Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Er hält einfach nicht die Klappe!!
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CorgiFan-Toni -
5. Januar 2010 um 22:15
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Hallo ihr Lieben
seit guten zwei Stunden ignoriere ich nun das Quiecken und Jammern von Kusko das er seit einigen Tagen für sich entdeckt hat.
Ich könnt ihn gerade so über den Balkon in den Schnee schmeißen :motz:
Zur Zeit üben wir konsequent: Du liegst in deinem Körbchen.
Dann fängt er an zu maulen. Ich ignoriere ihn und geb ihm in unregelmäßigen Abständen ein Leckerchen zur Belohnung wenn er ruhig im Körbchen liegt.
Wir waren vor zwei Stunden mit ihm 30min spazieren, rennen und spielen und jetzt quietscht er wieder rum: Er läuft rum und quietscht, setzt sich vor meinen Freund oder mich (wir sitzen jeweils an unserem Schreibtisch) und quietscht oder quietscht im Flur.
Ich krieg die Krise.
Schimpfen bringt nichts. Ich hab auch schon-Gott bewahre aber ich hab seit Tagen Kopfschmerzen und immer noch etwas Fieber-.- -Schnauzengriff, angeknurrt und war ganz böse.
Jetzt quietscht er wieder. Vorhin hab ich ihn in die Box gesteckt und dann war Ruhe (oder ich hab nichts gehört weil die im Schlafzimmer steht?).
Jetzt schlabbert er grad und ist ruhig OoIch glaube ihm ist grad einfach stinklangweilig und er ist gewohnt das Mutti sich die ganze Zeit um ihn kümmert wenn er nun ankommt.
Ich hab leider viele Fehler gemacht, vor allem all meine Liebe und Erwartungen die sich mein ganzes Leben in Vorfreude auf einen Hund aufgebaut haben an ihm zu entladen...Das hab ich jetzt davon: Muttisöhnchen.Habt ihr einen Tip wie ich ihn einfach ruhig kriege?
Ich habe ihn auch schon abgetastet ob er irgendwo schmerzen hat. Wenn er sein SPielzeug kriegt(was er nur bekommt wenn er ruhig und brav war und was er eben nur ab und an daheim bekommt) dann ist er vollkommen glücklich.
Leider konnte ich durch meine Gesundheit die letzten Tage nur wenig mit ihm arbeiten-fehlt ihm das gerade einfach?
Ich war auch in der letzten Zeit abends nochmal lange mit ihm Spazieren weil unsere Gassipartner erst spät können. Will er das?
Jetzt steht er in der Tür, starrt mich an und quietscht. Er war doch gerade draußen und hat sich die Seele ausm Leib gepullert :motz:Mein anderes, viel größeres Problem:
Wenn ich mit ihm unterwegs unter Menschen bin ist alles ok, er legt sich ab wenn ich es sage usw.
Sind wir aber beim Training kläfft er nur.
Wenn wir zum Ansatzpunkt gehen muss ich ihn ablegen, mein Helfer steht daneben das er auch liegen bleibt und ich bekomme vom Übungs/Einsatzleiter alle Informationen die ich brauche für die Suche.
Und er kläfft. Die ganze Zeit.
Das macht er nurbeim Training. Er ist schlau: Bisher haben sich alle über Bellen von ihm gefreut!!! Und jetzt soll er ruhig sein. Die anderen Hunde bellen auch vor lauter Aufregung und Kusko will dann einfach arbeiten. Ich hab beim Training und erst recht weder bei der Prüfung noch beim Einsatz die Möglichlichkeit immer wieder aus der Situation zu gehen, ihn nochmal ins Auto zu packen und zu warten bis er sich beruhigt hat. Wir sind schon so manchmal vonn 10-21Uhr unterwegs
Unser einer Ausbilderanwärter hat mich deswegen letztends total zur Schnecke gemacht-als ob mir das gefallen würde!bitte gebt mir einen Tip der sofort wirkt damit dieser Hund beim Training endlich die Klappe hält (ausser beim Opfer, das wäre etwas problematisch...^^").
Ich wollte immer alles richtig machen und hab meine Fehler gemacht und das hab ich nun davon: einen beim Training kläffenden Muttihund. Juhu.^^""
Jetzt ist er endlich ruhig, läuft aber weiter rum. ich geh nochmal mit ihm runter -ich weiß nicht wieso er das erst seit einigen Tagen drauf hat.Ja sorry-ist bestimmt lang geworden..
Tut mir leid
Gerade erleichterte Grüße da Kusko sich doch zum Hinlegen entschlossen hat Toni
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5. Januar 2010 um 22:15
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Er hält einfach nicht die Klappe!! - Vor einem Moment
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manchesmal tun wir vielleicht einfach zuviel mit training und Kunststückchen oder so.
ist wie einen Modewelle.Und dein Hund spricht. Setz Kopfhörer auf und dreh ihm immer den Rücken zu nach dem Du auf ihn zugerannt kamst. So fühlt er sich etwas angegangen und beim rumdrehen ist --Spiel zu ende! danach ignorieren. Und mit Kopfhöhrer Musik hören.
Ist eben clever. hatte gerade einen Terrie-Mix.... als Pflegehund vom Tierschutz. Nun ist der am Endplatz und hat einen ebensolchen Hundekumpel dort und alles ist gut.Einerseit kann es sein das er ruhig ist wenn er gemütliche Streicheleinheiten gekommt.Vielleicht liegt er dann bei Dir im Arm und ist glücklich.
oder laß das training sein und übe Radfahren mit so einer Radleine. Vielleicht braucht er einen andere Form von Auslauf. Nur regelmäßig ist das ein Konditionsaufbau , also unregelmäßige Zeiten und Längen, sonst kannst Du ihn nicht mehr zufrieden stellen.
Der einzige Ersatz dafür wäre sicher ein gleichgroßer Kumpel zum rennen.
Wie ist es wenn Du ihn ins abgedunkelte Zimmer setzt, zum schlafen.
Was auch helfen kann sind ausdauende Nageartikel. damit er bis zur Erschöpfung nagen kann. das hat bei meinem geholfen. Eine Riesenstange (Rolle ) Büffelhaut. Die war nicht klein zu kriegen.
Aber Du hast Dir eine rasse geholt die wohl eher ein Arbeitshund ist. der will eine herde zusammen halten. hast Du Die`?
mach eine Ausbildung zum Suchhund mit ihm . da gibt es Vereine oder DRK.
Alles nutz aber nichts ,da vieles jetzt bei der Kält nichtmöglich ist, denn man muss auch an die Pfoten des Tieres bei frost denken.
Also lass ihn mal nagen.
Grüße ChristelGrüße Christel
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Hallo,
wie alt ist dein Hund denn?
Ich habe deinen Text nun mehrfach gelesen...
Er liest sich ebenfalls so unruhig, wie dein Hund beschrieben wird.
Du sagtst selber, dass du viele Fehler gemacht hast.
Hat er zu viel Aufmerksamkeit bekommen?
Arbeitest du zu viel mit ihm?Hast du ihm zum "will to please" erzogen?
Du musst selber erst mal ruhiger werden... einen Hund mit Schnauzgriff und Rudelausschluss auch noch zu bestrafen, weil er zu dem gemacht wurde, was er nun ist, finde ich sehr kontraproduktiv.
Bringe doch in den gesamt Ablauf mehr Ruhe rein. Man kann auch mal mit dem Training auf dem Platz eine gewisse Zeit aussetzen.
Ihr seid so manches Mal von 10.00 - 21.00 unterwegs?
Wow, ganz schön lange! Viel zu lange.
Nach müde kommt blöd!Gruß
Leo -
Ich habe jetzt zweimal gelesen, bin ganz wirr, liest sich hektisch. Wenn so auch der Umgang mit dem Hund ist, wundert mich nichts (ist nicht böse gemeint
).Bring Ruhe in Euer gemeinsames Leben. Ruhe ist eine der wichtigsten Komponenten. Kein Hund WILL wirklich permanent unter Strom stehen und sei er noch so arbeitswütig. Nur wer auch wirklich ausruhen kann, ist innerlich entspannt.
Kriegt er - gerade wenn Ihr so lange unterwegs seid - Pausen und Ruhe verordnet? Wie sehen diese Ruhepausen dann konkret aus.
Wie reagiert Dein Hund auf Ignorieren Deinerseits. Kennt er das überhaupt, dass er nicht beachtet wird? Dass sich mal alles eben nicht um ihn dreht?
Meine Hündin meinte eine Zeitlang, Dinge durch Pienzen und Fiepsen einfordern zu müssen oder hat sich einfach dreist am Wohnzimmertisch zum Streicheln hingedrängelt. Fakt ist: wer quengelt oder drängelt, wird weggeschickt oder ignoriert (je nach Situation). Dann gibt es noch nicht einmal Blickkontakt. Jedes Ansehen kann für den Hund schon wieder Aufforderung sein "ja, was will Mutti von mir *freu* Jetzt kann ich bestimmt hinrennen?!!".
Wenn dann Ruhe eingekehrt ist, gehe ich zu ihr und schenke ihr Zuneigung, da sie häufig alleine durchs Ranrufen zu mir schon wieder vor Freude hochgefahren ist. Gehe ich aber zu ihr, bleibt sie ganz cool. Jetzt fangen wir an, sie mit Handzeichen und Blickkontakt zu uns einzuladen, wenn sie relaxt ist. Der Weg dahin war wirklich NICHT lang und wir haben ein ganz entspanntes Zusammenleben.
MP3-Player kann übrigens helfen, wenn Dir die Quietschphase zu sehr an die Nerven geht.
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Dir ist das passiert was vielen Menschen mit ihren Aussies passier.
Du hast ihm nicht beigebracht was Ruhe bedeutet. Das auch mal einfach nichts passiert und du hast ihm nicht beigebracht sich auch mal selber zu beschaeftigen.
Das er vor dem Arbeiten bellt, ist ziemlich Aussietypisch. Macht meiner leider auch, ausser beim hueten, da ist er recht leise, aber bei allen anderen Hundesportaktivitaeten bellt meiner leider auch viel und laut.
Ich habe schon versucht, das abzuschalten leider ohne Erfolg. Mein Hund ist dann so hoch im Trieb, das sich das ganze durchs Bellen entlaed.
Helfen bei uns wuerde nur, wenn ich ihn aus der situation nehme und somit aus dem Trieb, sobald er wieder in die Situation kommt, bellt er wieder, da er ja dann wieder im Trieb ist.
Das ist fuer Aussies leider sehr normal und ich glaube du wirst ihm das nicht abgewoehnen koennen, ausser du wirst sehr massiv und dann wird Kusko wohl nicht mehr arbeiten wollen und koennen, denn er braucht den Trieb.
Darum sage ich ja immer Aussies sind recht laute Hunde.
Meinen Aussie hoerst du im Haus uebrigens nicht, der bellt wirklich nur, wenn er sich in einer hoeheren Trieblage befindet, eben bevor es losgeht, sobald er dann arbeitet, wird er auch wieder leiser, weil dann entlaed sich sein Trieb ja durchs Arbeiten.
Das stoert ja auch viele Menschen am Aussie, diese Lautstaerke. In vielen Hundevereinen usw. ist der Aussie mittlerweile schon verschrien, eben weil er so laut ist und weil viele denken so ist mit den Hunden nicht gut zu arbeiten. Das Besondere ist ja, trotz des vielen bellens, sollte man immer noch zu seinem Hund durchdringen. Leider gibt es immer mehr Aussies, bei denen das nicht immer klappt. Ich drehe mittlerweile meinen Hund absichtlich auf, halte ihn hoch im Trieb, er bellt und ich arbeite dann trotzdem mit ihm. Seitdem ist das bellen besser geworden.
Oder ich habe mich einfach dran gewoehnt. Mein Aussie hat uebrigens mit diesem Bellen auch erst mit ca. 15 Monaten angefangen, vorher war er leise.
Ich wuerde Kusko, wenn er anfaengt zu quitschen und zu nerven, in die Box packen und ihm eine Auszeit verordnen. Ausserdem wuerde ich sein beschaeftigungsprogram ein bisschen runterfahren. Es muss Tage geben, da passiert ausser regelmaessigem Spazierengehen einfach nix.
Kein Toben mit anderen Hunden, kein spielen mit Besitzern, sondern einfach mal gar nichts.
Ein Aussie muss nicht jeden Tag unterhalten werden. Fang an Kusko ruhe beizubringen.
Ruhe ist so wichtig. Mein Standard Aussie Ruede aus Arbeitslinie war gestern 1 1/2 stunden spazieren, das wars. Ich habe nicht mit ihm gespielt, wir haben keine anderen Hunde getroffen und ich habe nichts mit ihm geuebt. Trotzdem war er ruhig und friedlich.
Ein Hund muss auch mal mit weniger auskommen.
Das quitschen wuerde ich ignorieren.
LG
Gammur -
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Vielleicht ist er überfordert? Überdreht? Du hast ihn ja bis jetzt immer viel beschäftigt bzw viel mit ihm gemacht. Kennt Dein Hund überhaupt Ruhephasen, ohne Action, ohne irgendwelche Beschäftigung, ohne dass Du Dich um ihn kümmerst? Hat er gelernt, dass er auch mal Ruhe einhalten muß ohne Deine Beachtung? Gerade die Aussies neigen ja dazu, immer mehr einzufordern....
Du hast ja selbst gesagt, dass Du ihn zu dem gemacht hast, was er jetzt ist. Ich würde an Deiner Stelle alle Beschäftigung auf null runterfahren, so dass Dein Hund lernt, dass es vollkommen normal ist, wenn es mal keine Arbeit gibt. Das geht aber nicht schnell, sondern braucht seine Zeit, gerade, wenn Du schon einen Hund hast der fordert und im wahrsten Sinne des Wortes nach Arbeit "schreit".
Pack ihn in sein Körbchen, ignorier ihn so lange, bis er ruhig ist, dann geh hin und streichel ihn evtl kurz, sobald er wieder anfängt zu quietschen weg von ihm. Ich würde auch keine Leckerchen geben für´s ruhig sein geben, weil manche Hunde da schon wieder umschalten auf Action.
Mach, wenn überhaupt, ruhige Sachen mit ihm. Aber wie gesagt, ich würde das ganze Programm erstmal auf null runterfahren, bis Hundi auch ganz runtergefahren ist und dann laaaagsam wieder anfangen, das Programm zu steigern. Bei jedem "Rückfall" mal wieder eine Ruhephase (nicht nur ein paar Minuten, sondern u.U. auch ein paar Tage) einbringen. -
Zu dem Thema anmeckern kann ich dir nur sagen:
Lass es

Denn das ist Aufmerksamkeit für den Hund.
Meine Große hat damals beim Autofahren angefangen rumzujammern, ich habe es mit schimpfen kommentiert.
Es hat nichts gebracht!
Dann mit Belohnung, wenn sie ruhig war.
Es hat nichts gebracht!
Ignorieren.
Es hat nichts gebracht!
Dann haben wir ein neues Auto gekauft und ich hab von vorne herein das Maulen nicht Kommentiert, weder mit Belohnung noch mit pos. Bestrafung.
Ich hab sie ignoriert und das im Zusammenspiel mit dem neuen Auto hat geklappt!!!

Schmeiß eine Tablette ein, stopf Ohropax rein, versuche eine neue Situation zu schaffen und ignorier es

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Zitat
oder laß das training sein
Das Training kann ich nicht sein lassen, es ist einmal in der Woche und verdammt wichtigAber Du hast Dir eine rasse geholt die wohl eher ein Arbeitshund ist. der will eine herde zusammen halten. hast Du Die`?
Überhaupt richtig gelesen? Ich bilde Kusko in der DLRG Rettungshundestaffel vor Ort seit über einem Jahr zum Rettungshund aus! Und nebenbei machen wir DogDancing/Trickdogging und selbstverständlich hat er Auslauf mit Hundekumpels und auch mal ohne am Tag!
mach eine Ausbildung zum Suchhund mit ihm . da gibt es Vereine oder DRK.
Mach ich ja-aber blos nicht beim DKR
Ja das Thema mit der Ruhe das haben mir meine Züchter auch gesagt: Ruhe in den Hund reinbringen. Das schaffen wir schon besser als früher.
Da heißt es wohl einfach mehr trainieren.
Das Quietschen gestern wurde abgestellt, gerade liegt er ruhig da und döst vor sich hin-das macht er vormittags und abends immer.Ich habe ihn einfach immer beachtet in der Welpen- und Junghundzeit.. Und jetzt schraube ich es zurück und ich glaub er versteht nicht wieso er nicht mehr der Mittelpunkt ist.
Wir üben seit einigen Wochen konsequent das im Körbchen oder an einem bestimmten Platz liegen.
Ich denke ich werde ihn, wenn er wieder quietscht, in die Box zur Auszeit sperren-das haben meine Züchter auch gesagt gehabt.Nur beim Training:
Wir gehen zum Suchansatz und er kläfft. Ich denke er hat sich das auch einfach von den anderen Hunden abgeschaut-die kläffen auch alle. Ich bin vor dem Training auch immer ganz aufgeregt und hab schon viel versucht dagegen zu tun aber irgendwie hilft es nicht. Ich weiß auch nicht
Beim Training hat man sich bisher immer übers Bellen gefreut und Kusko will dann einfach nur noch loslegen und arbeiten (und das bei eigentlicher Showlinie-Prägung ist halt alles).
Wenn er ruhig ist erlöse ich ihn aus der Ablage, ziehe ich ihm die Kenndecke über und schicke ihn los. So versuchen wir schon dagegen zu wirken. Dann rennt er los, bellt meistens noch zwei oder drei mal und dann sucht er nur noch und lässt sich prima von mir lenken-obwohl er sehr schnell sehr tief im Trieb drin ist.
Und er sucht ja nur um sein Triebziel (seine Beißwurst) zu bekommen.
Das mag ich an meinem Aussie: Er muss eben immer noch mit den Ohren beim Hundeführer sein.Ich bin auch schon ruhiger geworden aber muss wohl noch eine Menge an mir arbeiten.
Was mir aufgefallen ist: Wenn wir in der vorlesungsfreien Zeit einen zweiten Hund bei uns haben ist er viel ruhiger, weil sie sich ja untereinander beschäftigen.Nochmal an alle: Ich weiß ganz genau auf das ich mich auf einen Arbeitshund aus Showlinie eingelassen habe und ihn zum Arbeiten erzogen habe -die Rettungshundearbeit ist alles für ihn.
Das mit dem "Will to please" davon halte ich nichts. Hunde sind egoistisch und arbeiten für ihr Triebziel. Kusko arbeitet um an sein Spielzeug oder Leckerchen zu gelangen. Natürlich findet er es schön wenn wir uns zusammen freuen weil er sooo ein großer Held ist wenn er aus der Suche kommt, aber er macht es nicht dafür sondern für sein Triebziel. Das ist auch nicht schlimm, er ist eben ein Hund.
Bitte jetzt daraus keine Diskussion machen
Danke für eure Antworten vielleicht hat der eine oder andere noch Ideen und Tipps
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Selbst wenn Dein Aussie aus einer reinen "Showlinie" kommt, hat er die Veranlagung zum Arbeiten, die "Arbeitslinien" hunde (d.h. die, bei denen mehr Wert auf die "Arbeitsweise der Hunde gelegt wird) sind meistens ruhiger und ausgeglichener, da kein Mensch einen Hibbelhund zum arbeiten brauchen kann. Man kann aber aus jedem Hund einen Hibbel machen.
Du hast doch einen Mini Aussie, darf ich mal Fragen von welchem Züchter (das interssiert mich wirklich, da ich auch einen habe)? Wie kommst Du darauf, dass das eine reine Showzucht ist? Der Mini Aussie ist doch eigentlich aus Verpaarungen von Standard Aussies entstanden und das wäre dann ja die Arbeitslinie.Ich verstehe auch nicht, warum Du das Training nicht mal sein lassen kannst. Was ist denn schlimmer: Ein kläffender überdrehter Hund, der zwar regelmäßig trainiert aber ansonsten sehr anstrengend ist oder mal ein paar Wochen auf´s Training verzichten, um einen ausgeglicheneren Hund zu haben? Trainierst Du auf eine Prüfung hin? Da gibt es sicherlich die Möglichkeit, die auch später zu machen. Vllt ist die Ausbildung zum Rettungshund UND DD UND Tricksen einfach zu viel?
Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass es sich lohnt, das Unterhaltungsprogramm mal auf null runterzufahren. Ich habe mit meinem Aussie unheimlich viel gemacht: Frisbee, Fährt, Tricksen, war immer für ihn da etc. Auf Anraten einer Trainerin habe ich ihn auf Entzug gesetzt und ja, die ersten 2-3 Tage waren hart. Aber ich habe jetzt einen viiiiel entspannteren Hund als noch vor 3 Monaten. Er quietscht nicht mehr, wenn er irgendwo warten muß, bleibt in seinem Körbchen bzw auf seiner Decke liegen, bis ich ihn auflöse etc.
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Zitat
- Das Quietschen ..........
- beim Training........Wir gehen zum Suchansatz und er kläfft. Ich denke er hat sich das auch einfach von den anderen Hunden abgeschaut-die kläffen auch alle.
Wenn er ruhig ist ziehe ich ihm die Kenndecke über und schicke ihn los, dann sucht er nur noch und lässt sich prima von mir lenken
-Ich bin auch schon ruhiger geworden aber muss wohl noch eine Menge an mir arbeiten.
- Das Quietschen und die Unruhe zu Hause (zumal er sich erst seit einigen Tagen so verhält) können ihre Ursache auch darin haben, dass dein Junge vielleich liebestoll ist? Ist eigentlich ein typisches Verhalten von vielen Rüden, wenn eine läufige Hündin ihnen eine super duftende Spur hinterlegt. Es ist eine gute Idee, ihm, wenn er nervt, eine Auszeit in der Box zu verordnen. Diesen Aufenthalt kannst du ihm auch ab und zu mit einem vollgestopften Futterkong kurzweilig machen. Ansonsten ist anstrengende "Kopfarbeit" auch eine gute Ablenkung, die müde macht.Wenn am Suchansatz alle Hunde kläffen, heizen sich die Hunde gegenseitig auf. Du kannst in diesem Fall für dich und deinen Hund im Alleingang eigentlich gar nichts tun. Hier ist es Aufgabe des Trainers, über andere Trainings insgesamt Abhilfe zu schaffen, um die allgemeine Kläfferei abzustellen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen. Diesen Schuh brauchst du dir nicht anzuziehen.
Der Rettungshundeführer muss physisch und psychisch belastbar sein. Aus diesem Grund gehört in einer guten Staffel auch das Training der richtigen mentalen Einstellung zur Ausbildung. Erst recht dann, wenn die Hundeführer schon im Training aufgeregt sind. Und in deiner Staffel sollte man damit vor allem mit dem Ausbildungsanwärter anfangen.
LG
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