Beiträge von Vriff

    Aber mit unsren eigenen Junghunden handhaben wir es durchaus auch anders

    Wenn man dazugehört ist alles kein Thema, war bei mir auch nicht anders. Alten Hund in Turnierrente geschickt, natürlich durften wir weiter mitmachen. Neuer Hund auch, als die aber nicht starten sollte wurde es knirschig. Das war dann nur noch ok wegen, seit Jahren Mitglied und Helfer beim Vereinsturnier.

    Die Kapazitäten sind nun mal begrenzt. Als ich dann hunderte Kilometer umgezogen bin und auf der Suche nach was Neuem war, war Probetraining immer kein Problem bis zu dem Moment wo ich ehrlich gesagt habe, Turnier ist nicht. Damit hatte sich für mich das Thema auch erledigt. Und auch damals über 10 Jahre her gab es schon Vereine die Agi für "Neue" nur mit BH angeboten haben.

    Wie der Stand heute ist weiß ich nicht, aber neu ist das Phänomen nicht.

    Man muss halt auch bei just for fun unterscheiden. Mir war das oft zu oberflächlich, zu unsauber, zu chaotisch. Das hat ganz Viele angesprochen und durchaus seine Berechtigung. Nur ich bin Pingel, mir macht das Detailverliebte Spaß und das findet sich eben meist nur mit Wettkampforientierung.

    So ein bisschen vor mich hinschlumpfen kann ich im Garten, ab dem zweiten Mal ist mir langweilig und die Motivation weg. Aber so findet jeder sein Plätzchen. Mein Weg war eben der auf keinen Fall Sporthund. Weil für mich eben auch das Dilemma, was im Sport Spaß macht ist im Wald ätzend besteht und andersrum. Also Alltagsbegleiter :herzen1: und die schenkt einem da so viel. Was ich früher mühsam trainieren musste oder wo man sich eben arrangiert hat, weil die Qualitäten woanders lagen.

    Ganz ehrlich, ich finde Lastenräder auch ekelhaft teuer :mute: und ich finde die gut und sinnvoll, aber bei meinem Anwendungsbereich einfach nicht schön zu rechnen, egal wie.

    Also weiter Rad+Anhänger auch wenn ich es lästig finde :ka:

    Mit den Kosten für's Auto hat das für mich Nichts zu tun. Auto und Rad erfüllen für mich einfach zwei komplett unterschiedliche Bedarfe.

    von Sport sind wir so weit entfernt wie eine Kuh vom Schlittschuh laufen.

    Und? Ist das schlimm? Wenn ja, warum? Und wenn du doch gern würdest, was ist das Problem? Was könnte man tun, um das zu ändern?

    Das sind keine Fragen für die Öffentlichkeit, aber für's stille Kämmerlein. Und macht man eben so, wenn man ein theoretisches Sportpferd hat ist nicht die richtige Antwort.

    Mal ein ganz simples Beispiel. Ausdauer. Pferdelungen sind sensibel. So ein Pferd gehört möglichst staubarm gehalten und die Lunge regelmäßig belüftet. Je besser die Haltung, desto weniger sammelt sich an, was raus muss. Umgekehrt kann man aber bis zu einem gewissen Grad auch suboptimale Haltung kompensieren, sei es Box, sei es ein schlechtes Erntejahr, sei es ein staubiger Auslauf.

    Die Umsetzung für dieses Mindestmaß kann von Treibgang mit flottem Galopp auf die Wiese über Ausreiten bis longieren so ziemlich vielfältig sein.

    Damit ist ein Pferd aber so grundsätzlich erstmal versorgt. Jetzt kann man sich wieder fragen, wofür brauche ich Ausdauer? Wenn die Antwort Springen, Distanzritte oder Jagd ist, dann ist der Moment gekommen wo man sich mal über gezieltes Training Gedanken machen muss. Aber einfach so, weil man das halt so macht, warum?

    Und dieses Spiel kann man jetzt von Muskulatur bis Beweglichkeit bei so ziemliche jedem Punkt spielen. Was braucht es mindestens, damit du ein Pferd als gut versorgt ansiehst und was braucht es zusätzlich, weil halt.

    Selbst als kleiner Perfektionist bleibt da erfreulich wenig übrig und wenn man sich auf diese Dinge konzentriert, kann man auch als Pferdehalter nachts schlafen.

    Jaja diese "einfachen" Collies :hust:

    sag nicht, das findest du schwierig 🙈

    Muss man immer gleich werten? Ja natürlich geht's mit mehr Gefahrenpotential. Mehr nachfragen. Mehr Konsequenzen.

    Aber darf man halt auch einfach Dilettant sein? Oder Anfänger? Oder talentfrei?

    Genau so ein, das ist doch Nichts, die erziehen sich doch von selbst, ist doch alles kein Problem. Da setzt man sich mit auseinander, da stellt man sich drauf ein und dann in der Realität doch oh, da steckt doch mehr Hund im Plüschtier als verkauft.

    Während man sie an anderer Stelle krasser macht als den Durchschnittsmali. Warum immer diese Extreme?

    Offensichtlich gibt es hier Probleme. Egal ob der Mensch die Ursache ist oder das Umfeld oder der Hund oder das Zusammenspiel daraus. Lösungen müssen gefunden werden und dabei ist es doch ganz egal, wer das Problem gar nicht erst hätte.

    Ist zum Beispiel der Grund, warum ich keinen Hundesport mehr mache.

    Wettkämpfe sind nicht meins und ohne darf man nicht mitmachen oder es wird nicht ernsthaft trainiert. Kann ich beides irgendwo verstehen, aber dann eben nicht.

    Gut die Frage stellt sich mir nicht mehr, ich müsste lange überlegen für welchen Sport sich der Babyhund begeistern könnte.

    Warum sagen so viele Leute "Schafft euch bloß keinen Hund an, die sind so teuer" aber im gleichen Atemzug "Wann bekommt ihr denn endlich Kinder?" ? Obwohl Kinder aufs gesamte Leben gerechnet doch weitaus teurer sind? Oder geht es um plötzliche sehr hohe Kosten, die so ein Hund nun mal unter Umständen verursachen kann durch Krankheit?

    Gerade als Pferdehalter fand ich es immer amüsant wenn es dann um Kitagebühren ging.. Und die Verantwortung erst :hust: und wie gebunden man doch sei :lachtot:

    Ich nehme es mit Humor, hilft ja sonst Nichts.

    Es gibt halt Dinge die gehen gar nicht, Dinge die machen Bauchweh und Dinge für die ist man selbst verantwortlich.

    Und gerade so was wie Training fällt in letzteren Bereich. Es hilft ja nicht sich innerlich zu zerfleischen, wenn Ideale und Realität nicht in Einklang zu bringen sind.

    Mein Pony ist Frührentner hat Kissing Spines. Die haben nie Probleme gemacht als sie noch fit war. Zack Rente, Wampe statt Bauchmuskeln, verspannter Rücken im Winter, Pferd bewegungsunwillig und klamm. Decke löste das Problem. Natürlich wäre Training besser, geht aber eben nicht mehr und reiten in dem Zustand unfair. Obwohl gegen moderate Geländerunden Nichts einzuwenden wäre, ich kriege sie aber ohne echtes Training, was das kaputte Knie nicht mehr mitmacht, rückentechnisch nicht stabil genug. Finde ich schade, das Pferd auch, aber so ist es nunmal.

    Und das kann man auf so ziemlich jedes Problemchen übertragen und seien es nur mangelnde Trainingsbedingungen, das Beste aus der Situation machen und das aber auch akzeptieren und nicht ewig hadern.

    Ihre Vorgängerin hatte nach einem Unfall ein Problem mit der Halswirbelsäule. Bergauf, bergab ging nicht mehr. Stallumzug und tatsächlich wurde der Araber Dressurpferdchen. Gepflegte Reitböden und Kringel reiten haben ihr total gut getan. Haben wir jahrelang problemfrei durchgezogen |) Gelände dann eben nur noch als Handpferd :ka:

    Cerberus2021 ich hatte als Kind den absoluten Jackpott was Haltung, Versorgung und Trainingsmöglichkeiten angeht. Der Fall danach war sehr hart und sehr tief. Alles eine Frage der Perspektive.

    Prinzipiell stimme ich dir aber zu. Nur ich hier Großstadt, macht es schwieriger und Wolf sorgt auch für Rückschritte.