Beiträge von Anirac

    Wir machen das schon länger...

    Nicht 100%, aber das gemeinsame mit dem Hund spricht mich sehr an.

    Ja, das dachte ich jetzt auch.Theo arbeitet unglaublich gerne mit mir zusammen.

    Nur über verbieten bin ich jetzt nicht weit gekommen, sobald er weiß, dass ich keine handhabe habe. Ich konnte ihn auch schon von einem reh abrufen, so ist es nicht.

    Aber da war es in die Büsche geflüchtet, ergo kein sichtbarer Reit mehr und ich hatte ein dummy.. Da hatte ich dann gewonnen. Also da springt er extrem auf den sichtbaren Reiz an.

    Also die einzige "Alternative " für uns wäre ein sprühhalsband oder eben immer an der leine lassen. Mit dem zweiten könnte ich leben, wenn ich wirklich alles versucht habe.

    Ich kenne einige, die mit dem sprühhalsband "erfolgreich gearbeitet" haben. Daher bin ich froh, daß ich jetzt noch diesen Weg ausprobieren kann, den qir gemeinsam machen können. In der Hoffnung er fragt irgendwann an, ob wir "fährten" gehn oder nicht. Dass er vermutlich nie sorgenlos überall ableinbar wird, ist mir bewußt. Aber dieses verrückte durch den wald Spuren abarbeiten, kann ich ja so vielleicht kanalisieren. So meine naive traumvorstellung 😆

    Danke für eure Antworten. Theo hört an der schlepp sehr gut, da geht auch noch ein "stopp" in 25 Metern Entfernung.

    Aber ich habe den Eindruck je mehr Verbote ich ihm da mache, desto mehr büxt er aus, sobald er die Gelegenheit hat.

    War es früher nur auf Sicht, macht er sich jetzt nach dem ableinen in unter einer Minute auf den Weg und rennt "verrückt" im Wald Spuren nach. Wenn dann nichts ist, kommt er auch recht schnell wieder, aber natürlich möchte ich das nicht.

    An der leine hat er auch ne super wegtreue, egal ob die Leine 5 oder 40 Meter lang ist

    Sobald die ab ist, merkt man richtig, dass er das jetzt nutzen muss. Das hat sich auch total hochgeschsukelt. War er anfangs nur bei jedem 5. Spaziergang ab, nutzt er jetzt jedes ableinen oder auch nur, wenn er merkt ich hab die schlepp nicht an de Hand, um auf spurensuche zu gehen.

    Daher wäre mein Weg jetz: gemeinsam nach seinem Anzeigen Spuren suchen lassen an der leine, dafür bedeutet leine ab, dass er sich nur um mich rum bewegen darf. Zumindest erstmal. Dass diese erwarungshaltung mal unterbrochen wird.

    Wild sehen tun wir leider nur sehr sehr selten.

    Jetzt waren wir 2 mal gemeinsam auf spurensuche und natürlich fand er es große klasse. 2 mal hat er auch schon einen Abbruch gezeigt: einmal dachte ich ich könnte ihm ne Spur zeigen, hab ihn gefragt, ob er da was suchen will, dreht er sich zu mir um, setzt sich hin und guckt mich an. Da war wohl nix 😅

    Beim 2. Mal hat er auf der Spur plötzlich innegehalten, kurz in die Richtung gestarrt und sich dann zu mir umgedreht und mich angeschaut. Das fand ich echt verblüffend

    Das hilft dir zwar nicht, aber ich bin etwas neidisch. Mein Hund kommt nämlich nicht aufs Sofa *heul* und wir hätten das so gerne 🙈 (habe schon überlegt einen zweiten anzuschaffen, nur damit sich die chance erhöht, einen Hund aufm Sofa zu haben :smiling_face_with_halo: )

    Einige Monate ist er nachts aufs Sofa und hat dort geschlafen, aber immer erst, wenn wir im Bett waren.

    Ansonsten was das weg/runterschicken betrifft: unser Hund darf in die Küche. Wenn gekocht wird, ist er natürlich gerne in den Füßen und mir ist das zu heikel, er wird dann rausgeschickt. Gar kein Problem.

    Man kann sich echt drüber echauffieren, dass Pferde nicht beschlagen sind? :lachtot:Die Leute müssen ja sehr viel Langeweile haben, um sich über den Beschlag anderer Pferde Gedanken zu machen… Bei uns ist beschlagen, wer es benötigt. Wer es nicht braucht, läuft barhuf. Die trächtigen Stuten haben die Eisen jetzt runterbekommen, weil sie schon im Mutterschutz sind. Auch früher im Reitverein waren die meisten Pferde barhuf.

    Ich hatte gestern nach langer Zeit mal wieder Unterricht und ich habe jedesmal das Gefühl, zum ersten Mal auf dem Pferd zu sitzen, so blöd stelle ich mich gefühlt an :hust: aber am Ende war man zufrieden mit uns und Conti war kein Brett mehr.

    Man kann sich auch darüber echauffieren, dass man mit dem.Pferd Bodenarbeit macht (wenn es kein zugeschnürtes Longieren ist) und auch, wenn man mit dem Pferd joggen geht.

    Meine stute hatte ne hohle Wand und da wurde ich dann angepflaumt warum das arme Pferd denn auch ohne Eisen laufen muss, wäre ich ja selbst dran schuld.

    Komisch, dass ich an solchen Ställen nie Gesellschaft fand 😅

    Ich bin da auch völlig raus. Ich guck mir da nix an, fahre auf kein Turnier, guck mir da auch nix im Fernsehen an etc.

    Ich trainiere mit meinem Buben mit Hilfe meiner tollen Trainerin und fertig. Da gibt es auch keine Schubladen, da wird auf Reiter und Pferd zugeschnittenes Training gemacht und damit bin ich super zufrieden.

    Mein Pferd kann aufm Platz noch nicht viel, aber ist such okay für mich. Ich ja auch nicht 😁 aber wir üben fleißig weiter und es geht nur ums gesunderhaltende reiten. Was die anderen machen, ist mir schnuppe.

    Ich sag meine Meinung, wenn ich gefragt werde, ansonsten halte ich mich raus. So halten es aber quasi alle bei uns am stall und das macht es trotz "großem" stall sehr angenehm bei uns. Egal ob mit oder ohne Eisen, hufshuhe, Gebiss oder gebisslos, Bodenarbeit oder nicht, sattel mit oder ohne baum, englisch, Western, klassisch- ist bei uns alles wurscht. Wurde auh schon angefeindet an anderen Ställen, weil ich meine Pferde nicht beschlagen lasse, nicht nur reite oder gebisslos reite. Konnte ich Gott sei dank alles hinter mir lassen und man bekommt auch ein dickes Fell.

    Mittlerweile will jeder meine Trainerin haben und viele Fragen erstaunt nach dem Glücksrad und ich werd angesprochen, weil Picasso barhuf so gut läuft. Gott sei dank gibt es auch solche ställe.

    Eine meiner hundetrainerinnen hat davon auch erzählt. Die hat viele Kurse gemacht zu aggressiven Hunden und eine war dabei- total lieb und nett und brav und unauffällig. Da dachte sie noch da müssen sie sich vertan haben. Jo. Bis dann der Maulkorb mal ab war. Dann war Polen offen. Schon wahnsinn

    Bei dem Stall in welchem ich die kennen gelernt hab, waren die garnicht scheintot. ^^

    Aber kann gut sein dass das eher ne Ausnahme ist, bzw stark auf den Stall ankommt.

    Dort waren bspw hauptsächlich Reining-Pferde, keine Pleasures und der Umgang war mMn auch sehr nett ( zumindest was ich dort gesehen habe).

    Das war bei uns leider nicht der Fall, obwohl es auch v.a. reiningpferde waren.

    Ich meine auch gar nicht scheintot im Sinne von kein Temperament, sondern wirklich kadavergehorsam.

    Da wurde dem Jährling in den Hintern getreten, wenn er beim putzen nicht still stand, der 4 jährige quarter aus der Box in die Halle und los geht's mit den Spins unter Sporen und wieder zurück in die Box.

    Pferd ist neugierig-klatsch. Pferd scheut-klatsch.

    Deswegen waren wir da aber auch nicht lange, da ist meine Stute auch richtig "blöd" geworden und am jetzigen Stall haben wir Gott sei dank nur eine, die blöd zu ihrem Pferd ist.

    Früher wollte ich ja auch immer nen quarter haben (bin im Westernstall großgeworden).

    Zu meiner Arabern kam ich ja ungeplant und alle Quarter, die ich daraufhin kennenlernte, waren so gar nicht meins.

    Hätte ich gawani so behandelt wie die an dem einen Stall ihre Quarter, die hätte mich am nächsten Tag (zurecht) nicht mehr aufsitzen lasen. Die haben einfach alles mit sich machen gelassen, fand die alle sehr tot. Ist sicher auch ne ausbildungssache..

    Meine hätte man mit ihrem Charakter so nicht hingekriegt 😅 An dem Stall durfte ich mir auch einiges anhören und qie oft mir da empfohlen wurde, die mal richtig zu verprügeln...

    Und immer zu späßen aufgelegt, immer in der Kommunikation mit einem tollen Humor.

    Und die ersten Jahre ziemlich hysterisch 😅

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    Da war sie zu moppelig, aber da sieht man gut, dass sie recht stämmig war. Das mag ich auch an den shagyas.

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    Die Mama von meinem (meine allertollste, allerliebste, sehr sensible beste freundin) war auch ein shagya-araber.

    Richtig Pfeffer im Arsch, hat nichts verziehen, super fein, aber charakterlich absolut ehrlich und super treu ihren Menschen gegenüber.

    Sie war wirklich meine" beste Freundin " und ich werde sie mein Leben lang vermissen.

    Nach 3 Stunden Ausritt alle platt und sie: okay, bin warm, geht's los? Gelaufen wie ein Nähmaschinchen. Sobald ich da war, war sie neben mir. Absolutes ein-mann-pferd. Die Suche nach einer RB musste ich bei ihr aufgeben 😅

    Sollte ich nochmal irgendwann ein Pferd kaufen (was ch nicht glaube), schaue ich auf jeden Fall nach shagya.