Kennt ihr diese Tage, wo man die ganzen Fortschritte, die man gemacht hat, gar nicht sehen kann, und es total schwer ist, den Hund so zu akzeptieren, wie er nunmal ist?
Ich weiß ja, wie viel im Vergleich zu früher schon geht, und ich weiß ja auch, warum viele Dinge nicht gehen. Und Leute um mich herum finden sogar oft, dass Mara total unauffällig mitläuft, weil sie nicht mitbekommen, was da an Management dahintersteckt.
Aber es gibt so Momente, wo ich es unfassbar schwer finde, das alles ok zu finden. Wenn ich Menschen mit Hunden miterlebe, die einfach mal dabei sein können, ohne Management, ohne, dass es Training ist, ohne, dass sie austicken weil zu viele Reize. Ohne dauernd irgendwas regulieren zu müssen. Einfach mal mit dem Hund irgendwo sein und nicht permanent ein Auge drauf haben müssen. Wenigstens im eigenen Zuhause. So Hunde, die sich einfach irgendwo hinlegen, und nicht ne Leine, ein bestimmtes Halstuch, diese eine bestimmte Decke, immer den gleichen Ort und Ablauf, speziell gebackene Kekse und tausendmillionen Jahre Training dafür brauchen. Ich bin da manchmal soooo neidisch drauf. Und richtig traurig, dass uns so viele entspannte und schöne Momente nicht möglich sind.