Beiträge von snik_mara

    Gerade hab ich nochmal nach rassetypischen Erkrankungen geschaut, da ist die Degenerative Myelopathie bei Pulis mit dabei. Die Symptome könnten irgendwie auch passen.
    Ich hör jetzt auf zu googlen und rufe Montag in der TiHo an. Hilft ja nix.

    Der Hund wälzt sich hier derweil fröhlich und findet dass alles in Ordnung ist. Ihre Rückenmuskulatur ist wenigstens durch das Quaddeln super weich, immerhin.

    Nachtrag:

    Sie hat heute morgen Sucrabest bekommen und dann dauert es ja ne Stunde, bis sie fressen darf. Nach Sucrabest irgendwann fing das Zittern an. Hab sie jetzt gefüttert, sprich auch Pregabalin gegeben, und jetzt liegt sie hier und zittert nicht mehr. Das Ding ist - genauso war es früher, vor Prega-Gabe usw. ja auch. Sie zittert morgens, und dann irgendwann nicht mehr.

    Manchmal aber auch nach nem langen Spaziergang. Manchmal auch einfach mitten am Tag.

    Es ist mir wirklich nicht möglich, irgendeinen Zusammenhang zu irgendetwas herzustellen. Das macht mich wahnsinnig. Und sie zeigt sonst nix. Sie räkelt sich, sie grunzt zufrieden, lässt sich den Bauch kraulen, sie zeigt ansonsten keine Schmerzsymptome, wenn sie beim Ruhen so zittert.

    Wir hatten Mittwoch ja nochmal einen Termin in der Klinik, die jetzt die letzten drei Cortison-Injektionen gemacht hat.

    Stand jetzt: Nach drei Injektionen und unter der höchsten Dosis Prega läuft der Hund immer noch pass. Sie zittert ab und zu mit den Hinterbeinen (beim Dösen, Kuscheln, ruhen, und beim Urin- und Kotabsatz. Beim Kot und Urinabsatz das Zittern hab ich vergessen beim TA zu sagen, das wissen die also nicht). Vorderbeine zittern manchmal wenn sie rumsteht oder sich streckt (Kopf Richtung Leckerlie aus der Hand).

    Sie entlastet meiner Meinung nach vorne links, und sie belastet hinten links nicht gerne.

    Eigentlich hat sich bis auf etwas besseres Gangbild erstmal nichts verändert. Das ist ja schonmal was, aber naja.


    Die TÄ hat Neuraltherapie am Rücken (Quaddeln) vorgeschlagen, das haben wir jetzt Mi, Do und Fr gemacht. Vom Abtasten er war sie gestern weniger schmerzhaft am Rücken. Gezittert hat sie heute morgen dennoch.

    Mir wurde nahegelegt, in der Neurologie der TiHo vorstellig zu werden, weil sie meinten ehrlicherweise, dass da wesentlich mehr Expertise für Sonderfälle liegt. Die TÄ meinte, die Neuro in der TiHo wäre europaweit die beste. Ich finds super, dass sie so ehrlich sind und sagen, wenn sie nicht mehr weiterwissen.

    Also werde ich Montag einen TiHo Termin vereinbaren.

    Parallel dazu frage ich mich, ob ich was übersehe oder man nochmal in ne andere Richtung denken muss. Vielleicht fällt euch auch noch was ein?

    Ich frage mich, ob z.B. Zahnschmerzen so ein Zittern auslösen könnten. Die hat schon sehr viel Zahnstein. Kein entzündetes Zahnfleisch soweit ich das sehen kann. Aber eigentlich wollte ich die Zähne schonmal reinigen lassen, aber sie ist ja ständig wegen anderen Dingen in Narkose, deshalbhatte ich das hinten angestellt. Ich war deshalb sogar schonmal vorstellig bei ner TÄ, die meinte aber, das sei in Ordnung so. Aber auch nur von außen einmal drübergeguckt.

    Irgendwelche Zeckenkrankheiten? Sie hatte schon viele Zecken in ihrem Leben. Mittelmeerkrankheiten, irgendwelche seltsamen Infektionen?

    Ich bin froh, dass wir dran sind, und ich denke, dass es ihr sicher besser geht als im Sommer, aber es macht mich auch ein bisschen fertig, dass sich alles so lange zieht und alles so uneindeutig ist. Das macht irgendwie nen ganz schön großen Druck, richtig zu beobachten und nichts zu übersehen, was relevant ist. Neben all den anderen Dingen im Alltag und eigenen gesundheitlichen Problemen. Ich hab das Gefühl ich bin 24/7 mit irgendjemandes Symptomen und deren Handling beschäftigt, das tut echt nicht gut.


    Achso: Sie bekommt weiterhin Prega, Sucrabest, Vitamin B, Apoquel ja sowieso, und ich hab Novalgin mitbekommen, das ich ab Montag, wenn das Quaddeln nicht langfristig was bringt, bei Bedarf mitgeben kann. Und was hoffentlich ihre chronische Gastritis nicht wieder auf den Plan bringt, das kann ich jetzt echt nicht auch noch gebrauchen.

    Pregabalin ist ja für Nervenschmerzen, das müsste da ja dann wirken? Da bekommt sie schon die höchste Dosis, ich kann bloß die zeitlichen Abstände noch bisschen kürzer machen.

    Wir haben Mittwoch wieder unseren dreiwöchigen Kontroll-Termin, mal schauen, was die TÄ zu der Entwicklung sagt.

    Vlt frag ich parallel in Hofheim. Wenn ich schon ne Zweitmeinung einhole dann vielleicht einfach direkt da, wenn die so gut sind. An der TiHo gibts irgendwie wohl dan eher Chirurgen, ich weiß nicht, ob das so sinnvoll ist?

    :/ ich hab Angst, dass es wirklich ein Tumor ist.

    Hmm. Ja, vielleicht. Weiß nur nicht so recht, wohin. TiHo scheint keine Orthopädie für Hunde zu haben (seltsam eigentlich?), Isernhagen ist durch, da geh ich nicht mehr hin, die wollten ja nicht mal Diagnostik machen. Hmm. Ich muss nochmal suchen, was es im Umkreis so gibt.

    MRT und CT muss ja nich neu gemacht werden, vlt wird es dann nicht so furchtbar teuer.

    Heute hat sie wieder doll gezittert, und meine Mitbewohnerin hat sie untersucht und sie hatte Rückenschmerzen an der Stelle, an der sie den BSV hat.

    Könnte Schmerzmittel noch bisschen erhöhen oder noch Novalgin zusätzlich geben. Sucrabest bekommt sie ja eh. Aber das ist ja alles auch rumdoktern an Symptomen, davon wirds ja nicht weggehen.

    Die arme. Wenn die echt wegen Schmerzen zittert, trotz fast Höchstdosis Pregabalin, das ist doch scheiße.

    Ansonsten vlt nochmal ne Spritze und dann mal nen Monat konsequent nur Schritt und nicht rumspringen. Das wird halt richtig hart, aber vlt. ist das auch Teil des Problems. Ich hab sie ja nicht die komplette Zeit geschont. Die hüpft hier schon auch vom Sofa und so. Es ist halt quasi unmöglich auf so kleinem Raum, das zu vermeiden, außer ich sperr sie 24/7 in ihren mini Auslauf.

    Also.

    Wir sind jetzt zwei Wochen nach der dritten Injektion.

    Im Freilauf läuft sie besser, weil sie mehr traben kann, glaube ich. Es ist aber nach der dritten Injektion nicht deutlich besser als nach der zweiten.

    Sobald sie langsam läuft, v.a. an der Leine, habe ich den Eindruck, sie läuft fast immer Passgang. Aber ich bin auch nicht sicher ob ich Schritt und Pass voneinander gut unterscheiden kann, vor allem von oben seitlich wenn ich neben dem Hund laufe. Vorhin hat sie jedenfalls auch mit irgend einer Pfote geschliffen beim Schritt bzw. beim langsamen Leine-Laufen.

    Nächste Woche ist neuer Termin. Ich hab ehrlich gesagt nicht so richtig ne Idee wie wir weitermachen sollen. Vielleicht erstmal keine Injektion mehr, dafür noch weiter Schmerzmittel und Physio? Oder Schmerzmittel ausschleichen, schauen ob es sich verschlechtert? Oder höher do´sieren, wenn das geht, um zu schauen ob es doch noch besser wird? Oder jetzt schon das Kontroll MRT? :/

    Sie zeigt auch weiterhin Schmerzen, wenn man hinten bei der Hüfte so reindrückt, ich weiß leider grade nich wie das heißt. Das, was bei Ortop. Untersuchungen gemacht wird. DIe Physio meinte, das kommt eher von der HD.

    Heute nach dem Spazierengehen hat sie in den Hinterbeinen deutlich gezittert, aber kann auch sein dass ihr kalt war oder sie irgendwie aufgeregt war. Oder sie hat Bauchweh, sie hatte nämlich gestern auch mal wieder Durchfall.

    Ich weiß es doch auch nicht. Es ist so frustrierend, wenn nix so richtig gut klappt. Und nie is mal Ruhe, ständig gibt es irgend ein Thema mit diesem Hund. Von den ganzen Kosten ganz zu schweigen.