Beiträge von Anirac

    Die Strategie ist anscheinend, die Hunde so fett zu füttern, dass sie dem Wild nicht mehr hinterherkommen

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    okay- DAS würde ich auch schaffen 😆 aber das möchte ich nicht... erschreckend 😯

    Die meisten Leute bei uns, die ihre Hunde frei laufen lassen, lassen sie einfach in den wald, Böschungen hoch und runter und denken sich da nix bei. Da ist der Hund auh mal kurz weg, aber "der kommt auch gleich wieder". Das habe ich schon immer staunend beobachtet und das möchte ich zum Beispiel üüüüüberhaupt nicht, bin hier auf weiter Flur aber scheinbar recht alleine mit meiner Meinung.

    Und die Leute schütteln die Köpfe, weil mein doch eh schon "perfekt" hörender Hund (für die) ja gar nichts darf.

    Aber das ist für mich auch definitiv ein Nogo. Dafür hab ich zu viel Respekt vor der Natur.

    Jetzt beim ausprobieren sind wir schonmal in den wald, wo er dann einer Spur folgen durfte, aber das ist für mich auch nicht das, wie es sein sollte. Wie das nur auf den Wegen gehen soll, ist mir allerdings auch noch schleierhaft. Daher finde ich den diskurs jetzt auch ganz interessant

    Wen es klingelt und er aufspringen will (was er nur 1 von 3 mal macht) sage ich "äh äh" oder "m m" mit Handzeichen und dann legt er sich wieder ab. Haben wir auh nie "geübt" , sind einfach so Sachen, die sich im Alltag alleine trainieren. Zumindest bei diesem Hund hat das so geklappt 😅

    Ich hab das auch nie trainiert. Aber offensichtlich war die Körpersprache klar, ich sag "geh ab" und er geht. Dafür gab es nie eine Belohnung oder sonstwas. Ist mir dann auch wurscht, ob er sich auf seine Decke trollt oder ins Körbchen oder in den Flur. Hauptsache aus den Füßen. Jetzt brauch ich keine Körpersprache mehr, nur noch "geh ab". Manchmal gibt es daraufhin ein verbales Lob, meistens aber nicht. Das hat sich einfach so von alleine ergeben, wurde wie gesagt nie extra trainiert.

    Genau wie wenn er irgendwo im Weg liegt und ich wo ran muss. Dann sag ich "vorsicht" und er geht aus dem Weg. Haben wir auch nie geübt oder trainiert

    Das mit den 10-und mehr -meter-leinen hab ich auch nicht verstanden. Da sind die Hunde dann ja wirklich weit weg und machen"ihr ding". Das wäre zumindest mein Gefühl.

    Habe auch schon gehört, dass die FP-gruppe bisschen sektenartig ist 😅

    Finya ist zeitweise auch an ner 20m Schleppleine gelaufen. Die wusste da aber schon lange, dass sie nicht vom Weg runter darf und ist auf "Stopp" auch gestanden wie ne Eins.

    In Gebieten, wo so viel Wild war, dass sie sich nicht mehr an ihre Regeln erinnern konnte, bin ich aber doch lieber mit der 10m Leine gegangen :grinning_squinting_face:

    Ich lauf mit Theo auch teils an ner 40-meter-leine, aber dann gibt es natürlich die Regeln, an die er sich hält. Mit der Entfernung würde ich ihn nie auf ne Spur schicken

    @alsatian_00

    Nee, nee! Alles gut. Finde aber toll, dass du für mich ein paar nette Worte mit rein schreibst. Das verhindert von vornherein Missverständnisse! :sweet:

    Ich versuche ihn normalerweise - außer ich leite bewusst Spiel- oder Kuschelzeit ein - sein Ding machen zu lassen bzw. zu ignorieren. Er ist eigentlich derjenige, der schlecht los lassen kann. Ich schaffe es nicht mal alleine in die offene Küche um mir ein Glas Wasser zu holen. Er ist sofort neben mir, obwohl er gerade noch geschlafen hat.

    Ich glaube es wird auch gemeint ihn gedanklich mal "loszulassen", nicht jeden Blick, jedes Verhalten zu zerdenken und immer mit den Gedanken bei ihm zu sein von wegen "was hat er jetzt gemeint, warum hat er jetzt so geguckt, geht's ihm nicht gut, ist das normal, oh gott, ist das unnormal, warum hat er jetzt den Kopf gedreht.." etc pp ;-)

    Ich finde eh man muss sich aus jeder "Methode" das rausziehen, was zu einem passt. Habe ich bei den Pferden auch immer so gehalten. Ich kann mir aber auc vorstellen, dass der Hund, fühlt er sich sich in dieser Sache, die ihm so wahnsinnig wichtig ist (ist das einzige, wo mein Hund seinen Gehprsam vergisst) von seinem Menschen ernst genommen, vielleicht doch mehr in die Kommunikation geht, statt drauf zu warten, dass niemand guckt und dann auf spurensuche zu gehn, bevor es wieder ein nein hagelt oder jemand schimpft.

    Da gibt es Na klar auch Regeln. Und ich lasse mich sicher nicht vom Hund durchs Gestrüpp ziehen, genausowenig wie beim mantrail. Es ist etwas, was man gemeinsam macht.

    Ich denke der Hund lernt dann auch, in solchen Situationen noch ansprechbar zu bleiben, weil er eben in Verbindung steht.

    Und ich dann auch mal sagen kann "so, jetzt ist auch gut, lass uns wieder gehen". Auf den Spuren, denen wir bislang gefolgt sind (gut, war auch erst auf 2 Spaziergängen), war weit und breit kein Wild in Sicht.

    Blind und meinungslos irgendeinem "Guru" zu folgen ist so gar nicht meins. Aber verschiedene Ansätze ausprobieren und schauen was funktioniert und wie kann ich das in unseren Alltag und unsere Regeln integrieren, finde ich spannend.

    Ich habe auch die Stirn gerunzelt, als ich die ersten Seiten las, dass die da immer Fasane hochjagen. Denn ich möchte nicht, dass mein Hund ein Tier hochjagt. Aber das kann man ja entsprechend abwandeln (abgesehen davon gibt es bei uns vor allem rehe und schweine), und schauen wie es funktioniert und was es für Ergebnisse hat.

    Ich glaube ja auch, daß mir das auch was bringt fürs Mantrailing 😁

    Da kann ich ihn in aller Ruhel öesen üben, so ganz für uns. So hat er ja auch z.b. schon negativ angezeigt, obwohl wir das noch gar nicht gemacht haben beim trailen. Das kann man da sicher ausbauen und das gelernte mit ins trailtraining nehmen.

    Leider sind unsere Wälder sehr dicht bewachsen, teilweise ist es gar nicht so einfach, ihm zu folgen 😅

    Aber was ist sonst echt schön, in seine Welt abzutauchen und sich die Welt mit seinen Augen anzuschauen. Man geht auch viel bewusster durch den Wald.

    Genau das habe ich jetzt auch schon gemerkt. Wie gut es tut, statt "nein, böser Hund, hör auf damit", "oh, was hast du schon wieder in der Nase..." zu sagen "oh, ist das interessant? Sollen wir gucken gehn?"

    Und auch zu sehen, wie er da verrückt im Wald rumrennt, weil ich jetzt dabei bin statt abseits zu stehen und mich zu ärgern.

    Und auch zu sehen: da sind wirklich spannende Spuren. Da MUSS wild gewesen sein.

    Ich bin sehr gespannt wie sich das entwickelt.

    Ich neige ja zu kontrollverhalten, muss ich zugeben. Es wundert dann eigentlich auch nicht, wenn der (junge) Hund das dann mal aufbricht.

    Er muss immer hören, immer der vernünftige sein.. brav und ruhig soll er sein. Und das ist er ja auch im Alltag. Im Sport ist er ein anderes Kalibrer, aber auch da: er soll sich kontrollieren, nicht rumbellen, nicht schreien, nicht will rumrennen...) Also einfach ganz viele Neins.

    Ich denke ich sollte ihm da mal was zugestehen und vielleicht bringt das unsere Beziehung auch auf eine ganz andere Ebene, wenn ich eben auch mal auf seine Ebene komme, wo ich ja den ganzen Tag von ihm verlange, sich MIR anzupassen.