Beiträge von Tiggy

    Ich drücke aus der Entfernung die Daumen, das das alles wird.

    Zum Loch in der Pfote, es kann auch einfach sein, das er ein Ödem hatte... entweder im Bein, oder direkt in der Pfote.

    Diese Kreisrunden Löcher kenne ich von Patienten, wo sich diese Wundflüssigkeit durch Haut und Schweißporen einen Weg nach draussen gesucht hat. Und da Hunde ja auch an den Pfoten schwitzen, wäre das durchaus eine plausible Erklärung.

    Aber auch die Theorie, das er das Bein nicht gleichmäßig belastet, ist nicht von der Hand zu weisen. Aber das gibt sich, wenn er wieder mehr Kraft hat.

    ...aber. im Grunde kann man da nur raten. Hauptsache es heilt gut ab.


    Ich dachte immer, dass Knochen gut acht Wochen bräuchten um zu heilen, aber vielleicht habe ich das auch falsch verstanden. Ich hatte damals auf jeden Fall länger für Null-Programm bei meinem Spitz gesorgt. Aber das ist ja auch schon einige Jahre her, vielleicht hat sich da ja was geändert in der Zeit.

    Ein Knochen braucht ca 8 Wochen, um vollständig durch zu heilen, ist aber durchaus nach 3-4 Wochen soweit stabil, das er belastet werden kann.

    Durch die Platte ist das Bein quasi ab Tag 1 "Belastungsstabil". Beim Menschen Würde man jetzt sagen, 20Kg Teilbelastung.

    Kleiner Fun Fact: Niemand, wirklich niemand weiß warum. In der Humanmedizin gibt es keinen einzigen Beleg dafür. Die Verplattung ist ja festgeschraubt... und Demente Menschen dürfen direkt Belasten, weil man die nicht anweisen kann(und hier passiert genau das, wie bei 20Kg Teilbelastung... es heilt)

    Eine Kollegin arbeitet gerade an einer Forschungsarbeit, in der Drucksensoren in den Platten verbaut werden, und die Ärzte und Patienten auf dem Handy überprüfen können, wie viel Belastung tatsächlich stattfindet.(in 90% der Fälle viel mehr Belastung)


    Knochen heilt so wieso besser und schneller, unter aktiver Belastung, denn da wird der Körper plötzlich sehr schnell damit, seinen Bauplan zu beenden.

    Wichtig ist einfach eine geregelte Belastung, keine schiefen Sprünge, keine seitlichen Scherkräfte auf dem Knochen.

    Bewegung würde ich in so einem Fall eher über passive Methoden machen. Zumindest habe ich das aktuell so gelernt. Aber letztendlich ist es wichtig sich an das zu halten, was die Ärzte sagen. (Wobei man da auch aufpassen muss. Bei meiner Aina ging es darum, was das Optimum für die Heilung war, damit rückten sie zunächst nicht heraus, weil sie glaubten, dass ich als Halterin eines Arbeits-Border-Collies eh sagen würde, dass das nicht ginge. Ich musste denen das förmlich aus der Nase ziehen. Sie hätte sich im Übrigen über so einen kurzen Zeitraum absolute Schonung vermutlich sehr gefreut.)

    passives Bewegen ist immer schön und gut, wenn ich Kontrakturen vermeiden will, und ist auch nicht verkehrt, in einem solchen fall einzubinden. Vor allem da die Speiche mitbetroffen ist.

    Aber er bewegt sich ja, in seinem Rahmen, und da es ein junger und aktiver Hund ist, sind eventuelle Kontrakturen eh nach spätestens einem viertel Jahr Geschichte.

    Die Speiche bewegt sich in der Pfotenrotation. Beim Hund zwar nicht so stark und deutlich wie beim Menschen, aber dies ist der Punkt, wo es eventuell zu anfänglichen Schmerzen im betroffenen Beinchen kommen kann.

    Ich würde ab der 4.-5. Woche damit beginnen, das Karpalgelenk vorsichtig in alle Bewegungsrichtungen zu bewegen. Zunächst einmal nur soweit, wie er es mitmacht, und dir dann von einer Physio zeigen lassen, wie es geht.


    Kopf hoch, Ostern ist der Spuk vorbei.

    Ich freue mich immer sehr, wenn ich mal Spatzen sehe. In meiner Kindheit in den Sechziger und Siebziger Jahren waren Spatzen die mit Abstand häufigsten Kleinvögel, die gab es überall, gerade auch im städtischen Bereich. Heute ist es für mich eine kleine Sensation, wenn ich mal Sperlinge sehe. Egal ob in der norddeutschen Großstadt, oder bei meiner Mutter bei Bonn am Rhein, oder vor 3 Jahren in der ländlich gelegenen Reha, dort gab es ein Futterhäuschen und viele Meisen und andere Kleinvögel kamen, aber keine Spatzen.

    Wie ist es bei euch? Seht ihr noch Sperlinge?

    Bei mir wohnt eine große Spatzenfamilie in der Buchenhecke.

    Zwischen 9 und 11Uhr sind sie emsig om Garten unterwegs... danach ziehen sie weiter zu den Nachbarn. Man kann quasi die Uvr nach ihnen stellen.

    Ja, es wird als Kur empfohlen, aber eben das, als Kur. Und nicht dauerhaft. Zumal es hier meistens keine wirkliche Evidenz gibt.

    Die Leber ist ein selbstregulierendes Organ, wenn die gesund ist, braucht die keinen Fastentag, ob es bei Entzündungen hilft, weiß ich nicht... eher das weglassen der Reizauslösenden Dinge... aber da muss man nicht fasten, sondern die Ernährung umstellen. Für den Blutzuckerspiegel, ja, theoretisch... aber auch der reguliert sich automatisch... hab ich gesunde Organe, muss ich nicht fasten... ich kann den Körper Unterstützen, wenn ich Kohlehydrate reduziere... ausserdem hat der Körper mehr Last, wenn ich faste, um den Blutzuckerspiegel zu senken, und am nächsten Tag wieder "normal" esse und den neuen Rhythmus aus der Bahn werfe

    Also, dass er hungert möchte ich natürlich nicht.

    Aber wenn man übers BARF liest , sehe ich immer überall das es ca. 2-3% vom Gewicht pro Portion sein sollen.

    Bei 16,5kg und 2,5% Mittelwert sind das aufgerundet 413g. Da kommt mit 485g pro Portion, rein von der Theorie nicht zu wenig vor? Ma abgesehen von der Aufteilung..


    Oder hab ich da eine Fehl-Info?

    Bei der Rechnung wird von einer 7 Tage Woche ausgegangen.

    Lässt du einen Tag weg, musst du einmal die 413g zusätzlich auf die anderen 6 Tage aufteilen.

    Du musst also bei 485g pro Portion noch jeden Tag 485g/6 dazu addieren. Damit kämst du auf ca 90g mehr Futter am Tag.


    Dein Hund hat ja einen Grundbedarf an Nährstoffen, das wird ja nicht weniger, nur weil du einen Tag nicht fütterst... was übrigens von der veralteten Vorstellung kommt, das Wölfe ja auch nicht jeden Tag fressen. (Das gilt wahrscheinlich auch für unsere Steinzeitlichen Vorfahren... aber niemand würde in einer Menschlichen Ernährungsberatung einen Fastentag vorschlagen)

    Hat die Ernährungsberaterin den Fadtentag empfohlen? Und wenn ja, mit welcher Begründung?

    Ich fahre mit meinen Hündinnen gut mit:

    150g Fleisch, (Muskeln, Innereien, Pansen, etc)

    400g Hirsebrei

    Und ein bisl Gemüse

    Mineralpulver

    ...und die sind 13Kg


    Du fütterst weniger,und lässt einen Tag weg, das wäre viel weniger...


    Ich würde das noch einmal durchsprechen

    Darf ich Fragen, warum du einen Fastentag einplanst?

    Je, nachdem, in welchem Sport dein Hund läuft, und wie hoch der Stoffwechsel ist, finde ich die Menge Futter auf 6 Tage deutlich zu gering.

    Würdest du 7 Tage füttern, würde ich dir bei der Menge grob zustimmen... aber so fehlt mir rechnerisch die Energie für den Fastentag.

    Oder fütterst du quasi eine "Ration" pro Woche als Trainingsleckerli?

    Such dir am besten jemanden, der dir ein wenig unter die Arme greifen kann, du kannst dir ja auch vorher anschauen, wie trainiert wird.

    Ich habe die Erfahrung gemacht, das der Spitz gerne "mitgenommen" wird. Unternehm etwas mit deinem Hund, belohne ihn für alles, was du gut findest... Hund auf anderer Straßenseite nicht angebellt ->Keks, 3m nicht an der Leine gezogen -> Keks, mit dir über einen Zaun geklettert ->Keks, auf eine Mauer gesprungen -> Keks, Mutig über ein Gitterrost gelaufen -> Keks, das Gitterrost nur mit einer Pfote berührt -> trotzdem Keks, du pöbelst aus dem Fenster den Postboten an, der gerade dein Paket mit Keksen in die Pfütze schmeißt, dein Spitz pöbelt mit dir zusammen -> Keks für euch beide... Fange einfach an, und mach die Schritte nicht zu groß.

    Werde ein Team mit deinem Hund. Du musst versuchen, eine verlässliche Komponente zu werden. Dein Hund muss zu 80% wissen, wie DU auf eine Situation reagierst...

    Meine Djazzy lässt mich übrigens im Agilityparcours "verhungern" wenn ich unsicher bin, weil sie sich dann nicht auf mich verlassen kann... dann geht sie lieber:rolling_on_the_floor_laughing:(was übrigens Mega peinlich ist, da wir sonst relativ Erfolgreich unterwegs sind)

    Meine sind auch fast überall dabei... Klassiker Baumarkt und Freßnapf, bei und bei der Apotheke dürfen sie auch mit rein.

    Sie haben aber auch schon eine Autowerkstatt erkundet, sind brav im Restaurant, Bus und Bahn kennen sie auch, natürlich auch auf der Kutsche, und Boot sind sie auch schon gefahren. Im Museumsdorf waren sie mit, und auch schon auf einer Wildpark-Safari(haben sich die Wildschweine und Hirche aus dem Kofferraumfenster angeschaut.