Beiträge von Vriff

    Geht ihr immer auswärts essen oder geht ihr jeden Tag einkaufen?

    Weder noch. Wenn ich mal grob überschlage esse ich 100 von 365 Tagen im Jahr überhaupt nicht zu Hause. Und das ist sehr konservativ geschätzt. Sei es, weil einmal die Woche gemeinsam mit Schwiegereltern oder ich überhaupt nicht zu Hause bin. Essen gehen, Reste von der Nachbarin die mir was Gutes tun will, etc. nicht eingerechnet.

    Ansonsten liefert einmal die Woche unsere Gemüsekiste. Aber drei Stangen Lauch sind für mich kein Vorrat sondern Verbrauchsgüter. Sowas kann auch zumindest ich nicht lagern ohne das es verdirbt. Und ich finde es ehrlicherweise schon herausfordernd so zu planen, dass ich da Nichts entsorge und das Essen am Ende der Woche noch mag.

    Die Gläser Tomatensauce sind bewusster Vorrat. Aber wenn ich hier lese ist das grob fahrlässig. Die Nudeln dazu schwanken schon wieder. Werden im Angebot gekauft und wenn leer, dann leer. Wenn die Angebote vorher wieder da sind, kann es auch mal sein, dass im Gegenzug viel mehr Nudeln da sind. Aber das ist eben Zufall und keine bewusste Planung.

    Eigentlich hatte ich immer Hunde die kein Interesse an Fremdhunden haben bzw. die auch eher unverträglich waren. Die Arbeit mit der Zusammenführung hat man sich gemacht, wenn man sich sehr regelmäßig getroffen hat. Und mit sehr regelmäßig meine ich Sitterhund der 5 Tage die Woche 8 Stunden bei uns lebt, Hund der Arbeitskollegen, usw.

    Da hatte ich nie das Gefühl das meine Hunde da wert drauflegen. Obwohl es friedlich, harmonisch und unkompliziert war. Die gleichen Hunde haben auch fast alle phasenweise im Mehrhundehaushalt gelebt. Und wenn ich mal so im Forum querlese auffällig unauffällig. Natürlich haben sie zusammengehört, ein Tod hat das Gefüge auch mal durcheinandergewürfelt, aber auch da hatte ich nie das Gefühl, dass sie das brauchen.

    Und dann war es mal wieder so weit zu sozial schwierigem Ersthund sollte Zweithund ziehen. Sozial stand auf der Must Have Liste.

    War sie, ist sie und so gemein das jetzt klingt der größte Fehler meiner Hundekäufe. Das ist ein Hundehund, sie lebt für Sozialkontakt und leidet wirklich wenn der fehlt. Als Einzelhund schläft sie schlechter, ist reaktiver, hat Probleme mit dem alleine bleiben, ist pathoogisch ruhig, hat mehr Angst, ... Sie als Einzelhund ist richtig, richtig Arbeit, weil auch dieser Hund will Beziehungen pflegen mit "Hallo sagen" kann sie Nichts anfangen. Und sich mindestens einmal besser zweimal die Woche wegen seinem Hund zu verabreden ist zumindest für mich stressig und sehr, sehr aufwändig. Der Zweithund ist eine Erleichterung und Bereicherung für alle gewesen.

    Der Zweithund kommt aus Mehrhundehaushalt. Hatte so ab 6 Monaten kein Interesse mehr an Fremdhunden und ich habe bei ihm das Gefühl, der wäre als Einzelhund genauso glücklich :ka: obwohl er sehr freundlich und verträglich ist und das rassebedingt wohl auch bleiben wird.

    Es ging ja gerade um, wann ist der Durchschnittsmensch vorgesorgt. Also ab wann ist Hilfsbedarf von außen nicht mehr grob fahrlässig, sondern Schicksalsschlag.

    Das es immer Menschen gibt, die besser vorbereitet sind, die mehr können ist klar.

    Eben genau die Menschen bei denen man das Bedürfnis hat ihnen eine Broschüre in die Hand zu drücken.

    Das ja. Ist ja auch im Vergleich nicht so viel und muss man nicht ständig aktualisieren.

    Wobei die bei meinen Eltern lagert. Mit mehreren 100km Abstand ist es für mich unwahrscheinlich genug das gleichzeitig das Haus abbrennt. Da hätte ich nämlich ganz viele Sorgen, aber nicht die Papiere.

    Ich glaube ihr könnt euch nicht vorstellen wie wenig man im Haus haben kann xD

    Hier ist. Wir verhungern nicht innerhalb von 3 Tagen schon ein Fortschritt. Und mit Nichts im Kühlschrank meine ich Nichts. Da findet man dann eine halbleere Flasche Zitronensaftkonzentrat und mit Glück noch Tomatenmark.

    Finde es wirklich schwer da den gesunden Mittelweg zu gehen. Und im Fall von zwei Wochen Astronautennahrung bin ich definitiv Team Landflucht. Da habe ich hier in der Stadt größere Sorgen als Essen.

    Broschüren 😎

    Hilft auch nicht.

    Mir zumindest nicht. Da widersprechen Kopf und Herz sich so ganz massiv.

    Ich weiß das, das wichtig ist. Ein bisschen ist auch da. Aber eigentlich ist das ein Thema mit dem ich am Liebsten nix zu tun haben möchte.

    Ich mag gefühlt 90% aller bevorratbaren Dinge nicht und mich stresst Gerümpel. Und ja da zähle ich auch drei Kisten Wasser zu.

    Da hilft auch alle Rationalität nicht :ka:

    Bin ja vom Pferd echt Kummer gewohnt was Preise für Onlinekurse angeht, dagegen sind Hunde normalerweise Schnäppchen.

    Aber der Kurs wäre mir, egal wie gut, zu teuer. Da kann ich mir schon Einzelstunden beim Trainer der Wahl gönnen. Der genau unser Problem analysiert und genau dafür eine Lösung hat. Onlinekurs ist eben doch immer Pauschal.

    ich bin einfach zu schusselig und er für meine kleine Wohnung dann doch zu geräuschsensibel

    Finde ich zum Beispiel total spannend, weil wenn meine Hütis egal ob Aussie, Border oder Sheltie eins nicht waren dann geräuschempfindlich. Knall, Schepper, Bumm ganz egal. Im Gegenteil sie haben mitgemacht bzw. waren das selbst laute Hunde. Und mit laut meine ich kein bellen.

    Hier erträgt der Mann ja keine Stille und wenn er mit dem Kochlöffel auf Töpfe schlagen muss oder er klatscht oder oder oder.

    Die Einzige die es stört ist die Rumänin. Übrigens auch die Einzige die ich hier jemals als ernsthaften Hund bezeichnet hätte.

    Sensibel sind die Hütis eher bei meinen Gefühlen. Krank sein, Stress oder einfach nur schlechte Laune damit können sie schlecht umgehen.