Beiträge von Märchen

    Keine Sorge, ich hab in dem Bereich auch schon ausgebildet und daher kommt auch meine Kritk, dass ich nie überprüfen kann wie viel der Hund übersucht wenn ich die Proben nicht selbst ausgelegt habe. Das ist doch auch ganz logisch, weil die Menge der Vorhandenen Proben in Fläche x immer eine unbekannte ist! Immer, im Naturschutzbereich. ich kann einen Hund haben der im Training top ist, aber ich kann Erfolg nie prozentual messen.

    Es geht jetzt im speziellen um Artensuche, oder? Warum sollte ich da im Training keine Erfolgsquote kontrollieren können, wenn jemand anders die Proben auslegt und man entsprechendes Feedback einholen kann? Man müsste die Trainingsumgebung doch in der Regel durchaus so wählen können, dass die betreffende Art dort ausgeschlossen oder zumindest sehr unwahrscheinlich ist. Je nach Art etwas komplizierter, aber doch machbar. Oder geht es um etwas anderes?

    Der Tropfen könnte Urin sein.

    Würde ich auch drauf tippen.

    Ich hab leider keine relevante Erfahrung mit Faltern, eher anderen Tiergruppen. Bin gespannt, ob sich hier jemand mit Ahnung in dem Bereich findet.

    Ansonsten hab ich ein bisschen rumgesucht und mir scheint es so, als wäre die Falterbestimmung vergleichweise kompliziert (naja, Ansichtssache). Im Kosmos-Schmetterlingsführer (Bellmann, 2016) steht dazu folgendes:

    "Es ist recht schwierig, Schmetterlinge nach einem Bestimmungsschlüssel zu bestimmen. Meist muss man dabei z.B. auf Merkmale des Flügelgeäders, die oft erst nach Entfernen der Schuppen klar erkennbar sind, und auf Besonderheiten der Beborstung der einzelnen Beine zurückgegriffen werden."

    Dort wird daher allgemein eher die Bestimmung per Abbildung empfohlen, man erkennt aber an, dass man dafür erstmal die Familie eingrenzen sollte. Daraufhin folgen Kurzbeschreibungen zu den 32 im Buch erwähnten Familien. Aber da muss man sich halt komplett durchkämpfen, wenn man noch keine Ahnung hat.

    Und dann braucht man möglichst vollständige Abbildungssammlungen und vergleicht. Das scheint tatsächlich die gängige Vorgehensweise zu sein, auch wenn man tiefer im Thema ist :ka:

    Aber nicht-Trimmfell kann man doch gar nicht zupfen. Also ist zupfbar=Trimmfell... oder wovon reden wir hier?

    Ich sehe nur die Optionen:

    Fell kann ums verrecken nicht getrimmt werden = kein Trimmfell

    Fell geht raus (vielleicht schwieriger, vielleicht nur stellenweise) = mindestens stellenweise Trimmfell

    Ob das dann beim Nachwachsen bessere Qualität hat, rau wird obwohl vorher wattig oder oder, das ist doch unabhängig davon, ob es Trimmfell ist. Oder steh ich jetzt irgendwie komplett auf dem Schlauch?