Beiträge von Bordy94

    Nein, gar nichts. Kind war dann halt einfach da. Die erste Zeit war das Baby auch absolut tabu für den Hund, da sie doch etwas aufgeregt am Anfang war. Das hat sich aber schnell gelegt, als sie gemerkt hat, dass sie das Baby nix angeht.

    Hier auch. Zumindest die ersten 1-2 Tage, dann hat sich das irgendwie von selbst eingependelt. Jetzt liegen auch mal alle gemeinsam (natürlich unter Aufsicht) zusammen auf unserem Bett und es scheinen alle zu geniessen.

    Hier war das Ganze viel unkomplizierter, als ich mir ausgemalt hatte bez. Management.

    Am KiWa laufen hab ich nicht gesondert geübt- beide laufen aber am Pferd, und die Grosse am Fahrrad mit. Dort gelten in dem Sinn dieselben Regeln.

    Zu Leinenagression und deren Vorstufe (gespannte Leine) hat Thomas Baumann zwei wahnsinnig hilfreiche Videos hochgeladen. Diese Inputs haben uns auch nochmal enorme Fortschritte ermöglicht (zu finden unter Baumann- Verlag auf Youtube).

    Aktuell Löst meine Grosse gar nicht mehr aus:applaus: Nur die Kleine versucht jetzt, ihre Grenzen bei uns neu auszuloten (sie ist ja erst 7 Monate bei uns und hier so richtig aufgeblüht).

    Ich find das auch überhaupt nicht schlimm, selbst ohne Babyfon nicht. Kenne aber auch andere Ansichten von Müttern, die nicht mal mehr alleine ins Bad gehen.

    Meinen Sohn (5.5 Monate) muss ich situationsbedingt am Abend manchmal auch mal 5 Minuten allein lassen, eben auch wenn die Hunde noch kurz vor den Garten Pipi müssen und ich allein bin. Klar, eine Gassirunde von 30 Minuten würd ich jetzt logisch nicht machen. Aber 5-10 Minuten hey- das Schlimmste was passieren kann, ist dass Baby aufwacht und schreit und ich halt nicht sofort innerhalb einer Minute zur Stelle bin. Passiert ist mir das bis jetzt noch nie, aber selbst wenn: 49 von 50 Mal bin ich sofort zur Stelle. Ich denke nicht, dass das Kind da irgend eine negative Verknüpfung herstellt. Aber ist natürlich wie vieles Ansichtssache. Verunsichern würd ich mich davon aber nicht.

    Wenn die Grösse bei einem aus dem Ausland vermittelten Hund schon jetzt ein Problem ist: Ich würde ihn wieder abgeben. Und mich ganz klar davon distanzieren, wieder einen Hund (vor allem aus dem Tierschutz) aufzunehmen. Da können noch viele andere, wesentlich einschränkendere Faktoren auf dich zukommen. Zumal bei einem Auslandmix unter einem Jahr alt einfach ALLES auf dich zukommen kann, nicht nur bezüglich Grösse. Da hätte man eigentlich auch selbst darauf kommen könnnen. Ausbaden muss es dann der Hund, was ich extrem traurig finde.

    Ich finde das auch immer extrem Abhängig vom Berufs- und Familienleben.

    Als ich noch fast Vollzeit gearbeitet habe und nur einen Hund hatte, gingen wir immer morgens vor der Arbeit eine kleine Runde (30min), Mittags gabs nur kurz Garten mit meinem Mann zum Lösen und Abends war dann immer die lange Runde (1-1.5h). Dunkelheit oder mieses Wetter spielten da auch nie eine Rolle.

    Aktuell mit meinen nur zwei Arbeitstagen pro Woche wegen Baby, wird es an den Arbeitstagen nur zweimal eine 30 Minuten Runde geben. Mittags wird mein Mann eine Löserunde machen müssen, weil die Sheltiene den Garten dafür nicht nutzt.

    An den arbeitsfreien Tagen ist es unterschiedlich. Meist gehen wir zwei lange Runden (je 1-1.5h). Einmal in der Woche kommen die Beiden auch mit am Pferd und wenn nicht gerade Winterpause ist, bin ich mit der Grossen noch einmal die Woche auf dem HuPla.

    Bei richtig miesem Wetter gerne auch mal nur eine lange Runde (1.5-2h), einfach aus Faulheit dann die Hunde nicht ein zweites Mal waschen zu müssen:rolling_on_the_floor_laughing:

    Aber Gassi an sich gehe ich eigentlich immer mega gern. Nur das Drumherum bei Matschwetter (Mich einpacken, Kind einpacken, die Hunde bemanteln und am Schluss alles wieder sauber bekommen) ödet mich manchmal schon sehr an.

    Sie hat sie nie wirklich am Nacken gepackt, sondern eher mehr am Fell. Das Problem ist bei uns immer noch eher, das es so plötzlich kam. Die letzten Jahre waren wirklich super (Die anfangs Probleme sind schnell vergangen sie haben auch miteinander gespielt/Gassi gegangen) wir könnten uns vorstellen, dass sie sich vielleicht erschreckt hat, sie hatte am Anfang nie ein Geräusch gemacht (Bellen, Jaulen, etc.) und der Stress mit unserem erst Hund kam auch, dessen das sie ein Beller ist. (Juba wurde scheinbar viel fürs Bellen geschlagen, so Info vom Tierheim) könnten uns vorstellen, dass sie vielleicht sich erschrocken und kurz wieder in „alte Verhaltensmuster“ zurückgefallen ist.

    Naja so plötzlich find ich das von der Neschreibung her gar nicht.

    Aber selbst wenn die Situation mit dem Bellen der Auslöser wäre-das würde die ganze Situation ja bloss noch unberechenbarer machen und ergo gefährlicher.

    Ich sehe da keine dauerhaft entspannte Lösung für alle. Aber das ist nur mein Eindruck von dem, was du schilderst.

    Die Situation klingt für alle Beteiligten furchtbar. Furchtbar unentspannt und furchtbar gefährlich.

    Man muss sagen, dass wir nie das Gefühl hatten, sie wollte sie ernsthaft verletzen, aber wir sind uns auch im Klaren, dass sie ein traumatisierter Hund ist, die immer noch viele Angst Probleme hat.

    Zu Beginn hatte Juba kurz Schwierigkeiten mit Bonnie, sie hat sie immer einer Weile umrundet, sie beobachtet und ist langsam um sie herum geschlichen, bis sie ohne Vorwarnung sie plötzlich am Nacken packte

    Meiner Meinung nach widerspricht dieser Fakt eurem Gefühl, dass da "nichts ernsthaftes passiert". Einen Artgenossen am Nacken zu packen, ist bei den meisten Hunden gleichzusetzen mit "ich mach dich kalt". Ich weiss, es geht aktuell um die andere Hundekonstellation- aber für mich klingt die ganze Gruppe seht unharmonisch und potentiell gefährlich bis tödlich (vor allem auch bei den Grössenunterschieden).

    Ich habe ehrlich gesagt Zweifel, ob ihr das Ganze richtig einschätzt und würde nix ohne Trainer rumdoktern und bis dahin strikt trennen.

    Ahja bezüglich Trage noch:

    Ich würd persönlich keine mehr vorgängig kaufen. Ist mir leider passiert und war ein absoluter Griff ins Klo. Lieber dann den Kleinen Wurm erstmal in ein Tragetuch und später eine Trageberatung in Anspruch nehmen. Es gibt tausend Modelle aber meist muss man sich ein bisschen durchtesten.

    Herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

    Zur Schlafsituation hier: Meine BC Hündin schläft oft am Fussende- da hab ich gar kein Problem gesehen. Die kleine Sheltiene hat bis zur Geburt unseres Sohnes gern an meinem Kopf geschlafen. Das hat sie aber, als ein Bettgitter montiert wurde, irgendwie nicht mehr so toll gefunden und schläft jetzt auch (freiwillig) am Fussteil. Sohnemann schlief seit der Geburt bis 3 Monate in einem Beistellbett, allerdings nicht direkt angrenzend an unser Bett, sondern quasi gegenüber unserem Bett. Seit einem guten Monat aber bereits im eigenen Zimmer, ich hab so deutlich mehr Erholung. Ich glaub aber, dass das extrem vom Kind abhängt. Wenn er manchmal von den frühen Morgenstunden an bei uns im Bett schläft, sehe ich da mit den Hunden am Fußende kein Problem. Vielleicht als Idee oder Vorschlag für dich, es kann also gut auch funktionieren ohne grosses Gedöns und Umstellung vorher.

    Bezüglich KiWa: Wir hatten erst den Hartan Racer, ein Modell, dem absolute Geländetaugkichkeit nachgesagt wird. Mir war er dann aber zu schwer und zu unwendig und auch zu gross fürs Auto, weswegen ein Moon resea+ hier einzog. Zwar keine Luftreifen, dafür deutlich leichter und wendiger und auch auf unebenen Wegen recht ruhig zu fahren. Dass die Räder parallel arretiert werden können, finde ich ein grosses Plus bzw. unumgänglich. Wie die anderen schon schrieben, kommt aber auch bei uns oft die Trage zum Einsatz (je nach geplanter Gassirunde).

    Ich habe mich sehr lange mit sehr vielen Rassen beschäftigt. Bei den meisten steht nicht für Anfänger. Wie machen Menschen das, die solch einen Hund haben? Haben die zuerst einen Hund der für Anfänger geeignet ist und holen sich dann den Hund den sie eigentlich wollen? dann hätten sie zwar Erfahrung mit einen einfachen hund aber wären immer noch Anfänger für den anspruchsvolleren hund. Das würde mich auch sehr interessieren wie ihr das so gemacht habt.

    Als Ersthundehalterin habe ich mir vor 6.5 Jahren meinen grossen Kindheitstraum verwirklicht und einen Border Collie angeschafft. Eine Rasse, der man nachsagt, überhaupt kein Anfängerhund zu sein (und das ist sie auch ganz und gar nicht!).

    Ich war jahrelang Gassigängerin verschiedenster Hunde, habe den Hund meiner Grosseltern mit aufgezogen/ erzogen und hatte kurz vor dem eigenen Hund lange einen Betreuungshund der 2 Tage die Woche fix bei mir wohnte. Ich wusste aus der Praxis (nicht nur aus der Theorie!), welcher Schlag Hund mir liegt und welcher nicht. Habe mich ausführlich mit Haltern und mehreren Züchtern über mein Vorhaben unterhalten. Mir Worst- case Szenarien vorgestellt, eben WEIL es mir wichtig war, ob ich mit dem Leben könnte und meinen Alltag dementsprechend drum rum basteln könnte. Dann ist eine BC Hündin vom seriösen Züchter hier eingezogen. Von Anfang an konnte ich mich bei Unsicherheiten an die Züchter wenden (nicht nur per Mail oder Telefon) und hatte bald schon Unterstützung durch Einzelstunden bei einer Trainerin. Meine Hündin hat mich unglaublich viel Geld, Zeit, Energie und Aufwand gekostet. Zum Glück hatte ich ein grosses Durchhaltevermögen und ich war dankbar, mich mit gewissen Szenarien bereits im Voraus beschäftigt zu haben, sonst wäre der Hund zu den Züchtern zurück. Und das, obwohl sie nichtmal ansatzweise so anstrengend ist wie viele Rasseverteter. Und doch: Mit einer "einfacheren" Rasse hätte ich es mir deutlich leichter gemacht, viele Dinge wären gar kein Thema gewesen.

    Selbstverständlich liebe ich meine Hündin über alles und heute sind wir ein wirklich gut funktionierendes Team. Aber das konnten wir nur werden, weil eben sehr viele der Rahmenbedingungen gepasst haben und ich unglaublich viel Hilfe und Ressourcen im Hintergrund hatte.