Beiträge von Bordy94

    Gottseidank ist nichts Schlimmeres passiert!


    Ich hatte vor etwa 3 Jahren eine Erfahrung, die mir so richtig unter die Haut gegangen ist. Ich war mit meiner BC Hündin, damals noch Einzelhund, bei uns am Fluss. Bisschen dümpeln, bisschen Füsse baden, bisschen Lesen. Scheinbar zu wenig Action fand Looney- und hat es doch tatsächlich nötig gefunden, eine Ente zu jagen. Eigentlich ist das verboten und eigentlich weiss sie das auch. Und macht es EIGENTLICH auch nicht. Nun gut, dachte ich mir, passiert ist passiert und Rückruf wär in dem Moment wohl eh auf taube Ohren gestossen und an Abbruch hab ich irgendwie gar nicht gedacht. Hund wird nach ein paar Meter im Wasser wohl umkehren. Die Gute fand aber Gefallen daran, dass es Flussabwärts beim Schwimmen so richtig schön vorwärts ging (sie liebt schwimmen) und die Ente war ja auch noch vor ihr.

    Als sie nach etwa 40 Meter umkehren wollte, war dort der Sog des Flusses so stark, dass sie es nicht mehr zurückschaffte, ja nicht mal auf der Stelle bleiben konnte. Hilflos ist sie dann den Fluss rundergetrieben. Ich natürlich am Ufer nachgerannt, wissend, dass auf meiner Seite des Flusses ein steiler Hang und teilweise Abgezäunt ist. Weiter unten eine Stromschnelle.

    Gottseidank ist Looney eine gute Schwimmerin und hielt noch eine Weile durch, bevor ich sie an einer geeigneten Stelle endlich aufgabeln konnte. Ich mit zerkratzten Armen und zerschrammten Beinen, der Hund unverletzt. Aber das hätte auch so richtig übel ausgehen können.

    Ich persönlich würd mal abwarten, sie waren ja schon beim TA. Und beobachten.

    Meine Sheltiene hatte ein paar Tage später, als sie hier ankam, plötzlich einen Knubbel am Bauch. Anfangs sah es nur aus, als wäre die Haut etwas "abgehoben", doch nur wenige Tage später war es eine murmelgrosse Beule. Da wir eh die Woche drauf den TA Termin zum Impfen, Chip umschreiben etc. hatten, meinte er anhand des Fotos: Abwarten. Ich hab die Stelle dann regelmässig desinfiziert, Knubbel wurde noch grösser und leicht verfärbt (immer in Kontakt mit TA natürlich). Nochmals ein, zwei Tage später dann der Schock: Sheltiene hat es aufgeleckt. Es war ein regelrechtes Loch und sah echt eklig aus. Ich fand dann tatsächlich noch einen Mini Rest Zecke darin. Als dieser weg war, war der Heilungsprozess eine ganz kurze Sache. Scheinbar herrscht bei uns ein ganz ganz anderer Zeckendruck als dort, wo sie vorher gelebt hat. Sie hatte zwar was gegen die Viecher drauf, aber die hier lebenden Zecken haben darüber nur müde gelacht.

    Das war kurz vor dem Platzen. Ein paar Tage nach Entdeckung sah das Teil ziemlich genauso aus.

    Spoiler anzeigen

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Nein, gar nichts. Kind war dann halt einfach da. Die erste Zeit war das Baby auch absolut tabu für den Hund, da sie doch etwas aufgeregt am Anfang war. Das hat sich aber schnell gelegt, als sie gemerkt hat, dass sie das Baby nix angeht.

    Hier auch. Zumindest die ersten 1-2 Tage, dann hat sich das irgendwie von selbst eingependelt. Jetzt liegen auch mal alle gemeinsam (natürlich unter Aufsicht) zusammen auf unserem Bett und es scheinen alle zu geniessen.

    Hier war das Ganze viel unkomplizierter, als ich mir ausgemalt hatte bez. Management.

    Am KiWa laufen hab ich nicht gesondert geübt- beide laufen aber am Pferd, und die Grosse am Fahrrad mit. Dort gelten in dem Sinn dieselben Regeln.

    Zu Leinenagression und deren Vorstufe (gespannte Leine) hat Thomas Baumann zwei wahnsinnig hilfreiche Videos hochgeladen. Diese Inputs haben uns auch nochmal enorme Fortschritte ermöglicht (zu finden unter Baumann- Verlag auf Youtube).

    Aktuell Löst meine Grosse gar nicht mehr aus:applaus: Nur die Kleine versucht jetzt, ihre Grenzen bei uns neu auszuloten (sie ist ja erst 7 Monate bei uns und hier so richtig aufgeblüht).

    Ich find das auch überhaupt nicht schlimm, selbst ohne Babyfon nicht. Kenne aber auch andere Ansichten von Müttern, die nicht mal mehr alleine ins Bad gehen.

    Meinen Sohn (5.5 Monate) muss ich situationsbedingt am Abend manchmal auch mal 5 Minuten allein lassen, eben auch wenn die Hunde noch kurz vor den Garten Pipi müssen und ich allein bin. Klar, eine Gassirunde von 30 Minuten würd ich jetzt logisch nicht machen. Aber 5-10 Minuten hey- das Schlimmste was passieren kann, ist dass Baby aufwacht und schreit und ich halt nicht sofort innerhalb einer Minute zur Stelle bin. Passiert ist mir das bis jetzt noch nie, aber selbst wenn: 49 von 50 Mal bin ich sofort zur Stelle. Ich denke nicht, dass das Kind da irgend eine negative Verknüpfung herstellt. Aber ist natürlich wie vieles Ansichtssache. Verunsichern würd ich mich davon aber nicht.

    Wenn die Grösse bei einem aus dem Ausland vermittelten Hund schon jetzt ein Problem ist: Ich würde ihn wieder abgeben. Und mich ganz klar davon distanzieren, wieder einen Hund (vor allem aus dem Tierschutz) aufzunehmen. Da können noch viele andere, wesentlich einschränkendere Faktoren auf dich zukommen. Zumal bei einem Auslandmix unter einem Jahr alt einfach ALLES auf dich zukommen kann, nicht nur bezüglich Grösse. Da hätte man eigentlich auch selbst darauf kommen könnnen. Ausbaden muss es dann der Hund, was ich extrem traurig finde.

    Ich finde das auch immer extrem Abhängig vom Berufs- und Familienleben.

    Als ich noch fast Vollzeit gearbeitet habe und nur einen Hund hatte, gingen wir immer morgens vor der Arbeit eine kleine Runde (30min), Mittags gabs nur kurz Garten mit meinem Mann zum Lösen und Abends war dann immer die lange Runde (1-1.5h). Dunkelheit oder mieses Wetter spielten da auch nie eine Rolle.

    Aktuell mit meinen nur zwei Arbeitstagen pro Woche wegen Baby, wird es an den Arbeitstagen nur zweimal eine 30 Minuten Runde geben. Mittags wird mein Mann eine Löserunde machen müssen, weil die Sheltiene den Garten dafür nicht nutzt.

    An den arbeitsfreien Tagen ist es unterschiedlich. Meist gehen wir zwei lange Runden (je 1-1.5h). Einmal in der Woche kommen die Beiden auch mit am Pferd und wenn nicht gerade Winterpause ist, bin ich mit der Grossen noch einmal die Woche auf dem HuPla.

    Bei richtig miesem Wetter gerne auch mal nur eine lange Runde (1.5-2h), einfach aus Faulheit dann die Hunde nicht ein zweites Mal waschen zu müssen:rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber Gassi an sich gehe ich eigentlich immer mega gern. Nur das Drumherum bei Matschwetter (Mich einpacken, Kind einpacken, die Hunde bemanteln und am Schluss alles wieder sauber bekommen) ödet mich manchmal schon sehr an.

    Sie hat sie nie wirklich am Nacken gepackt, sondern eher mehr am Fell. Das Problem ist bei uns immer noch eher, das es so plötzlich kam. Die letzten Jahre waren wirklich super (Die anfangs Probleme sind schnell vergangen sie haben auch miteinander gespielt/Gassi gegangen) wir könnten uns vorstellen, dass sie sich vielleicht erschreckt hat, sie hatte am Anfang nie ein Geräusch gemacht (Bellen, Jaulen, etc.) und der Stress mit unserem erst Hund kam auch, dessen das sie ein Beller ist. (Juba wurde scheinbar viel fürs Bellen geschlagen, so Info vom Tierheim) könnten uns vorstellen, dass sie vielleicht sich erschrocken und kurz wieder in „alte Verhaltensmuster“ zurückgefallen ist.

    Naja so plötzlich find ich das von der Neschreibung her gar nicht.

    Aber selbst wenn die Situation mit dem Bellen der Auslöser wäre-das würde die ganze Situation ja bloss noch unberechenbarer machen und ergo gefährlicher.

    Ich sehe da keine dauerhaft entspannte Lösung für alle. Aber das ist nur mein Eindruck von dem, was du schilderst.

    Die Situation klingt für alle Beteiligten furchtbar. Furchtbar unentspannt und furchtbar gefährlich.

    Man muss sagen, dass wir nie das Gefühl hatten, sie wollte sie ernsthaft verletzen, aber wir sind uns auch im Klaren, dass sie ein traumatisierter Hund ist, die immer noch viele Angst Probleme hat.

    Zu Beginn hatte Juba kurz Schwierigkeiten mit Bonnie, sie hat sie immer einer Weile umrundet, sie beobachtet und ist langsam um sie herum geschlichen, bis sie ohne Vorwarnung sie plötzlich am Nacken packte

    Meiner Meinung nach widerspricht dieser Fakt eurem Gefühl, dass da "nichts ernsthaftes passiert". Einen Artgenossen am Nacken zu packen, ist bei den meisten Hunden gleichzusetzen mit "ich mach dich kalt". Ich weiss, es geht aktuell um die andere Hundekonstellation- aber für mich klingt die ganze Gruppe seht unharmonisch und potentiell gefährlich bis tödlich (vor allem auch bei den Grössenunterschieden).

    Ich habe ehrlich gesagt Zweifel, ob ihr das Ganze richtig einschätzt und würde nix ohne Trainer rumdoktern und bis dahin strikt trennen.

    Ahja bezüglich Trage noch:

    Ich würd persönlich keine mehr vorgängig kaufen. Ist mir leider passiert und war ein absoluter Griff ins Klo. Lieber dann den Kleinen Wurm erstmal in ein Tragetuch und später eine Trageberatung in Anspruch nehmen. Es gibt tausend Modelle aber meist muss man sich ein bisschen durchtesten.