Hund ab, wieviel Druck ich aufbaue bzw. wie ich auch strafe, wenn das Kommando partout nicht befolgt wird.
Der Collie bekommt hier eine kleine verbale Ermahnung, wenn er den Kopf in den Wolken hat. Bei mehr würde er in sich zusammenbrechen und gar nicht mehr kommen. Der Aussie verträgt auch härtere Ansprache und zu seinen schlimmsten Zeiten flog auch mal die Leine. Der Drahthaar ist schon mit 17 Wochen sehr hart im nehmen. Der schüttelt sich nach einer Ansage kurz und weiter gehts. Da werde ich also u.U. auch nochmal anders rangehen. Zumal das Befolgen von Rückruf und Abbruchsignal bei ihm lebenswichtig sein kann.
Außerdem wird hier teilweise der Aufbau und die Konsequenz beim Nichtbefolgen eines erlernten Kommandos durcheinander geworfen.
Der Aufbau erfolgt auch bei mir mit positiver Verstärkung (gern mit Clicker). Wenn dann aber das Absichern von bereits erlerntem und verstandenen Kommandos kommt, dann arbeite ich durchaus auch mit Strafe.
Für mich mal zum Verständnis, ist das Anleinen nicht auch eine negative Strafe? In dem Fall entziehe ich dem Hund doch etwas Angenehmes (hier den Freilauf).
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Ich habe ich gerade das Beispiel wie man sich den Rückruf auch Personenbezogen versauen kann.
Unser junger Drahthaar macht nämlich aktuell große Unterschiede, ob das „Hier“ von Frauchen oder Herrchen kommt. Herrchen steht meist wie eine kaputte Schallplatte da und nutzt das Kommando gefühlte 10 mal, bis der Hund sich bequemt zu kommen (oder auch nicht
). Dann wird er irgendwann mit der Schleppleine rangeangelt. Wenn der Hund dann mal flott kommt, kann er sich dran aufhängen, dass der Hund nicht vorsitzt. Ich rufe einmal, im Zweifelsfall auch noch ein zweites Mal und wenn die Drahtbürste dann noch meint mich ignorieren zu müssen, gibt’s Feuerwerk. Wenn er allerdings sofort kommt, gibt‘s richtig Party.Ergebnis ist jetzt, dass Herrchen meint ICH hätte den Ruckruf und auch gleich den ganzen Hund versaut…
Interessant ist auch, wie der Hund die Tonlage des Rückrufs verknüpft hat. Selbst bei meiner Mutter, die er quasi nicht kennt, aber die eine sehr ähnliche Stimmlage hat, kommt er mit wehenden Ohren angeflitzt.
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Mit Neo mache ich auch nichts zusätzlich. Ich gebe zu, er ist mein unkomplizierter Gegenpol zum immer noch sehr impulsiven Senior und dem jungen, triebstarken angehenden Jagdhund. Wenn ich mit den 3 unterwegs bin, kann ich mich auf Neo immer verlassen. Er ist in einem 15m Dunstkreis und versteht das Prinzip “Abhauen und Mist bauen” gar nicht. Selbst bei einer Katze reicht ein Wort und das Thema ist gegessen. Damit kann ich beide Augen bei den anderen beiden haben. Gleichzeitig darf man bei Neo nur seeehr dosiert mit Druck ran gehen und da steht mir bei allem sportlichen dann wohl die eigene Ungeduld im Weg. Den Aussie kann man da “härter” anfassen und am Drahthaar prallt sowieso fast alles ab
.Neo ist aber auch mega gern einfach nur dabei, ohne extra bespaßt zu werden.
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Meine 3 haben bisher immer Scalibor-Halsbänder bekommen. Damit kommen wir eigentlich gut klar und da Neo MDR -/- ist, ist mir alles was oral gegeben wird irgendwie suspekt. Leider gab es in letzter Zeit auch wieder mehrere Fälle von Babesiose im Bekanntenkreis. Daher kommt ein Verzicht auf die chemische Keule erst mal noch in Frage.
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Saugroboter fanden bei uns alle immer ziemlich schnell toll
. Nur der Mähroboter hat bei unserem Drahthaar jetzt verkackt. Der junge Mann (15 Wochen) hebt ja schon das Bein und der Mähroboter hat ihn dabei heute durch anstupsen zu Fall gebracht
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och ist das süüüß, sie knurrt ganz leise *freu*

Wenn die mal ihr Endgewicht hat, findet das garantiert keiner mehr süß…
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Bin ich froh, dass sie das mit dem Bobtail hinbekommen haben. Da hatte ich echt meine Zweifel…
Mit den Frostbeulen komme ich gerade überhaupt nicht klar. Den Hund in die Bude pinkeln lassen, weil’s draußen kalt ist
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Die Rasse selbst ist, wenn man nach der FCI-Anerkennung geht, tatsächlich noch recht jung. Allerdings werden insbesondere in den USA schon seit den 60ern kleinere Varianten gezüchtet. Diese sollten sich aber in nichts außer der Größe von der großen Variante unterscheiden. Also ebenso zur Arbeit geeignet sein.
Mein Mini stammt aus einer Mini x Standard-Verpaarung, die damals im MASCA (Miniature Australian Shepherd Club of America) so erlaubt und zur Genpoolerweiterung auch gewünscht war. Damit hat er auch noch einen guten Teil Arbeitslinie mitbekommen. Für die aktuell unter dem VDH gezüchteten Miniature American Shepherds ist das glaube ich so nicht mehr möglich. Daher kann es sich extrem unterscheiden wie weit hinten in Stammbaum noch echte Arbeitshunde sind und ab wann es reine Familienhunde waren.
Ob diese ganzen Toy-Varianten unter 35cm unter Einkreuzung anderer Rassen entstanden sind… keine Ahnung. In dieser Größe sind sie aber sowieso nicht mehr wirklich zur Arbeit geeignet und sind für mich auch keine Aussies in klein mehr. Das war ja vor diesem ganzen FCI-Theater ja mal das Ziel.
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Die Trainerin fand ich jetzt auch nicht die Erleuchtung.
Auch die Aussage der Besitzerin, dass sie KÜNFTIG in die Hundeschule gehen wollen - wie wäre es, wenn man das von Anfang an macht? Man muss doch nicht erst grosse Baustellen haben, um dahin zu gehen...
Man merkt halt, dass sie sehr unsicher ist und das auch irgendwie halbherzig bzw. recht unbeholfen macht...der kleine Knirps weiss dagegen ganz genau, was er will. Ich gehe auch davon aus, dass sie den nicht noch viel häufiger so in die Box reinschieben kann, ohne dass er sich deutlicher wehrt...
Das denke ich mir auch. Wenn ich anscheinend wenig bis keine Hundeerfahrung habe und auch noch merke, dass es irgendwie in die falsche Richtung läuft, dann suche ich mir doch Hilfe. Erst Recht, wenn Kinder mit im Haus sind, die noch viel schneller Angst vor so einem Rüpel bekommen.
Ansonsten ist der Kleine Bobtail eben ein echter A****keks der gemerkt hat, dass er mit dem Verhalten durchkommt. Unser kleiner Drahthaar war auch eine gewaltige Schnappschildkröte als er hier mit 8 Wochen ankam. Dieser Knirps hat alles, was ihm nicht gepasst hat, mit lautem Knurren und den Zählen kommentiert. Man, sahen wir die ersten Tage aus. Herrchen hat sich beim ersten Mal kuscheln ne blutige Nase geholt, weil er den Moment verpasst hat, an dem es kippte
. Mittlerweile ist er fast 15 Wochen und das Ding ist zu 99% durch. Das hat aber auch einige sehr deutliche und gut getimte Ansagen gebraucht. Beim Bobtail fehlt mir einfach das Timing, das Durchsetzen und das Anbieten von Alternativen. Ich hoffe echt, dass es in der Hubdeschule besser und strukturierter läuft.Bei dem Yorkie kriege ich Anfälle. Das ist so ein toller und kerniger kleiner Terrier und diese Frau missbraucht ihn als Mode-Accessoire. Die verstorbene (Pflege)Yorkie-Dame meiner Eltern wurde vorher auch nur so rumgeschleppt. Die ist in dem Jahr, dass sie noch bei ihnen verbringen durfte, so aufgeblüht, weil sie einfach mal flitzen, buddeln und Hund sein durfte.