Beiträge von Galgos

    Aus Quarantänegründen hab ich nach langer Zeit nun mal wieder Geld ausgegeben für ein Spiel.


    Und zwar Die Sims 4 - sicher hier auch bekannt. Natürlich mit dem Hunde-und-Katzen-Zusatzgedöns. xD Was hab ich als Teenie Sims gezockt, stundenlang, meine Mutter damals auch. Das war damals noch die ursprüngliche Version. Ich mag das Spiel sehr und freue mich gerade eh über jeglichen Zeitvertreib.

    Lobend erwähnen muss ich, dass man für so ein Spiel in der heutigen Zeit weder warten muss bis der Onlineshop es liefert, noch ins Geschäft muss. Mit Origin hatte ich das Spiel sehr schnell installiert und spielbereit. Steam ist ja so ein ähnlicher Dienst.

    Es tut mir sehr Leid. Fühl dich unbekannterweise lieb gedrückt. Ich finde es auch richtig und wichtig, dass Dein Großer dabei war beim Beerdigen von Butch. Auch wenn es sicher unfassbar schmerzlich ist, dann zu sehen, wie er realisiert was los ist, und bitterlich um seinen Hund weint.

    Den Schmerz kann Euch letztlich niemand nehmen. Das braucht Zeit und bitte gebt Euch und der Trauer auch diese Zeit. Grämt euch nicht dafür. Er war ein Familienmitglied und natürlich darf intensiv getrauert werden.

    Vielleicht gebt ihr ja irgendwann einem neuen Hund die Chance, einen Platz in euer aller Herzen zu erobern. So ein Herz ist groß, es ist genug Platz für alle. Das heißt ja nicht dass Butch auf seinem Herzensplatz davon verdrängt wird, nein, dazu ist sein Platz ja auch nur für ihn reserviert und wird es immer sein, so lange Du lebst. Ich gehöre auch zu jenen die nicht im klassischen Sinne gläubig sind, wohl aber spirituell, und ich bin fest überzeugt dass wir unsere Lieben alle wiedersehen - dann, wenn auch für uns einmal die Zeit gekommen ist.

    Ich entscheide so etwas spontan, je nachdem was der Hund hat, auch je nachdem welchen Wochentag wir haben und wie akut es ist. Bei weniger akut oder eben kleineren Dingen ist klar, gehen wir nur zu unserer TÄ. Wir haben eine wirklich großartige TÄ nur etwa 200 Meter die Straße rauf, also da geht man grad schnell zu Fuß hin. Da ist es natürlich auch sehr persönlich und sie nimmt sich für ihre Patienten wirklich Zeit. Außerdem schickt sie einen auch weiter und empfiehlt, wohin, wenn sie nicht weiter kommt, etwa für einen Herzultraschall. Und ganz wichtig, sie würde auch Hausbesuche machen wenn es um eine Einschläferung geht. Das ist mir sehr wichtig.

    Passiert es am Wochenende oder später abends und ist akut, muss ich eh woanders hin mit dem Auto. Meistens ist meine Anlaufstelle dann ein heutiges sogenanntes Anicura Kleintierzentrum, was früher eine Tierklinik war. Leider sind sie nicht mehr 24h erreichbar, sind aber immerhin immer bis spät abends erreichbar und wir mussten dort auch schon öfter den Notdienst beanspruchen und waren froh, dass es den gibt. Dort ist es natürlich auch nicht so persönlich. Man ist freundlich und nett mit dem Tier, aber es ist im Krankenhaus ja auch anders als beim Hausarzt. Für den absoluten worst case mitten in der Nacht müsste ich eine Klinik aufsuchen, da haben wir hier leider nicht wirklich Auswahl, gibt nur eine einzige die noch halbwegs nah ist. Eine weitere, die ich auch mag und kenne, ist leider schon eine gute Stunde Autofahrt weit weg - ginge also nur wenn es zwar akut, aber nicht hochdramatisch ist.

    Aber Fakt ist, einen "Hausarzt fürs Tier" hatte und habe ich immer gern und finde das auch sinnvoll. Aber man muss sich natürlich wohl fühlen. Ich gucke weniger darauf wie neu die Geräte sind, gleichwohl sich ein digitales Röntgen auch für mich als Patientenbesitzer schon als vorteilhaft herausgestellt hat. Ich achte aber darauf dass ein Haustierarzt in der Lage ist, selbst etwas Diagnostik zu fahren: Kot, Urin, Blutwerte, Ultraschall, Röntgen. Wenn ich dann mal ein Farbdoppler-Herzultraschall oder gar ein MRT brauche, ist doch eh klar dass ich dafür zum Spezialisten muss. Trotzdem sind wir nach dem Besuch beim Spezialisten aber wieder bei unserer TÄ und lassen ihr auch die Ergebnisse der Diagnostik von der Tierklinik bzw. dem Spezialisten zukommen.

    Ist vielleicht ein komischer Vergleich, aber wir Menschen haben ja auch einen Hausarzt der ggf. weiterschickt, der aber prinzipiell erst mal die erste Anlaufstelle ist bei irgendwelchen nicht direkt lebensbedrohlichen Beschwerden.

    Ich denke dass ein netter gechillter Galgo oder Greyhound aus dem Tierschutz, den man auf einer Pflegestelle kennenlernt, ne prima Sache wäre. Ich hab auch so einen. Mit dem kannst alles machen. Kreuz und quer durch die Stadt, Bahn fahren, in Kaufhäuser mitnehmen, Aufzug fahren, usw. Der ist einfach nur lieb, entspannt und menschenfreundlich. Auch sonst verträglich. So war er schon in jungen Jahren. Allerdings sei zu beachten, dass die 70 cm Schulterhöhe manchmal etwas unpraktisch sein können. Was Kleineres so Richtung Whippet ist da handlicher. Aber so ein großer Galgo hat schon auch was, finde ich. Greyhounds sind sogar oft noch was größer, schwerer.

    Wenn du die Windigen wirklich magst, schau doch erst mal ob du eingezäunte windhundtaugliche (!) Hundewiesen in deiner Stadt hast. Ob es vielleicht sogar einen Windhundauslauf gibt. Nicht zu verwechseln mit einer Rennbahn, welche sowieso nur für absolut gesunde und top trainierte Hunde in Frage kommt, und niemals Ersatz für Freilauf darstellen sollte. Gibt ja in vielen Großstädten schon eingezäunte große Freilaufflächen, jederzeit zugänglich. So was auf dem Lande zu finden, ist schwieriger.

    Und ja, Garantie auf Freilauf außerhalb des Zauns kann dir, grad beim Tierschutz-Windhund, keiner geben. Kann klappen, ich hab ja auch zwei bei denen das durchaus geht in geeignetem Gebiet. Ich hab aber auch eine, da geht das bisher gar nicht, weil doch sehr eigenständig und auch mehrere Jahre beim Jäger in jagdlichem Einsatz gewesen. Die kann echt nur auf umzäuntem Gelände frei laufen.

    Ansonsten vielleicht auch einfach mal bei diversen Tierschutzvereinen schauen. Gibt so viele wirklich wunderbare Mischlinge.