Ich brachte vor über 12 Jahren meinen Sheltie in die Beziehung. Mein Freund hatte keine Erfahrung mit Hunden, außer ein paar ordentliche Narben am Arm von nem DSH.
Die beiden haben sich gut verstanden, er hat mal ne Runde übernommen und nach ein paar Jahren auch um den Hund getrauert.
Als die Umstände gepasst haben, war mir klar, dass ich wieder einen Hund möchte. Er hätte das nicht gebraucht und dann bin ich auch noch beim Belgier gelandet, dann noch Tervueren statt Groenendael… Beim Kennenlernen der Zucht war er dabei, dann waren wir die Welpen häufiger besuchen und schon beim ersten Mal ist unsere Hündin direkt auf seinen Schoß gekrabbelt und eingeschlafen 
Es ist generell unser Hund, wir fühlen uns beide verantwortlich. Er übernimmt mehr alltägliches, weil ich mit Beruf und Ausbildung zeitlich mehr ausgelastet bin. Ich übernehme Hundesport und Training auf dem Platz.
Bei der Erziehung ziehen wir komplett am selben Strang, sind beide gleich konsequent, haben sehr ähnliche Ansichten. Ich bin was Lernmechanismen usw. angeht geübter, da übernimmt er oft meine Vorschläge. Hundine liegt im Bett oft zwischen uns und wird von beiden Seiten gekrault. Ich bin sehr froh, dass es so läuft 
Gleichzeitig sage ich manchmal (im Witz), dass er Glück hat, Hunde zu mögen, denn mich wird’s nicht ohne Hund geben
Ich könnte mir nicht vorstellen, mit jemanden zusammen zu leben, der nicht zumindest ein kleines bisschen die Hundeliebe teilt.