Die zwei Katzen einer Kollegin heißen Keks und Plätzchen. Die vorherige Katze hieß Cookie ![]()
Beiträge von zitronengelb
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Liebe Solumna danke dir für die Antwort. Ich habe inzwischen selbst schon ein wenig gelesen, auch dass (-/-) keine Garantie für ein Ausbrechen der Erkrankungen ist. Ich erinnere mich noch daran, dass MDR1 vor knapp über 20 Jahren, als wir unseren Sheltie geholt haben, schon ein aufkommendes Thema war.
Irgendwie wundert es mich trotzdem, dass man mit genetisch betroffenen Hunden, nicht nur Trägern, weiter züchtet, wenn dafür keine Not besteht. Da scheint, deiner Aussage nach, bei KHC mehr drauf geachtet zu werden als bei den LHC? -
Was bedeutet eigentlich, wenn ein Hund CEA (-/-) ist, aber gleichzeitig als frei betitelt wird? Dass die genetische Grundlage für CEA da ist, aber es (noch) nicht ausgebrochen ist?
Ist es bei Collies eigentlich üblich, mit CEA (-/-), DM (-/-) und MDR1 mindestens (-/+) zu züchten? Gibt es nicht mehr ausreichend freie Hunde oder ist das Risiko trotz (-/-) einfach nicht sehr hoch?
Ich bin grade über ein paar Angaben bei Züchtern gestolpert und habe mich gewundert. Vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus :)
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Joah, ich hab's auch für common sense gehalten, dass das meiste spitzohrige Schäferhundige (ob deutscher, belgischer...) nunmal ein im Durchschnitt erhöhtes Aggressionspotential hat. Versteh' die Diskussion hier nicht.
Zur Kommunikation: Ich finde Schäferhunde leicht zu lesen, aber sehe selten welche, die nicht schon mit einer gewissen Grundanspannung in Kontakt v.a. mit anderen Hunden gehen. Meine Hündin zum Beispiel droht für mich gut sichtbar, aber nur sehr kurz, bis sie zum Abschnappen übergeht, wenn ihr ein Hund eine Millisekunde zu lang am Hintern klebt.
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Ah, danke nochmal. Ich dachte erst, du „belohnst“ nur über die Freigabe zum fressen und hab deshalb nachgehakt. Ich arbeite bei sowas auch gerne mit Marker, nur das bei uns Fressen nicht das Thema ist, sondern andere Dinge.
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Wie belohnst du denn das warten? Ich bin nicht sicher, ob ich das richtig verstehe.
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Okay, danke für die Erklärung. Ich würde da (jetzt übertragen auf andere Situationen) den Weg gehen, dass Warten/Anzeigen explizit positiv zu belohnen und so eine insgesamt höhere positive Erwartung aufzubauen. Da liegen dann eben die Unterschiede.
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Ich trainiere das erfolgreich in der Praxis. Man baut das mit Motivation und Strafe auf wenn es denn zuverlässig klappen soll, der Hund soll ja nicht nur leichter warten, sondern auch zuverlässig.
Kannst du da deinen konkreten Aufbau beschreiben? Das würde mich total interessieren
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Für sie sind gefundene Sachen aber auch einfach nicht so wichtig.
Das ist ja im Training häufig ein Punkt, vieles klappt weil der Hund eh nicht das große Interesse hat. Solche Bereiche trainieren sich sehr einfach. Interessant wird es einfach wie man erfolgreich in Konflikten trainiert.
Klar, da hat ja jeder seine Themen :) Maus1970 hat ja bei ihrem verfressenen Hund berichtet, dass es bei ihr funktioniert.
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Wie sorgst du denn im Alltag dafür das es sich nicht abnutzt? Je nachdem wie / wo du wohnst muss der Hund ja doch sehr oft etwas anzeigen und du wirst ihn draußen ja nicht GENAU DAS was er anzeigt geben bzw nehmen lssen wie im Training ? Da hätte ich Sorge das der Hund je nach Typ nach 1-3x "Ernstfall" genau das tut was man nicht möchte weil er verstanden hat was gestellt ist und was nicht.
Da bin ich ganz bei dir, wäre wie gesagt auch mein Zweifel und ich hab’s wie gesagt auch selbst nicht so gemacht. Kommt sicher aber sehr auf den Aufbau, den Hund und das lebensumfeld an. Ich hätte keine Lust, in der Stadt jeden Mist, der da rumliegt angezeigt zu bekommen, falls ich einen Hund hätte, den alles interessiert.
Bei meiner Hündin könnte ich sagen, dass ordentlich durch die Situation durchbelohnen, ein paar Übungen einbauen, die ihr Spaß machen und so Distanz aufbauen sie über jeden Fund hinwegtrösten würden. Für sie sind gefundene Sachen aber auch einfach nicht so wichtig.