Beiträge von Caissa

    Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das der Mitbewohner des Getöteten. Aus der Perspektive kann ich es irgendwo verstehen, dass man sich nicht vorstellen möchte, dass der Hund es war. Denn damit könnten Fragen einhergehen, ob man selbst oder der Freund den Hund falsch eingeschätzt hat. Vielleicht es einfacher, von einer großen Verschwörung auszugehen. Alles natürlich reine Interpretation bis hin zur Spekulation. Ich will gar keine definitive Aussage über seine Gedankenwelt treffen. Aber er hat wohl seinen Freund nach eigener Aussage identifizieren müssen. In so einer emotionalen Ausnahmesituation reagiert sicher jeder anders. Das mag ich von außen nicht bewerten.

    Die Kommentarschreiber finde ich weniger nachvollziehbar. Das war aber auch bei vorherigen Social Media Posts zu dem Thema so. Alleine wie oft man liest "Ich habe das Foto gesehen, so sieht kein Hund aus, der einen Menschen töten würde". Als ob diese Menschen ständig mit solchen Hunden zu tun hätten und das einschätzen könnten. Denn selbst wer mit solchen Hunden zu tun hat, könnte an einem Foto nichts ablesen.

    Ich habe die Schneeritte in den letzten Wochen auch geliebt :herzen1:

    Mein Reitoverall, den ich mir letztes Jahr endlich mal gegönnt habe, hat aber auch ganze Arbeit geleistet. Kalt war mir überhaupt nicht.

    Das klingt gut, magst du den mal verlinken?

    Ich habe den von HGG, der müsste es sein:

    https://hgg-reitsport.de/products/reito…ard-langgrossen

    Den haben bei uns im Stall (Islandpferde) glaube ich zwei Drittel der Leute xD Und das letzte Drittel hat den von Topreiter. Für mich persönlich war das echt ein Gamechanger im Winter.

    Nein, ich denke auch nicht, dass Pudel und Co. sich zu gleichen Teilen in der HHF befinden wie andere Rassen. Und das weiß Vanessa Bokr natürlich auch. Aber: Vanessa Bokr führt eine Einrichtung, die sich durch Spenden finanziert. Das würde ich bei gewissen Aussagen immer mitdenken. Würde sie anfangen, sich gegen gewisse Rasse(gruppen) auszusprechen, würde sie möglicherweise (spendende) Fans verprellen. Das hätte nur Nachteile für sie.

    Ich denke schon, dass im Fall der Fälle ein Rasseverbot Sinn ergeben würde. Mit Bestandsschutz allerdings. Bestehende, unauffällige Hunde aus Familie zu reißen halte ich für höchst problematisch. Ein Verbot löst natürlich niemals alle Probleme. Aber es würde einige Halter, die sonst ganz unbedarft an die Hundeanschaffung rangehen würden, sicher abhalten. Klar gibt es Menschen, die sich über jedes Gesetz und jede Regeln hinwegsetzen würden. Aber deswegen kann man ja nicht aufhören, Regeln fürs Zusammenleben aufzustellen.

    Ich würde halt gerne einfach besser verstehen, was in dem Moment genau in seinem Kopf vorgeht. Also, dass es ihn stresst, ist klar. Aber hat er Angst? Ist er genervt? Ist es einfach Frust, weil er nicht bekommt, was er will? Glaubt er, man will ihm etwas Böses? Manchmal frage ich mich schon, wie so sein innerer Monolog den ganzen Tag aussieht bzw. was er jeweils mit seinem Bellen/Jaulen mitteilen will. Ist es ein Hilferuf à la "Lasst mich alle in Ruhe"? Aber wieso macht er es dann auch seinem Spielzeug gegenüber?

    Ich denke, das (von mir fett markierte) ist die relevante Erkenntnis. Der Hund hat eine klare Verknüpfung mit der Leine, die aktuell dafür sorgt, dass starker Stress ausgelöst wird. Der Rest ist teilweise vermenschlicht, teilweise reine Spekulation und allgemein mMn nicht so wichtig und/oder hilfreich.


    Wenn Geschirr anziehen ein riesen Stress ist, Geschirr tragen aber nicht, wäre es eine Überlegung, das Geschirr erstmal einfach dran zu lassen?
    Und dann einen Mix aus Schönfüttern und "einfach durch, ohne größeres Tamtam". Eventuell mit 2 verschiedenen Leinen.
    Eine Leine irgendwo platzieren, sichtbar. In die Nähe eine Box mit Leckerlis. Und nebenbei im Alltag immer mal von der Leine aus Leckerlis fliegen lassen. Eins zur Zeit, mehr nicht. Irgendwann streifst du die Leine mit der einen Hand, während mit der anderen das Leckerli wirfst. Wenn das klappt, nimmst du beim Werfen die Leine in die Hand. Das einfach Nebenbei. Aber ohne weitere Ansprache, ohne Kommando, nicht 10x hintereinander. Sondern wirklich nur nebenbei. Wenn er das Leckerli nicht frisst in dem Moment, würde ich das auch nicht kommentieren, sondern einfach den Alltag weitermachen.
    Zum Gassigehen eine andere Leine. Da Festmachen und Losgehen. Wenn möglich in Bewegung bleiben (außer, er selbst fährt runter und will Schnüffeln natürlich).
    Und sonst einfach möglichst wenig Stress. Nach ein paar Wochen müsste man dann gucken, wo man steht. Der aktuelle Stress muss sich ja erstmal irgendwie abbauen können.

    Vielen Dank für alle Kleeblätter und gedrückten Daumen und Pfoten! Ihr seid wirklich toll!!

    Heute gab es erstmal Entwarnung. Blutbild und Ultraschall waren unauffällig. Es ist vermutlich eine hormonelle Störung. Aber sie kriegt vorbeugend Entzündungshemmer, damit sich auch gar nicht erst was entwickelt, und wir haben Freitag einen Termin für einen erneuten Check Up.

    Baby heißt hier keiner. Aber Balu ist schon seit Jahren 'der Opa'. Bestimmt schon seit er 5 oder 6 ist. Obwohl das weder vom Alter noch aus anderen Gründen (kein Nachwuchs) gepasst hat. Aber für mich ist 'Opa' da einfach sein Geisteszustand und seine Rolle in unserem Sozialverband: Er ist eher gemütlich, liest gerne lange Zeitung, das Jungspund-Verhalten versteht er nicht (was soll so ein Gehampel?) und überhaupt, diese ganze Aufregung die heutzutage wegen irgendwelchen Dingen entsteht, also früher war das nicht so :klugscheisser:

    Ich stelle mir vor, mit Baby ist es genauso. Das bezeichnet nicht das tatsächliche Alter, sondern entweder den Typ oder die Rolle, die der Hund einnimmt.