Wir hatten Mittwoch ja nochmal einen Termin in der Klinik, die jetzt die letzten drei Cortison-Injektionen gemacht hat.
Stand jetzt: Nach drei Injektionen und unter der höchsten Dosis Prega läuft der Hund immer noch pass. Sie zittert ab und zu mit den Hinterbeinen (beim Dösen, Kuscheln, ruhen, und beim Urin- und Kotabsatz. Beim Kot und Urinabsatz das Zittern hab ich vergessen beim TA zu sagen, das wissen die also nicht). Vorderbeine zittern manchmal wenn sie rumsteht oder sich streckt (Kopf Richtung Leckerlie aus der Hand).
Sie entlastet meiner Meinung nach vorne links, und sie belastet hinten links nicht gerne.
Eigentlich hat sich bis auf etwas besseres Gangbild erstmal nichts verändert. Das ist ja schonmal was, aber naja.
Die TÄ hat Neuraltherapie am Rücken (Quaddeln) vorgeschlagen, das haben wir jetzt Mi, Do und Fr gemacht. Vom Abtasten er war sie gestern weniger schmerzhaft am Rücken. Gezittert hat sie heute morgen dennoch.
Mir wurde nahegelegt, in der Neurologie der TiHo vorstellig zu werden, weil sie meinten ehrlicherweise, dass da wesentlich mehr Expertise für Sonderfälle liegt. Die TÄ meinte, die Neuro in der TiHo wäre europaweit die beste. Ich finds super, dass sie so ehrlich sind und sagen, wenn sie nicht mehr weiterwissen.
Also werde ich Montag einen TiHo Termin vereinbaren.
Parallel dazu frage ich mich, ob ich was übersehe oder man nochmal in ne andere Richtung denken muss. Vielleicht fällt euch auch noch was ein?
Ich frage mich, ob z.B. Zahnschmerzen so ein Zittern auslösen könnten. Die hat schon sehr viel Zahnstein. Kein entzündetes Zahnfleisch soweit ich das sehen kann. Aber eigentlich wollte ich die Zähne schonmal reinigen lassen, aber sie ist ja ständig wegen anderen Dingen in Narkose, deshalbhatte ich das hinten angestellt. Ich war deshalb sogar schonmal vorstellig bei ner TÄ, die meinte aber, das sei in Ordnung so. Aber auch nur von außen einmal drübergeguckt.
Irgendwelche Zeckenkrankheiten? Sie hatte schon viele Zecken in ihrem Leben. Mittelmeerkrankheiten, irgendwelche seltsamen Infektionen?
Ich bin froh, dass wir dran sind, und ich denke, dass es ihr sicher besser geht als im Sommer, aber es macht mich auch ein bisschen fertig, dass sich alles so lange zieht und alles so uneindeutig ist. Das macht irgendwie nen ganz schön großen Druck, richtig zu beobachten und nichts zu übersehen, was relevant ist. Neben all den anderen Dingen im Alltag und eigenen gesundheitlichen Problemen. Ich hab das Gefühl ich bin 24/7 mit irgendjemandes Symptomen und deren Handling beschäftigt, das tut echt nicht gut.
Achso: Sie bekommt weiterhin Prega, Sucrabest, Vitamin B, Apoquel ja sowieso, und ich hab Novalgin mitbekommen, das ich ab Montag, wenn das Quaddeln nicht langfristig was bringt, bei Bedarf mitgeben kann. Und was hoffentlich ihre chronische Gastritis nicht wieder auf den Plan bringt, das kann ich jetzt echt nicht auch noch gebrauchen.