Beiträge von DaisyMaisy

    Stress Anzeichen sind für mich zb Knurren , Rute eingezogen , Übermaßiges Hecheln, Rückzug …

    Naja Stress ist auch nicht gleich Stress. Stress kann positiv sein (wie zB Freude) Stress kann aber auch negativ sein (zB Angst oder Unsicherheit). So wie wir Menschen, gehen auch Hunde unterschiedlich damit um. Es gibt weiiiiit mehr Stressmerkmale, als deine paar hier. Dazu gehört zB auch rammeln (Hündinnen können dieses bei Stress auch, Rammeln ist nichts rein sexuelles), schütteln, über die Schnauze lecken, hochgestellte Nackenhaare und und und. Die Liste kann man ziemlich lang führen, weil es eben so viele und vor allem so viele schwerer zu erkennende Anzeichen gibt.

    Daisy ist zB eine, die bei jeglicher Aufregung zittert. Sowohl wenn sie sich freut aber auch, wenn sie zB unsicher ist.

    Ich würde dir als aller erstes raten, dich viel intensiver mit Körpersprache auseinanderzusetzen. Da kann man sprichhund absolut empfehlen!

    Zudem kannst du nicht nur, sondern du solltest auch solche Situationen unterbinden und solche Situationen gar nicht erst entstehen lassen. Es ist für diesen Punkt komplett egal, wieso der Hund rammelt. Er hat dies nicht zu tun. Und es ist nicht die Aufgabe von anderen Hunden, deinen Hund zu erziehen. Das ist deine!

    Früher oder später kommt dein Hund an den falschen Hund und es kommt zu ner Beißerei. Hab ich vor ein paar Tagen noch erlebt mit 2 Prollos. Der kleine Hund wäre fast gestorben. Ich will dir keine Angst machen aber du solltest wirklich den Ernst der Lage verstehen. Shih Tzus haben übrigens ein massives Ego. Hab so eine selbst hier sitzen.

    Du hast dich an das Forum gewandt, weil du selbst nicht weiter weißt. Das ist schon mal ein super Schritt, sich Hilfe zu holen. Zu Liebe deines Hundes nutze diese Hilfe. Auch, wenns unangenehm ist.

    Niemanden geht es hier darum, dich persönlich anzugreifen. Es geht hier allen nur darum, dass du und dein Hund einen schönen und entspannten Umgang findet. Den Stress, den du beschreibst (und ja, das ist Stress), ist auch für deinen Hund nicht angenehm. Nur, weil der Ton evtl. unangenehm ist, ist der Rat nicht weniger wahr.

    Naja sie hat Angst geäußert, dass der Hund mehr Bellen könnte nach dem Umzug. Da kann man schon hinweise zu geben, welches Maß (zmd gesetzlich) in Ordnung ist. Gibt mehr als genug Menschen die der Meinung sind, ein Hund dürfte man in Mietwohnung niemals hören.

    steht auch dauernd im weg rum.

    Wenn Daisy das machen würde, würde ich ihren Raum begrenzen zB durch Gitter o.Ä.

    Für mich klingt das stark danach, dass der Hund dich reguliert. Das ist weder für dich, noch für den Hund auf Dauer angenehm.

    In dem Zustand der scheinbar gerade herrscht, wo Hund komplette Kontrolle hat, würde ich auch keinen Freilauf ohne Sicherung geben.

    1,5 - 2 Stunden sind ja nicht wenig oder wie meinst du das? Also ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass alle Hundehalter täglich! abends noch länger als 2 Stunden durch die Gegend laufen.

    Also ganz ehrlich? diese 1,5-2 Stunden schafft sogar meine Qualzucht (natürlich auch extrem abhängig vom Wetter) Wobei da auch ganz wichtig ist: die Länge des Spazoergangs sagt absolut nichts über die Qualität von diesem aus! Es macht zB einen erheblichen Unterschied, ob du ne lange Zeit straight an der Leine gehst oder der Hund an der langen Leine oder abgeleint viel am Schnüffeln ist und stehen bleibt.

    Nur weil es leider mehr als genug Halter gibt, die ihre Hunde nicht ordentlich beschäftigen und auslasten heißt das nicht, das dies das Maß der Dinge ist oder sein sollte!

    Bei deiner Beschreibung hab ich auch stark unsere Jacky rausgelesen. Sie ist ein Zwergpudel aber die gibts ja auch in groß :) Also ich empfinde Pudel als absolute Allrounder. Das Einzige was mMn schwieriger ist, ist das Fell. Das braucht halt andere Pflege, als ein Aussie. Nicht unbedingt aufwendiger, das kommt eher auf das Empfinden an. Für mich wäre das Putzen der Wohnung bei Fell, was ausfällt aufwendiger, als das ordentliche Bürsten. Aber da ist halt jeder anders.

    Also ich finde, bei euch passen echt viele typischen Begleithunde und Familienhunde rein.

    Ansonsten wird er tagsüber auch ausgelastet durch Spaziergänge oder Kopfarbeit in der Wohnung. Er zerstört nichts in der Wohnung aus Frust oder macht sich auch nicht anderweitig wegen Langeweile bemerkbar.

    Nur nochmal zur Erklärung um zu verstehen, was die anderen meinen. Es gibt Beschäftigung und es gibt Auslastung. Eine Beschäftigung kann auslasten, muss es aber nicht. Wenn ich zB mit Daisy nur viel an der Leine spazieren gehen würde, wäre sie zwar körperlich fertig aber wäre nicht ausgelastet. Das würde sich in ihrer Lernqualität bemerkbar machen. Also umso schlechter sie mir folgen kann, desto unausgelasteter ist sie. Das ist nur so ein Punkt, woran man das bei meinem Hund erkennt aber das ist natürlich je nach Hund auch unterschiedlich. Was ich damit sagen will ist, dass ein nicht auffallen von Langeweile nicht heißt, dass der Hund ausgelastet ist. Das könnte sich bei deinem Hund durch zB sowas äußern.

    Auch was die Anforderungen von Auslastung angeht ist jeder Hund unterschiedlich.

    Ich verstehe, dass du dieses schauen auf die Rasse blöd findest aber die hohe Wahrscheinlichkeit von typischen Verhalten, darf man auch nicht ignorieren. Du hast da sehr nennen wir es mal anspruchsvolle Rassen drin, die sich meines Wissens nach (gerne korrigieren, falls falsch) teilweise im typischen Charakter widersprechen.

    Ich klink mich mal hier ein, da ich gerade mit dem Clicker Training starte und den Thread gerade gefunden habe
    Langfristig würde ich gerne weniger Leckerlies geben. Meint ihr, man könnte den Clicker grds. auf Dauer als Belohnung nehmen?

    Gibt ja auch Gemeinden die vorschreiben, wo genau die Steuermarke zu hängen hat und das darf durchaus überprüft werden. Bei uns zB muss diese erkennbar am Hund sein.

    Ist quasi nichts anderes wie, wenn man mit dem Auto von der Polizei(zur allgemeinen Kontrolle) angehalten wird

    Man kann ja drüber nachdenken, in Zukunft Kinder zB Leckerlies geben zu lassen. Würde ich jetzt definitiv noch nicht machen. Erstmal darf Wuff lernen, dass Menschen ihn in Ruhe lassen. In Zukunft würde ich das aber vom Hund abhängig machen. Gibt natürlich auch welche, die sich da merken oh cool von Fremden gibts Futter und erst recht hin wollen, was in deiner Umgebung blöd sein könnte.

    Ich sage zu Kindern, die ich abweise übrigens auch immer, wie toll es ist, dass sie vorher fragen nur mein Hund einfach der Falsche dafür ist. Gibt den meisten Kindern doch ein bisschen positives Gefühl.