Beiträge von Tanjaxb

    Bei uns wohnen zwei Zwergschnauzer Hündinnen, welche mit unserer alten Katze und der 6 jährigen Tochter meines Partner unfassbar problemlos sind. Die Katze hat davor 16 Jahre nie etwas mit Hunden zu tun gehabt und liebt meine Zwerge aber über alles. Auch für den Kater meiner Mama sind die Hunde ein absolutes Highlight, wir müssen die Hunde teilweise von ihm schützen weil er sich ständig an sie kuschelt und sie wäscht.😅 Mit dem Kind sind die total entzückend. Ich liebe diese Ruhe die sie haben, gepaart mit dem ziemlich zuverlässig eingeschaltenem Hirn, die denken einfach mit. Zudem jagen meine Zwei gar nicht, ich nimm die teilweise mit zum Ausreiten, da hätte ich keinen Nerv auf Hunde die jagen gehen. Haaren tun sie überhaupt gar nicht und das Fell ist allgemein ziemlich selbstreinigend, dafür muss man sie halt trimmen. Ich finde sie in einigen Belangen unkomplizierter als die mir bekannten (!) Pudel (Jagdtrieb, Futtermäkelig, Allergien, Sensibilität, Reizoffenheit, Alleinebleiben), aber das muss man sich selber anschauen was einem mehr liegt, sie sind vom Typ her doch recht unterschiedlich.

    Kann mir wer Regionen in Kroatien (mit zwei kleinen Hunden) für den Sommer empfehlen? Wir waren die letzten 3 Jahre auf Krk, im gleichen Apartment, weils dort einfach super war! Jetzt würden wir aber gerne mal was Anderes sehen. Wir kommen aus dem Süden Österreichs also ist das für uns easy mit dem Auto. Italien wäre prinzipiell auch möglich, da habe ich nur etwas Bedenken bezüglich Hundestrände? Ich war bis jetzt nur ohne Hund im Norden (Jesolo, Lignano) und da liegt man halt wie die Sardinen eng beisammen. Abgesehen davon, dass Sand ja ziemlich heiß wird, da finde ich Kroatien mit den Steinstränden angenehmer (für die Hunde. Ich persönlich würde lieber auf Sand liegen.😅)

    Hi Tanjaxb Ich denke ja auch immer über einen Zwergschnauzer nach, wenns wieder ein Rassewelpe werden sollte...erst in ein paar Jahren. kannst du mir Züchter empfehlen, die sich mal näher anschauen lohnen? Muss ja nicht öffentlich sein, gerne auch per PN.

    Dornenrose

    Damit kann ich leider nicht dienen, ich komme aus Österreich und meine zwei sind aus einer ungarischen Zucht. Terri-Lis-07 ist da für Deutschland sicher ein guter Ansprechpartner.

    Dornenrose

    Noch eine Stimme für Zwergschnauzer. Ich hab 2 Hündinnen, Halbschwestern. Nr 1 wacht gerne, aber außer, dass die mal einen Laut von sich gibt und Profi in Knurren ist passiert gar nix. Sie nimmt sich und ihre Aufgabe ernst, aber unterm Strich macht die gar nix was irgendwie schwierig sein könnte. Nr 2 wird im Juni erst 2 Jahre alt, aktuell macht die so halbherzige Anzeichen von Wachsamkeit. Aber sicher nicht mehr als jeder andere Hund. Sie schaut halt wenn wer länger am Zaun stehen bleibt und knurrt auch mal, wenn ein Hund vorbei spaziert und gefühlt durch den Zaun klettert stampft die schon mal auf und startet die typische Schnauzersirene aber beide lassen sich sofort und ohne Theater abbrechen. Ich find das zwar manchmal nervig aber unterm Strich ist das unkompliziert und absolut nicht belastend. Die restliche Zeit sind die so still, dass ich regelmäßig von meinen Nachbarn gefragt werde ob die überhaupt bellen können. Hoopers habe ich mit Nr 1 gemacht, die war der komplette Streber und hat das sehr schnell gecheckt, sie brennt aber nicht dafür. Nr 2 würde das sicher richtig cool finden, die rennt von Haus aus lieber, habs aber noch nie ausprobiert. Wir machen Rally Obedience, Mantrailing und daheim mal Fitness Übungen und Teebeutel Suche - sie machen alles mit einer unwahrscheinlichen Freude und Motivation, aber gleichzeitig mit so viel Hirn, dass es wirklich Spaß macht. Mein Partner ist übrigens auch der Meister der Inkonsequenz und verwöhnt die Viecher nach Strich und Faden und die Zwerge sind einfach nur nett. Komplett unkompliziert, es gab noch nie Probleme wenn die unterwegs waren, was so gut wie täglich passiert. Wir hatten noch nie Probleme mit Unverträglichkeiten, sie haben sich ausnahmslos noch nie mit anderen Hunden oder untereinander in einem ernsthaften Konflikt befunden. Die gehen Streitigkeiten sehr konsequent aus dem Weg und wenn’s der andere Hund wirklich gar nicht checkt werden sie kurz laut, da reichts den meisten dann. Sie kommunizieren wirklich nett und angemessen. Ich kenne viele Zwergschnauzer, definitiv eine zweistellige Zahl, bei unterschiedlichsten Leuten und ich habe von keinem jemals von gröberen Problemen gehört, es wurde immer nur geschwärmt. Meine 2 sind gern gesehene Gäste bei Leuten die nichts mit Hunden zu tun haben, weil „die merkt man ja überhaupt nicht.“ Der Rasse eilt vielleicht ihr Ruf etwas voraus, ich würde mir die definitiv persönlich anschauen. Jagdtrieb beschränkt sich übrigens auf 3 Schritte schneller werden und für ein paar Sekunden nervös sein wenn das Wild vor der Nase rüber läuft. (Außer bei Nager, da sind die nicht mehr so nett. Aber wie oft begegnet man denen? Ich weiß es nur durch die Meerschweinchen von meiner Mama.)

    Ich habe bei ähnlichen Anforderungen zwei Zwergschnauzer. Wenn Schnauzer dann definitiv nur die Zwerge. Da müsste man halt schauen ob man selber trimmen lernt oder jemand wirklich kompetenten in der Umgebung findet. Meine gehen gerne spazieren, machen auch sehr gerne was für den Kopf also komplett ohne Kopfarbeit würde ich (für jeden Hund) schade finden. Für die passt aber zb 10 min konzentrierte Fitnessübungen und dann sind die erstmal wieder glücklich. Ansonsten finde ich die Bichon Fraktion passend(er), im Zweifel aber definitiv eher den Havaneser als den Malteser. Pudel müsste man sich anschauen, die die ich kenne sind hibbeliger und schneller angeknipst als meine Zwergschnauzer.

    Ich habe dank diesem thread jetzt die Nylabones für Weihnachten bestellt. Mal schauen, meine eine Hündin kaut zb Hölzer gar nicht, meine andere ab und zu auf dem Olivenholz. Dafür bekommen sie täglich eine (halbe) Karotte, ob die sich positiv auf die Zähne auswirkt keine Ahnung, aber es freut und beschäftigt sie. Ich kann denen auch kaum Kausnacks geben, die eine nimmt da viel zu schnell zu und es nur einem Hund zu geben finde ich schon hart, zumal die, die es dürfte eh am Holz kaut.

    Ich erziehe, er verwöhnt, lässt vieles durchgehen und ist der komplette „Gute Laune Onkel“ und es ist genau richtig so wie es ist. Meine zwei Hunde sind total nett, von sich aus sehr regelbewusst und machen keinerlei Probleme. Er kommt problemlos mit ihnen von A nach B, sie verhalten sich in der Wohnung total angemessen und sie waren auch schon öfters mit ihm im Büro und auch da war alles entspannt. Sie zeigen bei ihm natürlich schon Verhaltensweisen die ich nicht durchgehen lassen würde (so Kleinigkeiten wie durch den Garten laufen während Leckerlies versteckt werden, ich schicke sie ins Bleib. Oder sie betteln wie die Irren bei ihm, bei mir machen sie sich teilweise nicht mal die Mühe überhaupt zum Tisch zu kommen), aber ihm ist es egal und die Hunde differenzieren deutlich zwischen mir und ihm. Eine Rasse (ein Individuum) welche Inkonsequenz ausnutzt und sich Schlupflöcher sucht wäre hier wahrscheinlich schwierig, wobei man ja an seinen Herausforderungen wächst und ich meinem Partner zutrauen würde, dass er konsequenter sein kann wenn es wirklich notwendig wäre.

    Wenn solche Hunde das kläffen anfangen, dann weil sie nix Anderes zu tun haben und der Mensch das alles laufen lässt. Aber mit bisschen Anleitung is das Bellen mAn gut handelbar.

    Das mag ich noch aufgreifen. Genau so ist es hier auch. Ist denen langweilig, gab’s in letzter Zeit zu wenig Action, ist ihre erste Macke die sind entwickeln bellen und „übertriebenes“ Wachen. Sind die normal ausgelastet sind die ziemlich leise. Wir haben 2 weitere Zwerge im Ort, gleiche Farbe. Ich wurde schon mehrmals angesprochen, wie ruhig meine zwei doch sind, sie hatten mich schon fast verwechselt mit „den anderen die so kläffen“.

    Beim Pudel würde ich auch mit Jagdtrieb rechnen. Die haben eine große Spanne von bis. Eine gute Freundin von mir hat einen Zwergpudel, die jagt sehr gerne, (und ist mindestens genau so wachsam aber mit größerer Tendenz laut zu werden, ich kenne aber nur diesen einen Pudel näher) meine (!) Zwergschnauzer jagen überhaupt gar nicht, die bleiben stehen und schauen, sogar wenn der Pudel mal im Gebüsch verschwindet bleiben die einfach bei mir. Das war minimaler Aufwand, ich habe einfach von klein auf Rücksprache mit mir belohnt, gezieltes Jagdtraining brauchte es nie. Bei mir verjagen sie nur Katzen (und eben diesen bereits erwähnten Hund🫣) aus dem Garten, das ist aber nicht jagdlich sondern territorial motiviert. Sie filtern total zwischen bekannter und fremder Katze, unsere eigenen wurden noch nie gejagt. Verlässt besagtes Tier die Grundstücksgrenze ist es für sie erledigt. Ich kann die theoretisch überall freilaufen lassen, die gehen mit ausreiten, das wäre für mich nicht möglich wenn ich ständig jede Wildspur/Wildsichtung managen müsste. Das einzige was sie richtig triggert sind Nager. Bei den Meerschweinchen hinter dem Zaun sind sie ziemlich angeknipst. Uns ist mal eine Ratte begegnet, da musste ich definitiv eingreifen, aber wie oft passiert sowas? Mir in 4 Jahren genau 1 mal. Gezielt danach suchen tun meine nicht. Meine zwei sind schwarz - silber und aus der gleichen Zucht, welche keinen sportlichen Hintergrund hat. So zur Einordnung.

    Ansonsten schafft ein Papillon sicher deine Wanderungen, das sind richtig sportliche kleine Flitzer. Ich finde die total entzückend, mir wären sie aber zu zart, die sind doch noch mal eine Ecke kleiner und leichter als meine Schnauzer. Man muss die Rassen kennenlernen. Bei mir waren damals die Shelties am 1. Platz und die Zwergschnauzer hab ich mir ehrlich gesagt nur angeschaut weil es eine Züchterin in der Nähe gab und die grundlegenden Kriterien (Größe, Auslastung etc.) gepasst haben. Ich habe mich bei der Suche nach dem 2. Hund nochmal intensiver mit der Rassenwahl auseinandergesetzt da ich dort schon besser einschätzen konnte was ich will und leisten kann, das ist vorm 1. Hund immer schwieriger. Ich habe mich mit Shelties, Jack Russel, Cockerspaniels, Ö. Pinscher, Havaneser Züchter und Halter getroffen. Ich habe bewusst so unterschiedliche Rassen gewählt weil ich verschiedene Typen kennenlernen wollte. Das was am Papier gut klingt kann im realen Leben nicht passen und umgekehrt.

    Ich hab mir deinen Eingangspost grad nochmal durchgelesen. Ich wohne auch in einer Mietwohnung und werde regelmäßig von meinen Nachbarn angesprochen wie unfassbar leise, brav und entzückend meine Hunde sind. Die Bellen in der Wohnung wirklich nur im absoluten worst case, das passiert keine 5 mal im Jahr. Im Haus meiner Mama sind sie viel genauer mit dem Wachen, weil bei ihr weniger Betrieb ist. Die haben da auch schonmal sehr ernst einen Labrador aus dem Garten gejagt weils der Mann zu spät gecheckt hat und sie rausgelassen hat. Ich wohne in einer Eckwohnung mit Garten, an welchem Bewohner von der gesamten Siedlung vorbei „müssen“, da herrscht also schon reger Betrieb. Die wissen einfach was normal ist und was außergewöhnlich. Ich habe bei meinem Garten zu der Nachbarin nicht mal einen Zaun und auch das funktioniert problemlos, die bleiben innerhalb der imaginären Grenze und lassen meine Nachbarin in Ruhe existieren. Meine junge Hündin hat wunderschönes Schreien/singen/jodeln drauf wenn sie sich sehr freut (zb bei viel Dynamik, beim Spielen, wenn ich nach Hause komme). Ist aber definitiv nicht mit Dauerkläffen zu vergleichen. Ich mag Bellen überhaupt nicht, wären meine Hunde so Bellfreudig wie man es der Rasse nachsagt hätte ich mir nicht den 2. Schnauzer geholt.😅