Beiträge von Billieshep

    Ich hab bei sowas immer Panik dass die Leute Angst vor Hunden haben und ein riesen Drama machen. :dizzy_face:

    Ich nehme sowas nicht ernst.... Nach 7 Jahren Ares, der wirklich manchmal Terror gemacht hat habe ich gelernt, wie viel Luft die meisten Leute pusten.

    Mit Runa hatte ich bisher aber keine negativen Erfahrungen was Menschen angeht. Die wird hier im Dorf gefühlt von jedem mit Herzchen in den Augen angesehen.

    Oh, das muss ich noch erzählen!

    Letzte Woche gingen Mein Partner, seine Kinder und ich mit Runa spazieren. Runa läuft 90% der Zeit ohne Leine. Nur ist sie ziemlich still, man hört sie nicht, da sie weder hechelt noch andere Geräusche macht.

    Wir Menschen laufen seelenruhig die Straße entlang, links und rechts von uns Einfamilienhäuser, eines wird gerade renoviert. Nach einer Weile will ich checken ob der Hund noch da ist. Ich drehe mich um, hinter mir kein Hund. Auch nicht beim Mann oder den Kindern. Weiter hinten ist er auch nicht. Ich werde leicht nervös und auf einmal....

    ... sehe ich durch die Scheibe neben der offenen Tür des renovierten Hauses, dass dort ein Schäferhund in aller Ruhe hinter den Handwerkern hinterher dackelt!|)

    Ich bin wirklich froh, dass dieser Hund ein so verdammt ruhiges Gemüt hat.

    Ach und... Vor zwei Tagen hat sie einer Frau den Handschuh von der Hand geklaut.

    Ich zahle grade gefühlt garnichts für den Hund. Am Tag des Einzugs haben wir nen 15kg Futtersack für 90€ geholt, der hat ca 2 Monate gehalten. Dann habe ich 'ne Menge Fleisch & Fisch für den Hund geschenkt bekommen. Hin und wieder habe ich Kausnacks geholt, die nun alle sind. Wir haben keine KV für den Hund und sonst benutze ich alle Hundesachen, die wir von Ares und Dexter besitzen. Die Katzen kosten uns aktuell mehr als der Hund:lol:

    Hallo ihr Lieben!

    Also eigentlich glaube ich habe ich grade „einfach nur“ das Bedürfnis mal meinen Kummer von der Seele zu schreiben.
    Ich hab nen 7 Monate alten altdt. Schäferhund und an sich ist er ein lieber Kerl. Er kommt super mit den Kindern zurecht (die kleine ist super vernarrt in ihn), die Kinder respektieren aber auch voll seine Ruhezonen, etc.
    Das Problem liegt tatsächlich an mir. Ich weiß das DSH Gebrauchshunde sind, tja doof gelaufen bei mir: erst Knie kaputt, dann Influenza, jetzt Herzmuskelentzündung. Was soll ich sagen? Natürlich kommt er zu kurz. Wir wechseln uns alle (naja ich grad eher weniger) ab damit er wenigstens genug Auslauf und „alltägliche“ Übungen (Sitz, Fuß, Platz, „bei mir“ - und dann irgendwann das Go zum schnüffeln) etc bekommt. Aber normalerweise waren wir auch immer in der Hundeschule etc, fällt jetzt halt grad flach, da nur ich das mache.

    Meine gefühlswelt ist grad auch echt Banane. Ich hab das Gefühl nur genervt von ihm zu sein dabei kann der arme Kerl 0 dafür. ich glaube ich habe vergessen wie hibbelig, nervös und unruhig nen junghund (grade nen DSH) ist. Gefühlt habe ich keinerlei Verbindung zu ihm obwohl wir ja trainieren. Ich bin super genervt von seiner unruhigen Art vor allem abends, dieses keine Ruhe finden - klappt tagsüber übrigens sehr gut, nur abends nicht. Aber in mir ist wie eine Blockade die sich nicht löst. Habt ihr da Tipps die ich umsetzen kann auch in der aktuellen Situation? Ich möchte es besser machen & ich weiß auch, dass sich das ändern wird. Alles braucht seine Zeit und mein Herz hängt auch noch sehr an meinem verstorbenen Hund. Ich bin Autistin mit adhs, das spielt natürlich auch nochmal viel rein.

    Über Tipps bin ich dankbar! Rügen brauche ich ehrlicherweise keine. Ich weiß, dass er 0 dafür kann und es an mir liegt! Meine Gesundheit ist nur grad auch echt blöd gelaufen aber das wird ja auch wieder komplett zum Glück!


    Liebe Grüße :)

    Mach dir einfach keinen Druck. Niemand schreibt dir vor, dass du den Hund lieben oder mögen musst. Mach einfach das, was du kannst, was du möchtest.

    Der Hund ist jung, der geht einem halt auf den Sack, ist so. Ich hatte zu meinem alten WSS erst nach zwei Jahren eine richtige "Bindung", heute vermisse ich ihn, dass mir das Herz zerreißt. Jetzt habe ich eine Deutsche Schäferhündin (8 Monate), die geht mir hin und wieder auf den Senkel - ist halt so.

    Entspann dich - hetz dich nicht. Ich liege übrigens auch schon das dritte Mal in diesem Jahr flach. Ist halt Pech, aber passiert. Da muss ich und der Hund halt durch, nur, weil es jetzt eine Weile scheiße aussieht, sehen ja die nächsten 7+ Jahre nicht so aus.

    Runa hat vor ungefähr einer Woche auch mit dem Jagen begonnen. Vorher hat sie schon immer Interesse an Vögeln gezeigt. Ich hatte ehrlich gesagt gehofft, dass sie sie irgendwann von alleine in Ruhe lässt, denn Ares hatte Zeit seines Lebens kein Interesse an Vögeln (außer Storche und Kraniche, weil die größer sind).

    Aber Pustekuchen. Jede Meise, jede Amsel ist für Runa von Interesse. Bisher haben wir noch keine Rehe getroffen. Die sind bei uns seit 2 Jahren irgendwie extrem rar geworden, ich vermute aber, dass sie auch da hinterher gehen würde. Hasen vermutlich auch. Inzwischen weiß sie, dass sie nicht hinterher darf und reißt sich auch zusammen. Sie fixiert und wird langsamer, aber hat die Ohren offen.

    Aufmerksamkeit ist bei ihr sowieso so ein Thema. Neben ihrem starken Wunsch nach Selbstentfaltung ist mir aufgefallen, dass sie ein Urvertrauen in die Welt hat. So sehr, dass sie hin und wieder nicht mitbekommt, wenn ich schon längst woanders bin. Generell ist sie etwas schusselig manchmal. Total süß eigentlich. In letzter Zeit macht sie sich sehr gut. So, das ich nun begonnen habe die Leine komplett weg zu lassen. Die kommt nur noch dran, wenn mein Bauchgefühl was sagt und, wenn wir ganz nah an Hunden vorbei gehen. Sie genießt es nicht an der Leine zu sein. Solange mir ihre Energie gefällt, darf sie dieses Privileg nutzen - ich denke sie weiß inzwischen, dass ich da sehr streng bin.